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25. Oktober 2019

Topspiele in Mannheim und Bremerhaven, Köln zu Gast beim Tabellenführer

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler empfangen Tigers / DEG reist zum Tabellennachbar an die Nordsee / München erwartet Haie / Eisbären müssen in Ingolstadt ran / Schwenningen reist nach Augsburg / Grizzlys gegen Nürnberg

Erstes Saisonviertel gespielt: Der 14. Spieltag steht an und die DEL-Klubs treffen mittlerweile zum zweiten Mal auf ihre Kontrahenten. Tabellenführer München empfängt das Team aus der Domstadt, während Top-Verfolger Straubing bei Meister Mannheim antritt. Auf den Plätze drei und vier liegen die Fischtown Pinguins und Düsseldorf, die sich im Norden gegenüber stehen. Für die Eisbären geht es nach Oberbayern, wo der ERC Ingolstadt wartet und die Panther erwarten Schwenningen. Eingeläutet wird der Freitagabend jedoch von den THOMAS SABO Ice Tigers, die bei den Grizzlys ran müssen. Diese Partie startet bereits um 18:00 Uhr. Magenta Sport meldet sich ab 17:45 Uhr live aus der Eis Arena Wolfsburg und dann ab 19:15 Uhr aus den restlichen Arenen. 

Im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison, ließ der EHC nie Zweifel aufkommen, wer in Köln als Sieger vom Eis gehen sollte. Beim 0:3 blieben die Haie vor heimischer Kulisse recht blass gegen die Red Bulls. Mit zuletzt drei Spielen ohne Niederlage und dem immens wichtigen Derbysieg gegen Düsseldorf vom vergangen Sonntag, wollen sich die Domstädter gegen München besser verkaufen als im ersten Spiel, auch wenn der EHC, nach der ersten Niederlage gegen Straubing, auf Anhieb zurück in die Spur fand.

Straubing mischt die Liga auf, genauso wie im ersten Duell der Saison die Alder, als man 3:1 gewann. Hinzu kommen drei Siege aus den letzten drei Spielen, unter anderem das 5:1 gegen München. Die Niederlage ist für Mannheim keine zwei Wochen her und nach der schmerzenden Derbypleite gegen die Wild Wings, kündigt Trainer Pavel Gross, verglichen mit dem ersten Duell gegen Straubing, an: „Wir werden ein anderes Spiel sehen. Allein schon, weil wir uns dieses Mal zu 95 Prozent auf uns konzentrieren.“ Gross spielt damit auf die vielen Strafzeiten an, die die Adler in den letzten Spielen begangen hat.

Die Niederlage aus dem Derby in Köln, stellte für die DEG nach zehn Spielen die erste Partie dar, wo man nicht Punkten konnte. Gegen Bremerhaven soll das möglichst wieder gelingen, zumal die erste Begegnung zwischen beiden Teams schon mit 1:0 an die Seestädter ging. Die Fischtown Pinguins gewannen drei der letzten vier Spiele, konnten aus diesen vier Spielen jedoch nur einen Powerplaytreffer erzielen.

Die THOMAS SABO Ice Tigers konnten an den letzten beiden Spieltagen das erste sechs Punkte Wochenende feiern. Wolfsburg holte zwar nicht die selbe Ausbeute, konnte aber mit zwei wichtigen Siegen ebenfalls Boden gut machen. In der ersten Begegnung dieser Saison, wussten die Grizzlys das Glück auf ihrer Seite und entführten beim 4:2 Sieg drei Punkte aus Nürnberg. 

Elf Punkte: So viele Zähler mehr hatte der AEV zum selben Zeitpunkt der Vorsaison. Ein Unterschied, der auch aus den Niederlagen der letzten beiden Begegnungen gegen Bremerhaven und Mannheim, bei welchen man 3:8 auf die Heimreise geschickt wurde, resultiert. Die Wild Wings wussten hingegen besser mit der Spielweise der Adler umzugehen und schossen den Erzrivalen mit 6:1 aus der Heliosarena. Wild Wings Verteidiger Mirko Sacher weiß jedoch um die Gefahr der Panther und wie diese vom dortigen Publikum angestachelt werden: „In Augsburg ist es immer eine laute Halle und die Mannschaft gibt immer von Beginn an Gas. Wir müssen früh zeigen, dass wir da sind und so versuchen die Fans zum Schweigen zu bringen.“

Ingolstadt, was in den letzten beiden Partien jeweils erfolgreich im Powerplay war, empfängt Berlin, was seit sechs Spielen keinen Treffer mehr in Unterzahl kassierte. Das erste Treffen gewannen die Hauptstädter mit 4:2, darauf ausruhen, will sich Eisbären-Chefcoach Serge Aubin jedoch nicht und meint: „Ingolstadt ist eine gute Mannschaft, wir sollten bereit sein.“ Mit Blick auf die eigene Leistung fügt er an, „Wir spielen derzeit gutes Eishockey, hatten einige gute Phasen auswärts, aber können auch besser sein.“