Der 27. Spieltag

14. Dezember 2018

Wild Wings überraschen Berlin, Adler verteidigen Tabellenführung

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Schlusslicht Schwenningen gewinnt an der Spree / Mannheim feiert ein 5:3 im Spitzenspiel / Red Bulls beenden Lauf der Kölner Haie / Ingolstadt mit drittem 3:2 nach Zugabe in Folge / Tigers erobern Festung am Seilersee / DEG fährt Sieg gegen Wolfsburg ein

Adler Mannheim hat seine Tabellenführung verteidigt: Die Kurpfälzer setzten sich im Spitzenspiel gegen die zweitplatzierten Augsburger Panther mit 5:3 durch und haben jetzt vier Punkte Vorsprung auf den neuen zweitplatzierten aus München. Die Red Bulls hatten sich gegen die Kölner Haie mit 5:3 durchgesetzt und damit die fünf Spiele andauernde Siegesserie des KEC gestoppt.

Unterdessen hat sich Düsseldorfer EG nach einem 3:1 gegen die Grizzlys Wolfsburg auf Rang drei vorgeschoben und der ERC Ingolstadt gewann bei den Krefeld Pinguinen mit 3:2 nach Penaltyschießen. Bereits am vergangenen Wochenende feierten die Schanzer zweimal ein 3:2 nach Zugabe. In Berlin überraschten die Schwenninger Wild Wings die Eisbären Berlin und fahren nach dem 3:1 an der Spree mit drei Punkten im Gepäck zurück in den Schwarzwald. Die Straubing Tigers gewannen derweil auch das zweite Saisonspiel in der Festung am Seilersee durch ein 4:3 gegen die Iserlohn Roosters.

Iserlohn und Straubing lieferten sich am Seilersee ein munteres Duell. Den besseren Start hatten zunächst die Gäste, die nach nur fünf Minuten mit zwei Toren führten. Die Roosters kamen nur langsam in die Partie, aber auch zum Ausgleich. Lean Bergmann (16.) und Jake Weidner (25.) glichen aus. Nach der erneuten Tigers-Führung durch Mitchell Heard (33.) war Anthony Camara (38.) für Iserlohn zur Stelle und schickte die Partie mit einem Remis in den Schlussabschnitt, in dem Straubing einen Blitzstart hinlegte und in Persona von Michael Connolly nach nur acht Sekunden vorlegten.

Nur ein Tor hatte Augsburg in den ersten beiden Partien gegen Mannheim erzielt, aber diesmal lief es zumindest an dieser Front für die Panther besser. Dreimal gingen die Panther durch Daniel Schmölz (20.), Thomas Holzmann (29., 42.) in Führung, aber die Hausherren hatten jedesmal eine Antwort parat. Am Ende war es Thomas Larkin (55.), der das Ergebnis auf 3:3 stellte und nur 53 Sekunden später brachte Chad Kolarik die Adler nach wunderbarem Zuspiel von Mark Katic erstmals in Front. Der AEV versuchte in der Folge noch einmal alles, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben, aber Mannheim brachte das Ergebnis über die Zeit.

In Berlin fuhr der Tabellenletzte aus Schwenningen nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg ein. Nach torlosem ersten Drittel brachte Mirko Sacher die Wild Wings in der 28. Minute in Führung. Die Hauptstädter antworteten aber durch James Sheppard noch in derselben Spielminute. Gut zehn Minuten später ging Schwenningen erneut in Front. Jussi Timonen (40.) sorgte dafür, dass die Wild Wings mit der Führung im Rücken in die zweite Pause gingen. Nach Wiederanpfiff konnten sie, trotz Druck des Rekordmeisters, sogar noch erhöhen. Ville Korhonen sorgte dafür, dass die Überraschung eine viertel Stunde vor Schluss für das Tabellenschlusslicht greifbar nah wurde. Daran änderte auch die Schlussphase nichts mehr, in der die Eisbären alles nach vorn warfen.