Vorschau, 45. Spieltag

03. Februar 2019

Verfolger-Duell in München, rheinisches Derby in Krefeld

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Panther spielen in Berlin vor / Zweiter gegen Dritter bei München gegen DEG / Straubing reist nach Nürnberg / NRW-Derby zwischen Köln und Krefeld / Bremerhaven empfängt Iserlohn / Wolfsburg gegen Ingolstadt / Wild Wings empfangen Adler Mannheim zum Derby

Es gibt einige Derbys am 45. Spieltag. Um 14:00 Uhr bereits Empfangen die THOMAS SABO Ice Tigers die Niederbayern aus Straubing zum Tigerduell. Zur gleichen Zeit spielen die Eisbären gegen die Augsburger Panther, um wichtige Punkte für die Playoff-Platze zu sammeln, wohingegen es bei den Schwaben um den direkten Viertelfinalplatz geht. Ebenfalls um 14:00 Uhr kommt es zum Verfolgerduell der Topmannschaften und Düsseldorf. München

Iserlohn reist bis an die Nordsee nach Bremerhaven. Die Kölner Haie haben eine wesentlich kürzere Anreise beim Duell gegen die Krefeld Pinguine. Die Grizzlys Wolfsburg treffen auf den ERC Ingolstadt. Alle drei Partien beginnen um 16:30 Uhr. Das letzte Spiel des Tages ist das Derby der Württemberger aus Schwenningen gegen die Badener aus Mannheim. SPORT1 überträgt das Spiel live ab 16:45 Uhr. Magenta Sport überträgt wie gewohnt alle Partien.

Nur ein Sieg aus den letzten neun Partien steht für die Hauptstädter zu Buche, die nur noch fünf Punkte vor den auf Platzt elf liegenden Krefeldern liegen. Die Augsburger sind Mitten im Kampf um die direkten Vierfinalplätze. Dabei verloren jedoch fünf der letzten sechs Auswärtsspiele. In Berlin ist die Quote jedoch gut, so gewannen die Fuggerstädter drei der letzten vier Spiele.

Der Tabellenzweite empfängt die drittplatzierte Düsseldorfer EG. Die Red Bulls konnten die letzten beiden Heimspiele gegen die Rheinländer jeweils mit 5:4 nach Overtime für sich entscheiden. In den jüngsten fünf Heimspielen gegen die DEG schossen die Münchner immer fünf oder mehr Tore. Geht es nach dem Meister, soll ein weiterer Sieg gegen die Rheinländer gelingen, um den Druck auf Tabellenführer Mannheim aufrecht halten wollen. Bei den Gästen geht es darum, nach der Niederlage vom Freitag gegen Mannheim, wieder Punkte zu sammeln, um den auf zwei Punkte geschrumpften Vorsprung auf die Kölner Haie wieder zu festigen. Bei einem Sieg der Münchner oder einer Niederlage Bremerhavens qualifizieren sich die Red Bull bereits sicher für das Viertelfinale.

Sehr torreich ging es in den letzten Aufeinandertreffen der Teams aus Nürnberg und Straubing zu, in denen im Schnitt 9,5 Tore fielen. Die Ice Tigers haben sich durch einen starken Januar bis Platz zehn hochgekämpft und gegen die Niederbayern spricht die Vergangenheit für die Franken, welche die letzten vier Heimspiele gegen Straubing gewannen. Die Tigers sind derzeit ebenfalls gut in Form und nur fünf Punkte von Platz sechs entfernt. Von den letzten fünf Ligaspielen gewannen sie vier und eines davon gegen Spitzenreiter Mannheim.

Nach sieben Niederlagen in Folge wollen die Krefeld Pinguine gegen die Kölner Haie wieder in die richtige Spur finden. Für die Haie ist Krefeld jedoch ein gutes Pflaster, auf dem sie vier der fünf Spiele gewannen. Nach drei Siegen in Folge unter ihrem neuen Coach Dan Lacroix, bei dem die Haie jeweils einen Rückstand drehten, schielt Köln auf Platz drei. Nur noch zwei Punkte trennen Köln in der Abrechnung vom rheinischen Rivalen.

Die Fischtown Pinguins empfangen die Iserlohn Roosters. Für diese hat sich die Fahrt an die Nordsee die letzten Male meistens gelohnt. Sie gewannen vier der letzten fünf Aufeinandertreffen an der Küste. Bremerhaven möchte nach der deutlichen Niederlage gegen Straubing wieder zurück in die Top6, braucht aber neben einem eigene Erfolg auch noch Schützenhilfe aus Wolfsburg.

Die Grizzlys empfangen den ERC Ingolstadt, der durch den Shutout-Sieg am Freitag gegen Krefeld in die Top6 erreichte. Die bisherigen drei Saisonspiele gingen immer an das Heimteam. WERC-Stürmer Jerry D´Amigo traf in allen Partien und schoss zweimal den Gamewinner Goal für die Oberbayern.

Der Spieltag wird abgeschlossen von der Partie Schwenninger Wild Wings gegen die Adler Mannheim. Die bereits für das Viertelfinale qualifizierten Tabellenführer gewannen zwar nur eins von drei Saisonspielen gegen die Württemberger, könnten sich dafür aber in drei der letzten vier Spiele in Schwenningen durchsetzen. Auch wenn die Playoff-Chance der Wild Wings eher theoretischer Natur ist, wird Schwenningen alles daransetzen, den dritten Saisonsieg gegen die Adler einzufahren.