Vorschau

13. September 2019

Vorhang auf: Die DEL startet in die 26. Eiszeit

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Magenta Sport erstmals mit Konferenzschaltung in der Hauptrunde / Konferenz an Spieltag 1 kostenlos für alle / Neuauflage des Halbfinales von 2019 in Augsburg / Nürnberg empfängt Meister und Viertelfinalgegner von 2019 aus Mannheim

Es geht wieder los: Die 26. DEL-Saison startet am Freitag den 13. September um 19:30 Uhr in ihre 26. Spielzeit. Mit der Neuauflage der bayrischen Halbfinalserie von 2019 zwischen Augsburg und München kommt es direkt zu einem brisanten Duell. SPORT1 überträgt die Begegnung live. Außerdem fordern die THOMAS SABO Ice Tigers den amtierenden Meister Adler Mannheim, derweil es in Berlin zum Bärenduell zwischen den Eisbären und den Grizzlys Wolfsburg kommt. Bremerhaven reist nach Düsseldorf und die Kölner Haie empfangen die Iserlohn Roosters. Unterdessen spielt der ERC Ingolstadt beim Vorjahresletzten in Schwenningen und die Krefeld Pinguine werden in Niederbayern bei den Straubing Tigers erwartet. Zur neuen Saison gibt es von Magenta Sport neben der Übertragung aller DEL-Partien, eine Konferenz aus allen sieben Spielen. Am 1. Spieltag ist diese kostenlos für alle. Die Spiele starten um 19:30 Uhr. Magenta Sport und SPORT1 gehen um 19:15 Uhr auf Sendung.

Augsburger Panther – EHC Red Bull München

Vor weniger als fünf Monaten standen sich die Augsburger Panther und der EHC Red Bull München noch in einer sehr intensiven Halbfinalserie gegenüber, die München erst im siebten Spiel für sich entscheiden konnte. Jetzt wollen die Schwaben vor eigenem Publikum die Revanche. Vor dem Ligastart waren beide Teams bereits in der Champions Hockey League aktiv. Aus den vier Spielen holten die Panther acht Punkte und Red Bull neun. Damit haben beide Mannschaften bereits gezeigt, dass sie gut aus dem Sommer gekommen sind und haben gute Chancen sich für die CHL-Playoffs zu qualifizieren.

THOMAS SABO Ice Tigers – Adler Mannheim

Die THOMAS SABO Ice Tigers empfangen den amtierenden Meister aus Mannheim, der sich letzte Saison im Viertelfinale souverän gegen die Nürnberger durchsetzte. Nur ein Sieg gelang den Ice Tigern dabei in der Playoff-Serie, die jetzt vor den eigenen Fans mit einem Sieg in die Saison starten wollen. Meister Mannheim bewies allerdings schon seine gute Form durch die vier Siege in der CHL, die bereits zur vorzeitigen Qualifikation für das Achtelfinale reichten.

Kölner Haie – Iserlohn Roosters

Zum NRW-Duell kommt es zwischen den Kölner Haien und den Iserlohn Roosters in der Lanxess Arena. Halbfinalist Köln hat mit Mike Stewart den Coach aus Augsburg verpflichtet und strebt eine gute Ausgangslage für die Playoffs an. Außerdem verpflichteten die Haie mit Jason Best (Nürnberg) und Jonathan Matsumoto (Iserlohn) zwei Topscorer in ihren jeweiligen Teams. Bei Iserlohn, dem Ex-Club von Matsumoto, wurde vor der Saison fleißig am Kader geschraubt. 18 Abgänge und 16 Zugänge verzeichnen die Roosters, die nach dem enttäuschenden 13. Platz im letzten Jahr vor allem die Defensive stärken wollen.

Düsseldorfer EG – Pinguins Bremerhaven

Im ISS-Dome empfängt die Düsseldorfer EG die Fischtown Pinguins zum Saisonauftakt. Trotz einer guten letzten Saison mit Platz fünf stand bei der DEG ein Neuaufbau an. 16 Spieler gingen und 17 Neue wurden verpflichtet, darunter auch der Ex-Bremerhavener Chad Nehring. In der Vorbereitung absolvierten die Rheinländer acht Spiele und feierten dabei sechs Siege. Unter andere, gleich drei Siege gegen Clubs aus der Schweiz zum Abschluss.. Auf der Gegenseite gelang es den dritterfolgreichsten Angriff der Liga weitgehend zusammen zu halten, um auch im vierten Jahr in Folge mit dem kleinsten Etat der Liga wieder die Playoffs zu erreichen.

Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg

Bärenduell: Die Eisbären empfangen zum Saisonstart die Grizzlys aus Wolfsburg. Die Hauptstädter lieferten nach einer durchwachsenen Hauptrunde erst in den Playoffs gegen den späteren Vizemeister München ihre beste Saisonleistung. Dennoch stand ein Umbruch beim Rekordmeister an, der 15 Abgänge vermeldete. Ähnlich sah es vor Saisonbeginn bei Gegner aus Wolfsburg aus, wo 17 Spieler den Club verließen. Mit Pat Cortina als neuem Trainer und 13 Neuzugängen wollen die Grizzlys nach Platz zwölf im Vorjahr wieder um die Playoffs mitspielen. Apropos neuer Trainer: Auch die Eisbären haben mit Serge Aubin einen neuen Chef an der Bande.

Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt

Mit einem grunderneuerten Angriff empfangen die Schwenninger Wild Wings den ERC Ingolstadt. Das letztjährige Tabellenschlusslicht will mit zehn neuen Angreifern gleich zum Saisonstart gegen den Viertelfinalisten des letzten Jahres punkten. Dieser geht zum ersten Mal seit elf Jahren ohne Club Legende Thomas Greilinger an den Start, der den ERC verließ, um in Deggendorf seine Karriere ausklingen zu lassen. Nach Platz sechs im letzten Jahr dürfte eine ähnliche Platzierung das Ziel für die Schanzer sein.

Straubing Tigers – Krefeld Pinguine

Mit unterschiedlichen Vorzeichen starten die Straubing Tigers und die Krefeld Pinguine in die neue Saison. Während Straubing mit Platz sieben in der vergangenen Hauptrunde nur Haarschaf an der direkten Viertelfinalqualifikation vorbeirauschte, verpasste Krefeld mit Rang elf die Playoffs doch deutlich. So verstärkten sich die Tigers lediglich mit fünf neuen Spielern, um mit dem bestehenden Kader an die erfolgreiche Saison anzuknüpfen. Bei den Pinguinen wurden hingegen neun neue Spieler verpflichtet, mit denen in der Vorbereitung bereits zwei Turniersiege eingefahren wurden.