Lage der Liga

19. November 2018

Wiederauferstehung im Schwarzwald

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Schlusslicht Schwenningen kommt mit zwei Siegen aus der Länderspielpause / Krefeld findet seine Nemesis / Iserlohn und Ingolstadt mit Comeback-Qualitäten

Zwei Spieltage sind nach der Länderspielpause wieder in der DEL absolviert und es fiel vor allem eines auf: Die Schwenninger Wild Wings sind wieder da! Nur sieben Punkte holten die Schwarzwälder aus der ersten 17(!) Partien. Am vergangenen Wochenende legten die Wild Wings jedoch gleich fünf Zähler nach.

Und das nicht gegen irgendwen: Zunächst musste sich Meister München mit 3:4 in der Verlängerung geschlagen geben und nur zwei Tage später gewann Schwenningen gegen die Ice Tigers. Coach Paul Thompson, der das Team während des Deutschland Cups übernahm, war es der perfekte Start. Gant nebenbei gab es in Nürnberg auch noch zwei Premieren für das DEL-Schlusslicht. Nicht nur gab es die ersten Auswärtspunkte der Saison, es gab auch noch das erste Spiel ohne Gegentor.

Dabei zeigten die Wild Wings auch Comeback-Qualitäten. 62 Sekunden vor dem Ende geriet Schwenningen in Rückstand gegen den Meister und fand einen Weg, die Partie noch auszugleichen und in der Overtime zu gewinnen. Dumm gelaufen ist es für die Fans, die die Helios Arena vorzeitig verließen.

Gleiches gilt auch für Fans in Iserlohn, die beim zwischenzeitlichen 3:6 die Eissporthalle am Seilersee verließen. Das Ergebnis ist bekannt: Die Roosters glichen zwischen der 50. und 59. Spielminute aus und gewannen in der Overtime. Nehmerqualitäten bewies auch der ERC Ingolstadt, der ein 0:3 aufholte und sich in der Zugabe den Extrapunkt sicherte. Und das immerhin gegen den Tabellenführer aus Mannheim. Der Schaden für die Adler hält sich jedoch in Grenzen. Noch immer haben die Kurpfälzer sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger.

Was blieb noch übrig? Die Krefeld Pinguine scheinen ihre Nemesis in der DEL gefunden zu haben. Zehn Spiele hab es bisher gegen die anderen Frackträger aus Bremerhaven und nur den ersten Vergleich mit den Pinguins konnte der KEV für sich entscheiden. Danach setzte es neun Niederlagen.

Am Donnerstag geht es weiter in der DEL mit der Partie zwischen den Eisbären Berlin und der Düsseldorfer EG und am Freitag folgen sechs Spiele. Bereits am Dienstagabend (19:45 Uhr) müssen die Red Bulls in der CHL ran. Nach der 2:3-Niederlage vor zwei Wochen muss München beim EV Zug in der regulären Spielzeit gewinnen, um das Viertelfinale noch erreichen zu können. Bei einem Sieg mit einem Tor unterschied ginge es in die Overtime, bei mehr Toren Differenz wäre die nächste Runde sofort erreicht. SPORT1 überträgt die Partie live.