Der 35. Spieltag

05. Januar 2020

Underdogsiege für Iserlohn und Schwenningen, Mannheim schlägt Düsseldorf

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Iserlohn schlägt Berlin / Schwenningen gewinnt in Overtime / Adler holen Sieg bei DEG / Straubing mit Heimsieg gegen Panther / Wolfsburg gewinnt Shootout in München / ERC schlägt Nürnberg

Erster Sieg im neuen Jahr: Die Iserlohn Roosters fuhren am 35. Spieltag einen Achtungserfolg ein und gewannen gegen formstarke Eisbären 5:3. Zeitgleich standen sich Schwenningen und Bremerhaven gegenüber, wo die Wild Wings mit 3:2 in der Verlängerung gewannen und ebenfalls den ersten Sieg des Jahres holten. Im Topspiel, behielten die Adler Mannheim die Oberhand und gewannen gegen Düsseldorf mit 3:1. Einen Heimsieg, feierten die Tigers. Gegen Augsburg setzte man sich in einem engen Spiel mit 3:2 durch. Tabellenführer München empfing unterdessen die Grizzlys, wo die Gäste im Shootout mit 5:4 gewannen. Den Abschluss bildete die Partie zwischen den THOMAS SABO Ice Tigers und Ingolstadt, welche der ERC mit 3:1 gewann.

Die Roosters erwischten einen idealen Start und gingen durch Jamison Macqueen (3.) im Powerplay und Robert Raymond (3.), direkt nach dem Bully, in Führung. Iserlohn agierte daraufhin wie im Rausch, provozierte Berlin zu Strafen, wo die Roosters das Powerplay erneut zum Treffer durch abermals Robert Raymond (5.) nutzten. Keine achteinhalb Minuten waren gespielt, da klingelte es erneut im Tor der Eisbären, als Daniel Weiss den Puck ins Tor stocherte. Berlin fing sich daraufhin und wurde stärker, verpasste es aber eine der guten Chancen zu nutzen. Berlin nahm den Schwung mit aus der Kabine und konnte früh im Powerplay durch Frank Hördler (22.) verkürzen. Die Eisbären waren daraufhin spielbestimmend. Außerdem wurden die Roosters fahrlässiger, konnten jedoch das 4:1 bis zur Pause halten. Die Hauptstädter blieben auch im Schlussdrittel am Drücker und verkürzten durch Marcel Noebels (45.) auf 2:4. Kurz darauf, gelang den Roosters jedoch der dritte Powerplaytreffer durch abermals Jamison Macqueen (48.), wodurch der Vorsprung von drei Toren wieder hergestellt wurde. Im Anschluss gelang es den Gästen nicht mehr, sich erneut heranzuarbeiten, sodass es beim 5:2 blieb. 

Das Topspiel fing attraktiv an und beide Mannschaften spielten gute Chancen heraus, die jedoch zu Beginn ohne Erfolg blieben. Maximilian Kammerer fand in der 17. Minute dann die Lücke und brachte die DEG in Front. Im zweiten Drittel verflachte die Partie etwas mit der Zeit, wobei beide Teams dennoch viel arbeiteten. Die Arbeit der Adler zahlte sich kurz vor Drittelende aus, als Borna Rendulic (40.) im Powerplay ausglich. Das Momentum blieb auch nach Pause auf Seiten Mannheims. Innerhalb der ersten Minute trafen die Adler per Doppelschlag in Form von Mark Katic und abermals Borna Rendulic. Die Härte nahm daraufhin zu. Beide Teams zeigten deutlich, das man um jeden Preis gewinnen wollte. Zum Ende der Partie übernahm Düsseldorf mehr und mehr das Ruder und warf mehr nach vorne. Die Adler verteidigten jedoch konsequent und verteidigten das Ergebnis über die Zeit.