Vorschau, 44. Spieltag

01. Februar 2019

Spieltag 44: Aufholjagd, Derby, Keller- und Spitzenduell

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Ingolstadt erwartet Krefeld / DEG empfängt Mannheim zum Spitzenspiel / Haie zu Gast in Wolfsburg / Derby in Augsburg / Wild Wings treten bei Schlusslicht Iserlohn an

Aufholjagd an der Donau: Ingolstadt empfängt Krefeld in der Saturn Arena und mit einem Sieg könnten der ERC an Bremerhaven vorbeiziehen und einen Platz in den Top6 erobert. Gleichzeitig brauchen die Pinguine dringend einen Sieg, um in die Playoff-Ränge zurückkehren zu können. Derweil wollen die THOMAS SABO Ice Tigers mit einem Sieg im Derby bei den Augsburger Panthern ihre gerade erreichte Top10-Platzierung festigen.

In Wolfsburg hoffen die Grizzlys, mit einem Sieg gegen die Kölner Haie ihre kleine Chance auf die Playoffs wahren zu können, derweil am Rhein das Spitzenspiel zwischen der auf Rang drei liegenden Düsseldorfer EG und Spitzenreiter Mannheim steigt. Weiter unten in der Tabelle treten die Vorletzten aus Schwenningen bei Schlusslicht Iserlohn an.

Wer kommt seinem Ziel näher? Ingolstadt möchte mit einem Sieg gegen Krefeld in die Top6 zurückkehren, während die Pinguine mit dem Ziel an der Donau antreten, wenigstens an den zehntplatzierten THOMAS SABO Ice Tigers dranzubleiben oder bei einer gleichzeitigen Niederlage der Franken in die Playoff-Ränge zurückkehren zu können. Die ersten drei Vergleiche gewannen jeweils die Schanzer und bei den ersten beiden Treffen schenkten Ingolstadt den Seidenstädtern jeweils vier Tore ein.

Die Ice Tigers müssen unterdessen in Augsburg ran. Mit fünf Siegen aus sechs Spielen stürmte Nürnberg aus den Niederungen der Tabelle in die Playoff-Ränge. In der Folge verpassten es die Ice Tigers jedoch, ihren Platz mit einem Sieg gegen Ingolstadt abzusichern. Damit stehen die Franken nur zwei Punkte vor Platz elf. Die Panther, die zwei von drei Saisonduellen mit Nürnberg gewannen, sucht unterdessen einen Weg, ihr Ticket für das Viertelfinale fester zu fassen. Mit einem Sieg könnte der AEV Platz vier erreichen, bei einer Niederlage jedoch könnte der Top6-Platz ernsthaft in Gefahr geraten.

Neun Spiele hat Wolfsburg noch Zeit, die fehlenden acht Punkte auf Rang zehn aufzuholen. Das vergangenen Wochenende konnten die Niedersachsen mit Niederlagen gegen Düsseldorf (2:3 SO) und München (1:3) nicht nutzen uns so zielen für die Grizzlys nur noch Siege. Mit Köln reist jedoch der nächste Spitzenclub an. Nach der Entlassung von Coach Peter Draisaitl zeigten die Haie am Wochenende Nehmerqualitäten und drehten gegen Bremerhaven und Iserlohn Rückstände um am Ende in der Zugabe zu gewinnen. Damit hat sich der KEC eine Polster von drei Punkten auf Rang sieben erarbeitet. Gegen Wolfsburg gewann Köln die beiden ersten Partien, aber den dritten Vergleich entschieden die Grizzlys mit 3:0 für sich.

Nach vier Niederlagen in Folge hat Düsseldorf wieder in die Spur gefunden und Siege gegen Wolfsburg (3:2 SO) und Augsburg (4:3) eingefahren – gerade noch rechtzeitig für das Treffen mit Tabellenführer Mannheim. Die Siegesserie der Adler wurde nach acht Erfolgen von den Straubing Tigers gestoppt, aber nur zwei Tage später machten die Kurpfälzer mit einem 4:2 gegen Krefeld klar, dass das nur ein Ausrutscher war. Derzeit liegt der sechsmalige DEL-Champion vier Punkte vor Meister München, der jedoch ein Spiel mehr absolviert hat. Düsseldorf hat fünf Zähler Vorsprung auf die Kölner Haie. Im Saisonverlauf holte die DEG fünf von neun möglichen Punkten gegen die Adler.

Kellerduell am Seilersee: Schlusslicht Iserlohn empfängt die Wild Wings, die nur einen Platz vor den Sauerländern liegen. Mit einem Sieg gegen Schwenningen haben es die Roosters, die ein Spiel weniger absolviert haben als die Schwarzwälder, wieder selber in der Hand, die Saison nicht mit der Roten Laterne zu beenden. In den ersten drei Treffen zwischen den beiden Clubs setzte sich jeweils der Gastgeber durch.