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06. Oktober 2019

Startrekord für München, Eisbären schlagen Straubing

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Berlin gewinnt gegen die Straubing Tigers / Comback Sieg für DEG in Wolfsburg / ERC Ingolstadt besiegt Haie / Iserlohn siegt trotzt Panther Aufholjagd / Adler gewinnen in Krefeld / Knapper Erfolg für Red Bulls an der Nordsee / Ice Tigers schlagen Schwenningen 

Startrekord: Red Bull München gewann bei den Fischtown Pinguins auch das neunte Saisonspiel und stellte damit den alten Rekord der THOMAS SABO Ice Tigers aus dem Jahr 2013 ein. Durch das 2:1 an der Nordsee sind die Red Bulls allerdings das erste Team mit der vollen Punkteausbeute nach neun Runden. Am frühen Nachmittag schlugen die Eisbären Berlin die Straubing Tigers mit 5:2 und der ERC Ingolstadt besiegte die Kölner Haie mit 3:1. Außerdem fuhr die Düsseldorfer EG beim 3:2-Erfolg in Wolfsburg den siebten Sieg in Folge ein. Die Adler Mannheim rückten durch den 4:1-Sief bei den Krefeld Pinguinen auf Tabellenplatz zwei vor. Zeitgleich fügten die Iserlohn Rossters den Augsburger Panthern mit 5:3 die erste Auswärtsniederlage zu. In einem abwechslungsreichen Abendspiel setzten sich die THOMAS SABO Ice Tigers mit 5:3 bei den Schwenninger Wild Wings durch und feierten damit den dritten Sieg der englischen Woche.

Die Eisbären brachten Straubing früh in Bedrängnis und Ryan McKiernan traf in der sechsten Minute zum 1:0 für die Hausherren. Danach kamen die Niederbayern besser ins Spiel und glichen durch das Tor von Mitchell Heard (13.) wieder aus. Nach einem torlosen zweiten Drittel zog Berlin im Schlussabschnitt davon. Erst traf James Sheppard (43.) zur Führung, bevor Maxime Lapièrre (44.) in Überzahl und Louis-Marc Aubry (52.) weiter erhöhten. In den Schlussminuten erzielte Stefan Loibl (58.) noch den zweiten Treffer für die Gäste, bevor Mark Olver eine Minute später per Emptynetter den 5:2-Endstand herstellte.

Bis zum zweiten Drittel mussten die Zuschauer in Bremerhaven warten, um das erste Tor zu sehen. In der 25. Spielminute brachte Stefan Espeland mit seinem Powerplay-Tor die Heimfans zum jubeln. Im Anschluss drückten die Red Bulls auf die Antwort. Erst traf Yasin Ehliz noch die Latte, doch wenig später erzielte Philipp Gogulla (34.) den Ausgleich für die Münchner. In einem knappen Schlussdrittel gelang schließlich Mark Voakes (53.) in Überzahl der Treffer des Tages, der München den neuen Saisonsieg bescherte.

Die Gäste aus Nürnberg spielten von Beginn an engagiert, nutzten in der Anfangsphase ihre Chancen aber nicht. Das nutzte Michael Blundin in der 12. Minute eiskalt aus, als die Wild Wings zur Führung schoss, doch nur 18 Sekunden später gelang den Ice Tigers durch Oliver Mebus postwendend der Ausgleich. Davon angetrieben trafen Kevin Schulze (16.) und Brandon Buck (17.) innerhalb von 53 Sekunden zur 3:1-Führung für die Franken. Im zweiten Drittel schien nach dem zweiten Treffer von Buck (28.) die Partie fast schon entschieden, doch Schwenningen kam nochmal zurück. Per Shorthander und drei Minuten später bei gleicher Spieleranzahl stellte Patrick Canone (37./40.) vor dem Schlussabschnitt den Anschluss für die Wild Wings wieder her. In den letzten 20 Minuten gelang es Schwenningen nicht mehr die Partie auszugleichen, stattdessen erzielte Austin Cangelosi (60.) für Nürnberg per Emptynetter den Treffer zum 5:3-Endstand.