Nachbericht

7. Oktober 2018

Verrücktes Spiel in Iserlohn - Pinguine feiern Derby-Sieg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Fünf Spieler feiern Doppelpack / Ice Tigers gewinnen 7:3 in Straubing / Augsburg gewinnt am Seilersee 7:6 / Pietta entscheidet Straßenbahn-Duell in der Overtime / Berlin schlägt Mannheim / Haie machen Sechs-Punkte-Wochenende perfekt / Schanzer setzen sich durch das 4:2 bei den Redbulls in der Spitzengruppe fest / Grizzlys-Aufholjagd beim 3:4 an der Küste nicht belohnt

Bei den Nachmittagsspielen war was los: In Iserlohn bekamen die Fans 13 Tore zu sehen. Augsburg führte am Seilersee schon mit 5:2, ehe die Roosters zurück kamen. Doch am Ende setzten sich die Fuggerstädter mit 7:6 durch und holten dadurch sechs Punkte am Wochenende. Für den IEC traf Jon Matsumoto doppelt, bei den Panther konnte Christoph Ullmann einen Doppelpack verzeichnen.

Durch seine Treffer in der regulären Spielzeit sowie in der Verlängerung avancierte Daniel Pietta zum Matchwinner für die Pinguine beim Straßenbah-Derby in Düsseldorf. Der KEV hatte nach 40 Minuten verdient mit 3:0 im ISS Dome geführt, ehe die DEG drei Mal zurückschlug. Rund 50 Sekunden vor dem Ende der Overtime verwerte Pietta dann einen Alleingang zum Sieg des KEV.

Auch die Eisbären Berlin feierten durch das 4:1 gegen die Adler Mannheim den zweiten Erfolg am Wochenende. Vier verschiedene Schützen trugen dafür die Verantwortung. Bei den Adlern traf Matthias Plachta. Erfolgreich waren zudem die Kölner Haie, die beim 3:1 gegen Schwenningen nichts anbrennen ließen und damit auch eine weiße Weste nach den beiden Partien des 8. und 9. Spieltags haben.

In der letzten Partie des Spieltags bekamen die Zuschauer in Straubing ganze zehn Tore zu sehen - sieben davon allerdings gingen auf das Konto des Gastes aus Nürnberg. Beim 7:3 der Noris-Cracks in Niederbayern schlugen drei Spieler gleich zwei Mal zu: Jason Bast, Phil Dupuis und Leo Pföderl trafen doppelt. Die Ice Tigers sind Elfter, während die Tigers nu aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem 4. Rang stehen

Der ERC Ingolstadt hat sich von der Heimniederlage am Freitag gegen die Augsburger Panther bestens erholt und sein Auswärtsspiel bei Meister EHC Red Bull München mit 4:2 gewonnen. Damit setzen sich die Schanzer in der DEL-Spitzengruppe fest. Die Grizzlys starteten bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven nach dem zwischenzeitlichen 0:4 eine Aufholjagd, unterlagen letztlich an der Küste aber mit 3:4.

In Bremerhaven legten die Hausherren am Mittag bereits im ersten Abschnitt den Grundstein für den Erfolg. Justin Feser, Corey Quirk und Jan Urbas schossen eine 3:0-Führung noch vor dem Wechsel heraus. Im zweiten Drittel schraubte Chad Nehring auf 4:0. Marcel Ohmann schloss kurz vor der zweiten Sirene an. Christoph Höhenleitners 2:4 erweckte im Schlussdurchgang nochmals Wolfsburger Hoffnung. Gerrit Fauser legte sogar nach. Doch es blieb beim 4:3 für Bremerhaven.

München startete sein Heimspiel gegen Ingolstadt zum zweiten Mal in dieser Saison mit Kevin Reich für Danny aus den Birken im Tor. Torjäger Trevor Parkes fehlte zudem. Daniel Elsner gelang die Führung für die Gäste. Tyler Kellerhers 2:0 zugunsten des ERC in zweiten Durchgang beantwortete Ryan Button keine Minute später mit Münchens erstem Treffer. Im Schlusdrittel gelang Brett Olson das 3:1. Patrick Hager schloss fünf Minuten vor dem Ende nochmal an. Doch Mike Collins machte den Deckel drauf.