Vorschau, 38. Spieltag

3. Januar 2018

Shutout-Könige unter sich - Kellerduell in Krefeld

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Ingolstadts Pielmeier (5) und Wolfsburgs Jerry Kuhn mit den meisten "zu Null"-Spielen / Tom Pokel: "Wichtigstes Spiel, seit dem ich in Straubing bin / Augsburg empfängt Bremerhaven

Rein in den zweiten Teil des 38. Spieltags: Drei Partien stehen am Abend aus dem Programm. Dabei bekommt es der ERC Ingolstadt mit den Grizzlys Wolfsburg zu tun, das Kellerduell zwischen den Krefeld Pinguinen und den Straubing Tigers findet am Niederrhein statt und die Augsburger Panther empfangen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Alle Begegnungen starten wie gewohnt um 19.30 Uhr bei Telekom Sport.

Das Duell an der Donau ist das der Keeper. Timo Pielmeier (5) und der Wolfsburger Jerry Kuhn (4) sind beiden Torhüter mit den meisten Zu-Null-Spielen. Die Schanzer sehen den Gegner aber noch in weiteren Bereichen stark. „Das ist eine gute Mannschaft mit Stärken in allen drei Zonen“, sagt ERC-Stürmer Brett Olson über die Niedersachsen: „Wir müssen da dagegenhalten.“

Der neue Mann, Offensivverteidiger Ville Koistinen, stieß gestern Vormittag zur Mannschaft und soll bereits heute das Team verstärken. Ingolstadts Coach Doug Shedden: "Ville wird ein Schlüsselspieler in unserem Powerplay sein."

„Unser erstes Spiel in Ingolstadt war nicht gut. Wir müssen heute von Beginn an wach sein“, so Grizzlys-Stürmer Marcel Ohmann.

In Augsburg hofft man währenddessen auf eine kleine Serie. „Wir wollen in die Play-offs. Dazu bräuchten wir das Momentum. Wenn man drei Mal hintereinander gewinnt, dann kommt man mit einem ganz anderen Selbstvertrauen daher“, sagte AEV-Trainer Mike Stewart gegenüber den Lokalmedien vor dem heutigen Aufeinandertreffen mit den Küstenstädtern.

Auch in den Keller kommt Bewegung. Sowohl die Pinguine aus Krefeld als auch die Straubing Tigers sind zum Siegen verdammt. „Es ist das wichtigste Spiel, seit ich hier bin. Wir wollen eine ähnliche Leistung wie in Wolfsburg abrufen. Das heißt volle Konzentration über sechzig Minuten verbunden mit der nötigen Konsequenz im Abschluss“, definiert Straubings Trainer Tom Pokel.

Bei den Seidenstädtern hofft man indes immer noch auf Platz zehn. „Es ist noch nicht vorbei. Wir haben noch 14 Spiele. Auch gerade gegen die Mannschaften aus den Topvier haben wir gezeigt, dass wir punkten können. Auch dass wir in fast jedem Spiel in dieser Saison hätten punkten können, gibt uns Hoffnung und Selbstvertrauen, dass wir unser Ziel noch schaffen“, sagte Krefelds Kapitän Adrian Grygiel vor dem richtungweisenden Match am Abend.