Der 26. Spieltag

09. Dezember 2018

Wolfsburg feiert Sieg in Berlin, Krimi im Kracher

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Grizzlys kehren mit Sieg an der Spree in den Playoff-Kampf zurück / Adler und Red Bulls liefern sich packende Schlacht / Pinguins entführen den Dreier aus Schwenningen / Ingolstadt gewinnt in Düsseldorf / Haie feiern Derby-Sieg in Krefeld / Augsburg klettert auf Platz zwei / Tigers drehen das Spiel gegen Nürnberg

Der Tabellenführer hat den Kracher gegen den Meister für sich entschieden: In einer packenden Partie setzte sich Mannheim erst im Shootout mit 1:0 in München durch und meldet sich nach zuvor vier Niederlagen zurück. Der Partie, die bereits einen Hauch von Playoffs verströmte, drückten die Goalies Dennis Endras und Danny aus den Birken den Stempel auf, die trotz guter Chancen auf beiden Seiten über 65 Minuten keine Tore zuließen.

Gleichzeitig feierten die Grizzlys Wolfsburg trotz großer Verletzungssorgen ein 4:1 bei den Eisbären Berlin und die Pinguins Bremerhaven setzten sich mit 5:2 bei den Schwenninger Wild Wings durch. In Düsseldorf sicherte sich die DEG nach einem 0:2 noch einen Punkt gegen den ERC Ingolstadt, musste sich in der Verlängerung jedoch mit 2:3 geschlagen geben, derweil sich die rheinischen Nachbarn in Krefeld ein munteres Derby lieferten, das die Kölner Haie mit 5:4 gewannen. In Augsburg feierten die Panther ein 4:2 gegen die Iserlohn Roosters. Damit verbessert sich der AEV in der Tabelle auf Rang zwei. In Straubing drehten die Tigers die Partie gegen die THOMAS SABO Ice Tigers in der Schlussphase und gewannen mit 6:5 nach Penaltyschießen gegen Nürnberg.

Nach einem torlosen ersten Durchgang in der Hauptstadt war es Jonas Müller (23.), der für Berlin den ersten Punkt setzte. Die Grizzlys, die nach der Partie vom Freitag auch noch auf Gerrit Fauser und Alexander Weiß verzichten mussten, antworteten jedoch prompt. Wade Bergman (27.) egalisierte und Cole Cassels (36.) brachte die Niedersachsen in Front. Im Schlussabschnitt war es dann Nickolas Latta, der mit einem sehenswerten Treffer für die Grizzlys nachlegte. Für die Entscheidung sorgte ausgerechnet Jason Jaspers (48.), der zum Saisonstart noch in Diensten der Eisbären stand.

Im kleinen rheinischen Derby in Krefeld hatten die Hausherren durch Jacob Berglund (6.) den besseren Start, doch mit drei Toren drehte Köln die Partie bis zur „Halbzeit“. Den ersten Anschlusstreffer der Pinguine durch Vincent Samponari (31.) beantwortete Sebastian Uvira (34.) mit dem 2:4. Die Hausherren hatten jedoch Blut geleckt und drückten weiter. Chad Costello (37.) brachte die Seidenstädter wieder auf ein Tor heran und 12 Sekunden nach dem Seitenwechsel egalisierte Greger Hansen. Krefeld hatte in der Folge gute Chancen, in Front zu gehen, verpasste es jedoch diese zu nutzen. Sechs Minuten vor dem Ende tauchten dann die Gäste gefährlich vor dem Tor der Pinguine auf. Der erste vermeintlichen Treffer durch Ryan Jones fand zunächst keine Anerkennung, aber nur Sekunden später machte es Michael Zalewski (55.) besser. Diesen Vorsprung brachten die Kölner gegen anrennende Gastgeber über die Zeit.

Nachdem die Tigers am Pulverturm zweimal vorgelegt hatten, gingen die Gäste aus Nürnberg mit drei Toren Folge vor dem Schlussabschnitt mit zwei Toren in Front. Den Anschlusstreffer der Hausherren durch Marco Pfleger (42.) beantwortete zunächst noch Tim Bender (45.), doch Straubing blieb auf dem Gas. Fredrik Eriksson (54.) verkürzte in Überzahl erneut und 69 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit fälschte Stefan Loibl unhaltbar zum Ausgleich ab. Nach einer torlosen Verlängerung sicherte Jeremy Williams den Tigers im Shootout den Extrapunkt.