Der 43. Spieltag

19. Januar 2018

Spannung pur am Freitagabend: Alle Spiele enden mit nur einem Tor Unterschied

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Viermal Verlängerung / Straubing gibt hohe Führung aus der Hand, gewinnt dann aber doch / München und Nürnberg sichern sich knappe Siege / Iserlohn festigt Rang sechs / Bremerhaven hält Kurs auf die Playoffs / Rückschlag für Mannheim / Krefeld wahrt Chance auf die Playoffs

Was für eine Spannung an Spieltag 43: Nach dem 2:1-Erfolg der Kölner Haie gegen Schwenningen am Donnerstag endeten auch die sechs Freitagsspiel mit nur einem Tor Unterschied. An der Spitze gewann München nach viermaligem Rückstand in der Verlängerung mit 5:4 gegen die Düsseldorfer EG. Auch Verfolger Nürnberg setzte sich beim 2:1 gegen Wolfsburg erst nach einer Zugabe durch, während die drittplatzierten Eisbären gegen Straubing zunächst ein 1:4 drehten, aber dann doch gegen Straubing 5:6 verloren.

Die Pinguins Bremerhaven gewinnen in der Overtime 3:2 gegen Ingolstadt und haben jetzt fünf Punkte Vorsprung auf die Nicht-Playoff-Plätze, da Adler Mannheim nach zuvor drei Siegen den Krefeld Pinguinen mit 3:4 nach Verlängerung unterlag. Iserlohn festigt durch ein 3:2 gegen die Augsburger Panther seinen Platz in den Top6.

Bis zur Halbzeit der Partie führte Straubing gegen Berlin mit 3:0. James Sheppard (34.) verkürzte für Berlin und auch wenn Alexander Oblinger (36.) mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder herstellte, hatten die Eisbären Blut geleckt. Jens Baxmann (40.) brachte die Gäste noch vor der Pause noch einmal heran und nach dem Gang in die Katakomben machten die Hauptstädter mächtig Druck. Binnen 186 Sekunden drehten Louis-Marc Aubry (47.), Thomas Oppenheimer (50.) und Marcel Noebels (50.) die Partie zu Gunsten des sechsmaligen Meisters. Straubing in dem Moment eigentlich stehend K.o., aber Berlin verpasste es den letzten Punch zu setzen. Stattdessen fanden sich die Tigers in Überzahl wieder und Adam Mitchell (55.) sowie Maurice Edwards (59.) sicherten den Bayern drei eigentlich bereits vergeben geglaubte Punkte.

In München legten die Gäste aus Düsseldorf viermal vor, aber die Red Bulls hatten jeweils eine Antwort parat. Zuletzt war es Brooks Macek, der für den Meister sieben Minuten vor dem Ende egalisierte. In der fälligen Verlängerung war Macek erneut zur Stelle und sicherte München den Extrapunkt. Deutlich weniger Tore fielen beim Tabellenzweiten in Nürnberg. Erst nach knapp 36 Spielminuten schoss Yasin Ehliz die Hausherren in Front. Wolfsburg rannte an, aber erst 80 Sekunden vor der Schlusssirene traf Kamil Kreps für die Grizzlys zum Ausgleich. In der Overtime wurde Yasin Ehliz (62.) zum Matchwinner für die Ice Tigers.

Die Partie in Iserlohn entwickelte sich zu einem Duell der Specialteams. Iserlohn legte in Überzahl nach nur 71 Sekunden vor, doch Augsburg antwortete noch in Durchgang eins mit zwei Powerplaytreffern. Travis Turnbull (26.) stellte in numerischer Überlegenheit alles wieder zurück auf Anfang und im Schlussabschnitt war es Rooster Jack Combs, der den Schlusspunkt setzte – ebenfalls in Überzahl. Bremerhaven egalisierte in Ingolstadt nur 108 Sekunden nach der Führung der Gastgeber aus der 15. Spielminute und dieses Remis hatte bis in den Schlussabschnitt bestand. Hier brachte Ross Mauermann (47.) die Gäste per Shorthander in Front, doch der ERC zahlte dies in Persona von Michael Collins in gleicher Münze zurück. In der Verlängerung traf Jan Urbas (62.) zum Pinguins-Sieg. Mannheim lieg in Krefeld immer wieder einem Rückstand hinterher. David Wolf (8., 41.) und Luke Adam (41.) konnten für die Adler zwar immer wieder ausgleichen, doch in der Verlängerung brachte Justin Feser (63.) den Sieg für die Pinguine unter Dach und Fach.

Iserlohn Roosters – Augsburger Panther 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)

7712 Iserlohn Roosters - Augsburger Panther

Tore: 1:0 Justin Florek (1:11/PP1), 1:1 Trevor Parkes (4:20/PP1), 1:2 Matthew White (13:25), 2:2 Travis Turnbull (25:29/PP1), 3:2 Jack Combs (43:46/PP1)

EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 5:4 (1:1, 2:3, 1:0, 1:0) OT

7719 EHC Red Bull München - Düsseldorfer EG

Tore: 0:1 Alexej Dmitriev (1:00), 1:1 Ryan Button (19:39), 1:2 Spencer Machacek (25:56), 2:2 Keith Aucoin (30:55), 2:3 Spencer Machacek (31:05), 3:3 Michael Wolf (31:47), 3:4 Eduard Lewandowski (39:20), 4:4 Brooks Macek (53:00), 5:4 Brooks Macek (61:48)

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 6:5 (1:0, 3:2, 2:3)

7710 Straubing Tigers - Eisbären Berlin

Tore: 1:0 Michael Connolly (10:28), 2:0 Jeremy Williams (22:33), 3:0 Alexander Oblinger (23:39), 3:1 James Sheppard (33:15), 4:1 Alexander Oblinger (35:42), 4:2 Jens Baxmann (39:17/PP1), 4:3 Louis-Marc Aubry (46:48), 4:4 Thomas Oppenheimer (49:06), 4:5 Jonas Müller (49:54), 5:5 Adam Mitchell (54:20/PP1), 6:5 Maurice Edwards (58:22/PP1)

Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) OT

7713 Thomas Sabo Ice Tigers - Grizzlys Wolfsburg

Tore: 1:0 Yasin Ehliz (35:51), 1:1 Kamil Kreps (58:40), 2:1 Yasin Ehliz (61:13)

ERC Ingolstadt – Pinguins Bremerhaven 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:1) OT

7715 ERC Ingolstadt - Pinguins Bremerhaven

Tore: 1:0 Gregory Mauldin (14:05), 1:1 Jordan Owens (15:53), 1:2 Ross Mauermann (46:43/SH1), 2:2 Michael Collins (52:31/SH1), 2:3 Jan Urbas (61:03/PP1)

Krefeld Pinguine – Adler Mannheim 4:3 (2:1, 1:1, 0:1, 1:0) OT

7718 Krefeld Pinguine - Adler Mannheim

Tore: 1:0 Christoph Gawlik (6:27), 1:1 David Wolf (7:13), 2:1 Marcel Müller (16:38/PP1), 2:2 Luke Adam (24:49), 3:2 Nicolas St-Pierre (26:56), 3:3 David Wolf (40:51/PP1), 4:3 Justin Feser (62:39)