Playoffs 2017

10. März 2017

Spannung pur: Dreimal Ausgleich im Viertelfinale

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls von Bremerhaven nicht zu bremsen – 2:0 in der Serie / Ice Tigers holen sich das Heimrecht zurück / Wolfsburg und Berlin finden passende Antwort auf bittere Auftaktniederlage

Die Playoff-Amnesie funktioniert: Nur drei Tage nach der bitteren Niederlage in Mannheim hat sich Berlin im Duell der DEL-Rekordmeister vor heimischer Kulisse revanchiert und die Serie gegen die Adler mit einem 6:3 ausgeglichen. Ebenfalls mit einem 1:1 treffen sich die Haie und die Grizzlys am Sonntag in Köln, nachdem Wolfsburg zu Hause ein 3:1 gegen den KEC einfuhr. Derweil hat Nürnberg den Panthern einen Denkzettel verpasst und sich mit einem 3:1-Sieg in Augsburg das Heimrecht wieder nach Nürnberg geholt. Meister und Hauptrundensieger München ist unterdessen nicht aufzuhalten und gewann durch ein 3:0 an der Küste auch das zweite Spiel gegen Neuling Bremerhaven.

Mannheim legte in Berlin los wie die Feuerwehr und ging nach nur 57 Sekunden durch Luke Adam in Front. Die Eisbären wurden jedoch in der Folge immer stärker und ließen sich auch durch die neuerliche Führung der Gäste nach dem Ausgleich durch Darin Olver (14.) nicht aus dem Konzept bringen. Nicholas Petersen und Darin Olver drehten das Spiel bis zur 25. Spielminute. Kurz vor der Pause leisteten sich die Hausherren jedoch einen Fehlpass im Spielaufbau und Adlers Top-Scorer Chad Kolarik (38.) bedankte sich auf seine Art. Im Schlussabschnitt taten die Hauptstädter mehr fürs Spiel und legten in Persona von Daniel Fischbuch (49.) erneut vor. Julian Talbot (59, 60.) sorgte schließlich mit einem Doppelpack für die Entscheidung.

Gedenkminute für Toni Krinner in Wolfsburg

Die Wolfsburger Fans gedachten vor dem Spiel gegen Köln Toni Krinner, der die Grizzlys in die DEL führte und 2009 den Pokalsieg holte (Foto: Hermann Hay Citypress24).

Die Partie in Wolfsburg begann mit einer Schweigeminute in Gendenken an Toni Krinner, der den Club 2009 zum Pokalsieg führte und in der vergangenen Woche verstarb. Mit dem ersten Bully waren die Grizzlys jedoch hellwach und gingen durch Brent Aubin (8.) in Front. Noch vor der Pause stellte Shawn Lalonde (15.) für Köln den Ausgleich her. Nach dem Seitenwechsel war es Mark Voakes (24.), der Wolfsburg erneut nach vorn brachte, ehe Tyson Mulock (31.) den Vorsprung in Überzahl ausbaute. Die Haie warfen alles nach vorn, fanden jedoch keinen Weg mehr, den Sieg der Niedersachsen zu gefährden.

Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 0:3 (0:2, 0:0, 0:1)
Serie: 0:2

5729 Pinguins Bremerhaven - EHC Red Bull München

Tore: 0:1 Yannic Seidenberg (5:06/PP1), 0:2 Frank Mauer (16:35), 0:3 Konrad Abeltshauser (53:49)

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 6:3 (2:2, 1:1, 3:0)
Serie: 1:1

5726 Eisbären Berlin - Adler Mannheim

Tore: 0:1 Luke Adam (0:57), 1:1 Darin Olver (13:07), 1:2 Ronny Arendt (16:06), 2:2 Nicholas Petersen (17:11), 3:2 Darin Olver (25:07), 3:3 Chad Kolarik (37:41), 4:3 Daniel Fischbuch (48:32), 5:3 Julian Talbot (58:21/PP1), 6:3 Julian Talbot (59:21/EN)

Augsburger Panther – Thomas Sabo Ice Tigers 1:3 (0:1, 0:2, 1:0)
Serie: 1:1

5723 Augsburger Panther - Thomas Sabo Ice Tigers

Tore: 0:1 Steven Reinprecht (2:34), 0:2 Nichlas Torp (34:11), 0:3 Brandon Segal (35:47), 1:3 Benjamin Hanowski (41:32/PP1)

Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
Serie: 1:1

5735 Grizzlys Wolfsburg - Kölner Haie

Tore: 1:0 Brent Aubin (7:05), 1:1 Shawn Lalonde (14:02), 2:1 Mark Voakes (23:49), 3:1 Tyson Mulock (30:30/PP1)