First Row Live

18. Oktober 2018

Yannic Seidenberg vor 900. DEL-Einsatz gegen seinen Heimatclub

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Für den 34 Jahre alten Verteidiger des EHC Red Bull München ist das heutige Duell gegen Schwenningen ein ganz besonderes / Telekom Sport berichtet ab 19.15 Uhr bei First Row Live

First Row Live am Donnerstagabend. Meister EHC Red Bulll München trifft im Heimspiel auf die Wild Wings aus Schwenningen. Wenn der Tabellenletzte beim Titelträger und Champions Hockey League-Teilnehmer antritt, dann stellt sich die Frage nach dem Favoriten nicht wirklich. Aber: Die Gastgeber werden den Gegner keinesfalls unterschätzen.

Dass die Wild Wings nach elf Spielen nur drei Punkte auf dem Konto haben und Tabellenletzter sind, spielt für Frank Mauer überhaupt keine große Rolle: „Natürlich befinden sie sich in einer schwierigen Situation. Aber wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen. Wir wollen wieder das Spiel zeigen, das uns ausmacht. Auch in Malmö haben wir gute Ansätze gezeigt, vor allem im zweiten Drittel hatten wir gute Chancen.“ Der 30 Jährige weiter: „Wir wollen sie von Beginn an hinten einschnüren und den Ton angeben. Wir gehen fokussiert und hochmotiviert in die Partie.“

Natürlich ist der enttäuschende Saisonstart das große Thema bei den Schwenningern. Auch an den Spielern nagen die Niederlagen der letzten Wochen. „Wir können nur einen Schritt nach dem anderen machen und haben es selbst in der Hand die Wende einzuleiten“, sagt Stürmer Andrée Hult. Dabei hilft es ihm und seinen Teamkollegen gar nicht, nur auf den Gegner zu achten, sondern vielmehr will man sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren. „Wir müssen die einfachen Dinge machen, wir müssen uns voll auf uns konzentrieren und natürlich müssen wir nun dringend Punkte einfahren.“

Für Yannic Seidenberg ist die Partie am Abend eine ganz besondere. Der „Verteidiger des Jahres“ geht zum insgesamt 900. Mal in Deutschlands höchster Spielklasse aufs Eis – und das ausgerechnet gegen die Schwenninger Wild Wings, den Klub aus seiner Heimat, wo er das Eishockeyspielen als Kind gelernt hat. „Es macht mich stolz, dass ich es trotz meiner vielen Verletzungen auf diese Zahl gebracht habe. Und dass dieses Spiel gegen meinen Heimatverein stattfindet, ist umso schöner“, so der 34-Jährige, der als 17-Jähriger debütierte.