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13. Oktober 2019

Tigers erobern Platz zwei, Pinguins weiter in der Spitzengruppe

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Bremerhaven gewinnt Nordderby / Tigers schlagen Meister Mannheim / München mit elftem Sieg im elften Spiel / Eisbären holen volle Ausbeute in Ingolstadt / DEG schlägt Schwenningen im Shootout / Köln gewinnt Derby gegen Krefeld / Heimsieg für Panther gegen Nürnberg

Straubing neuer Verfolger Nummer eins: Nach dem 3:1 Erfolg gegen die Adler, finden sich die Tigers auf Platz zwei wieder und sind erster Verfolger der Red Bulls. Diese schlugen Iserlohn zuhause mit 5:2 und bauten ihre Siegesserie auf elf aus. Unterdessen entschieden die Fischtown Pinguins das Nordderby gegen Wolfsburg mit 5:2 für sich und etablierten sich in der Spitzengruppe.
In der 16:30 Uhr Partie, gewannen die Eisbären gegen Ingolstadt. Durch das 4:2 machten sich die Hauptstädter mit der vollen Ausbeute auf den Heimweg. Zur selben Zeit gewann die Düsseldorfer EG in Schwenningen mit 3:2 im Shootout. Im kleinen rheinischen Derby behielten die Gäste aus Köln die Oberhand. Der KEC setzte sich mit 3:2 durch und entführte drei Punkte aus Krefeld. Den Abschluss bildeten die Panther, die die THOMAS SABO Ice Tigers, durch den 5:1 Erfolg, ohne Punkte auf die Heimreise schickten. 


Im Topspiel am Pulverturm schenkten sich beide Teams von Anfang an nichts und bewegten sich merklich auf Augenhöhe. Straubing und Mannheim neutralisierten sich jedoch soweit, dass das erste Drittel noch ohne Tor blieb. Dieses fiel dafür im zweiten Drittel durch einen Fehler Mannheims. Nach fehlender Absprache zwischen Andrew Desjardins und Dennis Endras, schnappte sich Chasen Balisy (25.) die Scheibe und schob diese ins leere Tor zu seinem ersten DEL-Treffer. Der amtierende Meister ließ daraufhin nicht locker und kam durch Markus Eisenschmid (38.), der nach Bully den Puck trocken im Tor unterbrachte, zum Ausgleich. Den Gastgebern gelang im Schlussdrittel jedoch ein Doppelschlag, was die Tigers wieder auf Kurs brachte. Auf die Treffer von Sena Acolatse (47.) und Sven Ziegler (49.) fanden die Adler keine Antwort mehr und mussten Platz zwei an Straubing abtreten.


Im Nordderby gingen Wolfsburg und Bremerhaven von Anfang volles Tempo, wo Dominik Uher die Pinguins in der neunten Minute in Führung brachte. Wolfsburg hielt das Tempo daraufhin hoch, musste sich allerdings bis zum zweiten Drittel gedulden, wo Brent Aubin (30.) auf Gleichstand stellte. Dieser hielt jedoch nicht lange, denn die Gäste konnten zunächst durch Miha Verlic (33.) und kurz vor der Drittelpause abermals durch Dominik Uher (39.), der das 3:1 per Shorthander erzielte, die Führung wiederherstellen. Anthony Rech (49.) brachte die Hausherren wieder heran, wodurch die Partie an Spannung gewann. Kurz vor Schluss jedoch, konnten Jan Urbas (59.) und Cory Quirk (59.) für die Pinguins jeweils per Emptynetter treffen, was die Entscheidung brachte. 

In einer rassigen Begegnung sah man dem KEC eine deutliche Leistungssteigerung an, welche früh mit dem 1:0 durch Colin Ugbekile (5.) belohnt wurde. Krefeld war allerdings auch anzumerken, dass man raus aus dem Tabellenkeller wollte. Jacob Lagacè (19.) traf daraufhin sehr ansehnlich und glich für die Pinguins aus. Die Antwort kam jedoch postwendend. Benjamin Hanowski stellte die Führung für die Haie 17 Sekunden später wieder her, welche Pascal Zerressen (20.) erhöhte. Der KEV erhöhte im Anschlussdrittel seine Taktzahl und kam, durch das Tor von Chad Costello (33.), zum Anschlusstreffer. Bis zum Schluss fehlte den Gastgebern jedoch die entscheidende Idee, sodass der KEC bis zum Ende kompakt stand und den Dreier einfuhr.