Der 15. Spieltag

27. Oktober 2019

Spitzenquintett feiert Siege

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls unbeirrt auf dem Thron / Grizzlys ohne Gegentor in Schwenningen / Ingolstadt fährt Sieg in Krefeld ein / Straubing mit Derbyerfolg / DEG schlägt Iserlohn / Adler halten sich gegen Nürnberg schadlos / Pinguins nehmen Punkte aus Köln mit

Das Spitze gab sich am 15. Spieltag keine Blöße: Primus EHC Red Bull München setzte sich gegen die Eisbären Berlin durch und holte damit bereits den 14. Saisonsieg. Verfolger Straubing Tigers kam im Derby gegen die Augsburger Panther zu einem klaren 7:3 und der Dritte aus Düsseldorf besiegte die Iserlohn Roosters im Westduell mit 4:2. In der SAP Arena feierte Meister Adler Mannheim ein 2:0 gegen die THOMAS SABO Ice Tigers. Für Goalie Johan Gustafsson war das erste Shutout in der DEL. Ebenfalls ohne Gegentor blieb Felix Brückmann beim 4:0 der Grizzlys Wolfsburg bei den Schwenninger Wild Wings.In Krefeld fuhr der ERC Ingolstadt einen 2:1-Erfolg gegen die Pinguine ein. Zum Abschluss des Spieltags gewannen die Pinguine Bremerhaven bei den Kölner Haien mit 5:

Berlin begann gegen Tabellenführer München mit viel Druck. Die ersten Großchance nach nur 14 Sekunden ließen die Hausherren noch liegen, aber in der achten Spielminute konnte Marcel Noebels die Hausherren in Front bringen. Leo Pföderl (14.) legte zügig einen zweiten Treffer nach. In der Folge verloren die Hauptstädter jedoch den Fanden und München verkürzte in doppelter Überzahl kurz vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel drehten Mark Voakes (26.) und Yasin Ehliz (35.) das Spiel für die Red Bulls, ehe Keith Aulie (36.) den Vorsprung ausbaute. Berlin dreht im Schlussabschnitt noch einmal auf, aber mehr als der Anschlusstreffer durch Mark Olver (52.) sprang nicht mehr heraus. Chris Bourque markierte mit einem Emptynetter den 5:3-Endstand aus Sieg der Gäste.

Straubing ließ im Derby gegen Augsburg nichts anbrennen. Bereits nach sieben Minuten brachte Benedikt Kohl die Hausherren in Front, ehe Travis Turnbull (9.) in Überzahl nachlegte. Die Chance zum Anschluss für Augsburg im Powerplay wurde zum Bumerang als Michael Connolly (19.) einen Shorthander hinlegte. Nach dem Seitenwechsel konnte Thomas Holzmann (30.) nach dem zwischenzeitlichen 4:0 für die Panther verkürzen, aber noch vor der zweiten Pause zogen die Tigers auf 6:1 davon. Darunter die Torpremiere für Maximilian Gläßl (38.) in der DEL. Die Ergebniskosmetik der Gäste durch Simon Sezemsky (41.) und Daniel Schmölz (50.) beantwortete Stephan Daschner (50.) mit dem 7:3-Endstand.

Bremerhaven erwischte in Köln einen Start nach Maß und legte durch William Weber nach nur 102 Sekunden vor. Die Haie hatten derweil lange Probleme, sich gute Chancen zu erspielen und was durchkam, war sichere Beute von Tomas Pöpperle im Kasten der Gäste. Erst Fabio Pfohl (39.) fand mit einem Schuss aus spitzem Winkel einen Weg zum Ausgleich. Im Schlussabschnitt brachte Pinguins-Topscorer Miha Verlic die Norddeutschen in Front. Köln war gefordert, brachte mehr Druck auf das Tor der Gäste und Alexander Oblinger (54.) egalisierte erneut. Nur wenig später leistete sich der KEC aber noch zwei Strafen und Justin Feser (57.) sowie Jan Urbas (58.) langten binnen 38 Sekunden zweimal zu. Den Schlusspunkt setzte Ross Mauermann mit einem Emptynetter.