Lage der Liga

29. Januar 2018

Sicher ist nur, dass nichts sicher ist

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Zwischen Platz vier und zehn beträgt der Abstand gerade mal vier Punkte / DEG-Trainerwechsel bisher ohne Erfolg / Fans machen Furchner glücklich / München erstes Team mit 100 Punkten

Das „Grauen“ geht weiter. Für Spieler, Verantwortliche und Fans werden auch die kommenden Spieltage eine wahre Nervenschlacht. Sicher ist nur eins: Dass nichts sicher ist. Natürlich haben die Top3 ihre Positionen schon zementiert. Dahinter allerdings ist von Platz vier bis zehn alles möglich. Für die Düsseldorfer EG (Platz elf) sowie die Augsburger Panther (Platz zwölf) wird es jedoch eng. Die DEG hat vier Punke Abstand auf den zehnten Rang (Mannheim), der AEV schon deren sieben.

Die Iserlohn Roosters machten mit einem Sechs-Punkte-Wochenende einen großen Sprung und sind nun Vierter. Erst wurde Nürnberg geschlagen, dann in Mannheim gepunktet. Es war bereits der vierte Erfolg des IEC über die Adler in der laufenden Saison. Freuen kann man sich über diese Situation nur kurz, denn bereits am Dienstag kann sich das Tabellenbild wieder ändern – kaum überraschend. Die Adler als Zehnter sind gerade mal vier Punkte weg.

Auch der Trainerwechsel in Düsseldorf hat keine Wunder bewirken können. Trotz eines starken Anfangsdrittels holten die Grizzlys alle drei Zähler. „Wir haben heute drei wichtige Punkte geholt. Es war zuletzt nicht einfach für uns, aber wir wussten, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nun müssen wir am Dienstag in Krefeld nachlegen“, pustete Sebastian Furchner nach dem Match durch.

Am Tag vor der Partie bei der DEG hatte es eine außergewöhnliche Aktion bei den Wolfsburgern gegeben. Beim Training waren Fans zu Gast und feuerten ihre Jungs an, um ihnen der Extra-Schub an Motivation zu verleihen. „Besonders danken möchte ich im Namen des gesamten Teams unseren Fans, die uns am Samstag beim Training unterstützt und angefeuert haben. Dieser Rückhalt bedeutet und sehr viel. Dieses Verständnis seitens der Anhänger sucht seinesgleichen. Das macht uns Grizzlys aus“, so Stürmer Furchner.

„Jedes Spiel ist harte Arbeit für uns. Wir wollen uns stetig verbessern, um in den Playoffs unsere beste Leistung abrufen zu können. Wir haben heute gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, bilanzierte Yannic Seidenberg das 3:1 seines EHC Red Bull München bei den Krefeld Pinguine. Die Bajuwaren sind damit das erste Team mit 100 Punkten in der laufenden Saison.

Über 14.000 Fans in der Kölner LANXESS arena wurden Zeugen des 5:2 der Haie über Bremerhaven. „Wir haben heute im dritten Drittel so gespielt, wie ich mir das vorstelle und endlich auch Kapital aus unseren Möglichkeiten geschlagen. Der Treffer von Alex Bolduc zum 2:1 war sehr wichtig für uns. Danach konnten wir heute sehr gut mit der Führung arbeiten", erklärte Cheftrainer Peter Draisaitl nach dem Spiel. „Wir haben noch ein Stückchen zu gehen, aber wir können mit den drei Punkten zufrieden sein, das ist das was heute zählt“, sagte „Fahnenträger-Kandidat“ Christian Ehrhoff dem „Express“.

Die kommenden Tage vor der Olympia-Pause werden sicher interessant. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag wird noch gespielt. Ob es eine Vorentscheidung gibt? Möglich. Aber eines ist sicher: Dass nichts sicher ist.