Vorschau, 49. Spieltag

22. Februar 2019

Tabellenführer empfängt Meister, Panther gegen Haie im Verfolgerduell um Platz drei

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

München zu Gast in Mannheim / Augsburg und Köln nehmenPlatz drei ins Visier / DEG will sich in Nürnberg absetzen / Krefeld nimmt bei Fischtown Pinguins Platz zehn in Angriff / Schwenningen und Wolfsburg im Showdown gegen die Rote Laterne / Eisbären wollen in Ingolstadt ihren Playoff-Platz sichern / Iserlohn reist nach Straubing 

Holt sich Mannheim den Rekord? Im Kracher des 49. Spieltags gegen den zweitplatzierten Titelverteidiger EHC Red Bull München hat der Ligaprimus die Möglichkeit, einen neuen Punkterekord aufzustellen, nachdem der bisherige Rekord der Eisbären Berlin von 109 Punkten aus der Saison 2002/2003 bereits am letzten Spieltag eingestellt wurde. Auf den folgenden Plätzen begegnen sich Augsburg und die Kölner Haie im CFS. Im Duell der Verfolger von Platz drei wollen beide Teams die dort platzierte DEG unter Druck setzen.

Düsseldorf muss zeitgleich in Nürnberg ran. Die THOMAS SABO Ice Tigers, die sich noch mitten im Kampf um die Playoffs befinden, wollen genauso wie die DEG die dahinterstehenden Mannschaften auf Distanz halten. Ein solcher Verfolger Nürnbergs ist Krefeld. Gegen die Artgenossen aus Bremerhaven ist das Ziel der Seidenstädter, das Polster von vier Punkten auf Platz zehn schrumpfen zu lassen. 

Am unteren Ende der Tabelle kommt es unterdessen zum Kellerduell. Die Wild Wings, die bereits keine Chancen mehr auf das Erreichen der Playoffs haben, sind dennoch gegen die Grizzlys auf Punktejagd, um die ungeliebte Rote Laterne nochmal abgeben zu können. Einer dieser Kandidaten wäre Iserlohn, die sieben Punkte voran platziert sind. Bei einem Sieg in Straubing und einer gleichzeitigen Niederlage Nürnbergs, könnte Iserlohn auf fünf Punkte an Platz zehn herankommen und nochmals letzten Hoffnungen aufleben lassen. Im siebten Spiel haben die Eisbären vor, mit einem Sieg in Ingolstadt einen großen Schritt in Richtung 1. Playoff-Runde zu gehen. Magenta Sport zeigt alle Partien ab 19:15 Uhr live.

Das Topspiel des 49. Spieltages steigt um 19:30 Uhr in der SAP-Arena. Tabellenführer Mannheim empfängt den amtierenden Meister und auf Platz zwei rangierenden EHC Red Bull München. Neun der letzten zehn Heimspiele verloren die Kurpfälzer gegen das Team aus der bayrischen Landeshauptstadt. Mut machen allerdings die letzten beiden gewonnenen Partien in München. Sollte den Adlern ein Dreier gelingen, wäre dem sechsmaligen DEL-Champion nicht nur der DEL-Hauptrundenrekord in einer DEL mit 14 Clubs sicher, sondern auch der Hauptrundensieg 2018/19 kaum mehr zu nehmen. Immerhin hätte Mannheim dann drei Spieltage vor dem Ende neun Punkte Vorsprung auf die Red Bulls.

Während die Konkurrenz aus Augsburg und Düsseldorf unter der Woche Niederlagen hinnehmen musste, fuhr der KEC ein 6:3 gegen die THOMAS SABO Ice Tigers ein. Dadurch sind die Haie kurz vor dem Ende der Hauptrunde noch einmal in der Position, Platz drei zu erreichen. Derzeit steht für Köln Platz vier – punktgleich mit der DEG. Drei Punkte dahinter liegt der heute Gegner Augsburger Panther. Auch die Fuggerstädter wollen sich noch den dritten Platz angeln und haben die Statistik auf ihrer Seite. Sechs der letzten neun Partien im Curt-Frenzel-Stadion gewannen die Panther gegen die Domstädter.

Die verfolgte DEG muss am Freitagabend in Nürnberg antreten. Die Franken wollen im Kampf um Platz zehn einen Spielverlauf wie im letzten Heimspiel gegen Düsseldorf unbedingt vermeiden. Im Dezember gab man damals die Partie nach 2:0-Führung aus der Hand und musste am Ende ein 2:3 hinnehmen. Mut macht da, dass das letzte Treffen im Rheinland mit 3:1 an die THOMAS SABO Ice Tigers ging.

Wenn die Pinguins aus Bremerhaven um 19:30 Uhr Krefeld erwarten, sprechen die Vorzeichen eine klare Sprache: Zehn der elf Duelle entschieden die Seestädter gegen die Artgenossen für sich und darüber hinaus steht Krefeld seit sechs Auswärtsspielen ohne Sieg da. Der KEV reist allerdings mit dem Sieg vom letzten Dienstag an, bei dem man Meister München in der Overtime die erste Niederlage nach elf Siegen bescherte.

Auch wenn vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde keine Möglichkeiten mehr bestehen die Playoffs zu erreichen, will Schwenningen die Saison noch nicht abhaken. Die rote Laterne abzugeben, ist das erklärte neue Ziel, mit dem gegen Tabellennachbar Wolfsburg begonnen werden soll. Zwar gingen die Wild Wings aus den letzten neun Heimspielen siebenmal als Verlierer vom Eis, aber die beiden jüngsten Partien gewannen dann eben doch die Schwarzwälder. Die Grizzlys reisen jedoch mit Rückenwind an. Immerhin gelangen jüngst zwei Siege in Folge gegen Tabellenführer Mannheim (5:3) und Top6-Club Augsburg (2:1).

Berlin will die Playoffs schnellstmöglich in Sack und Tüten bringen. Derzeit liegen die Hauptstädter sechs Punkte vor Rang elf und im besten Fall könnten die Eisbären gegen 21:45 Uhr drei Spieltage vor Schluss neun Punkte Vorsprung auf die Nicht-Playoff-Plätze haben. Erste Bedingung dafür ist jedoch ein Sieg in Ingolstadt. Vor dem Duell mit dem ERC, der seinerseits noch Rang drei jagt, hat im direkten Vergleich im Saisonverlauf jeweils der Gast das Spiel gewonnen.

Die Bilanz Straubings gegen die Roosters ist in dieser Spielzeit blitzsauber: Drei Spiele, drei Siege und auch saisonübergreifend sprechen die Karten mit 8 Siegen aus den letzten zehn Heimspielen gegen Iserlohn und für die Niederbayern. Die Sauerländer können allerdings nach einem starken 4:2 gegen die DEG und einem 8:2 gegen Nürnberg selbstbewusst in die Partie gehen.