Vorschau, 36. Spieltag

04. Januar 2019

Spitzenspiel in Düsseldorf, Nürnberg kämpft im Derby um den Anschluss

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Primus Mannheim zu Gast bei der DEG / Ice Tigers suchen gegen Augsburg den Anschluss an die Top10 / Bremerhaven empfängt Ingolstadt / Grizzlys greifen nach Playoff-Strohholm / Haie im West-Duell gegen Iserlohn / Schlusslicht gastiert beim Meister / Eisbären jagen den nächsten Heimsieg

Kracher am Rhein: Die drittplatzierte Düsseldorfer EG fordert Primus Mannheim heraus und will den Rückstand auf die Adler verkürzen. In München hofft der Meister seinerseits auf einen Erfolg der DEG, um selbst mit einem Sieg gegen Schlusslicht Schwenningen an den Tabellenführer heranrücken zu können. Derweil versuchen die Fischtown Pinguins, mit einem Sieg gegen Ingolstadt ihren Aufenthalt in den Top6 zu verlängern.

In Wolfsburg brauchen die Grizzlys unbedingt einen Sieg gegen die Krefeld Pinguine, um vielleicht doch noch einmal in das Playoff-Rennen eingreifen zu können. Dies hoffen auch die THOMAS SABO Ice Tigers die ebenfalls in die Pinguine jagen und im Derby auf die Augsburger Panther treffen. In Köln haben sich die Iserlohn Roosters zum West-Duell angesagt und die Eisbären Berlin bekommen es mit den Straubing Tigers zu tun, die Wiedergutmachung für die Niederlage gegen Krefeld betreiben wollen.

Der Primus hat sich in Düsseldorf angesagt und auch wenn die Adler neun Punkte Vorsprung auf die drittplatzierte DEG haben, dürfte die DEG ein harter Brocken werden. Immerhin gewannen die Rheinländer die beiden Partien in Mannheim und sammelten dabei fünf von sechs möglichen Punkten. Düsseldorf meldete sich nach einer 0:1-Niederlage in Ingolstadt mit einem 1:0-Erfolg in Schwenningen zurück. Derweil gewann Mannheim jüngst gegen Bremerhaven (4:1) und Wolfsburg (5:1).

München, erster Verfolger der Adler, will mit einem Sieg gegen Schwenningen von einem möglichen Ausrutscher Mannheims profitieren und auf dem Papier ist das Spiel gegen das die Wild Wings eine klare Sache; immerhin spielt der Meister zu Hause gegen das Schlusslicht und sechs der letzten sieben Heimspiele gegen die Schwarzwälder gewannen die Red Bulls. So auch beim 4:2 am 12. Spieltag. Allerdings feierten die Wild Wings am 15. November auch ein 4:3-Heimerfolg nach Verlängerung.

Bremerhaven musste sich in den letzten acht Partien lediglich Berlin (3:5) und Mannheim (1:4) geschlagen geben. Mit dieser Ausbeute haben sich die Norddeutschen in den Top6 eingenistet und sollte gegen Ingolstadt ein weiterer Sieg gelingen, könnte es für die Pinguins noch ein bisschen gemütlicher werden. Im besten Fall würden die Seestädter an Köln vorbeiziehen und bis auf einen Punkt an den Tabellenvierten aus Augsburg heranrücken. Der ERC musste indes zwei Niederlagen hinnehmen und verpasste damit die Rückkehr in die Top6. In Ingolstadt entschieden die beiden Kontrahenten jeweils ein Spiel für sich.

Soll es was mit den Playoffs 2019 werden, hat Nürnberg eine Mammutaufgabe vor sich. Elf Punkte fehlen auf die zehntplatzierten Krefelder. Zwar haben die Pinguine bereits zwei Partien mehr absolviert als die Ice Tigers, aber sie haben eben die Punkte, um die die Franken erst noch kämpfen müssen. Zum Beispiel im Derby gegen Augsburg, allerdings entschieden die Panther die ersten beiden Vergleiche mit 5:2 und 1:0 für sich. Allerdings haben die Schwaben auf fremdem Eis derzeit Probleme und gewannen nur eine der letzten sieben Partien in der Fremde.

Nach zehn Punkten aus vier Spielen kam der Rückschlag für die Grizzlys. Drei Niederlagen reihten sich bei den Niedersachsen aneinander und das auch noch bei einem Torverhältnis von 2:17. Wolfsburg muss dringend in die Spur finden, um noch einmal Richtung Playoff-Plätze angreifen zu können. Das Spiel gegen Krefeld wäre ein perfekter Startpunkt für die Aufholjagd, denn die Seidenstädter belegen derzeit den zehnten und Platz für die K.o.-Runden. Die Pinguine haben derzeit jedoch einen Lauf und gewannen vier Spiele in Folge. Auch die beiden direkten Vergleiche mit Wolfsburg gingen an Krefeld.

West-Duell in Köln: Die Haie empfangen Iserlohn und für die Roosters geht es eigentlich schon um alles. Nachdem im Dezember in zehn Partien nur sieben Punkte eingesammelt wurden, fehlen jetzt elf Punkte auf Platz zehn, und Auswärtsspiele sind jetzt nicht unbedingt die Qualität der Sauerländer. In 17 Spielen holte Iserlohn einen Dreier und insgesamt acht Zähler. Die Kölner meldeten sich derweil nach der Niederlage in Straubing mit einem 5:2 gegen Ingolstadt zurück und sind damit weiterhin auf Viertelfinalkurs.

Berlin beendete das Jahr 2018 mit zwei Niederlagen, konnte sich dann aber nach dem Jahreswechsel mit 4:3 nach Verlängerung gegen Iserlohn durchsetzen und den Anschluss an die Top6 halten. Sieben Punkte fehlen aktuell auf die Pinguins Bremerhaven und derer acht auf die Kölner Haie, die allerdings bereits ein Spiel mehr absolviert haben. Straubing unterlag am Mittwoch Krefeld in der Verlängerung und hat dadurch zwei Punkte Rückstand auf die Top6. Im direkten Vergleich teilten sich Berlin und Straubing die Punkte auf und feierten jeweils einen Heimsieg.