Der 37. Spieltag

12. Januar 2020

Schwenningen schlägt Tabellenführer, Overtime-Erfolg für Eisbären im Klassiker

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

ERC Ingolstadt mit Comeback-Sieg gegen DEG / Bremerhaven schlägt Augsburger Panther / Eisbären Berlin mit Auswärtssieg in Köln / Derbysieg für Straubing / Wild Wings mit Shutout gegen München / Adler mit Heimsieg gegen Wolfsburg

Überraschungserfolg: Die Schwenninger Wild Wings schlugen Tabellenführer Red Bull München mit 2:0 und feierten damit den zweiten Shutout der Saison. Die Eisbären Berlin fuhren bei den Kölner Haien einen 4:3-Erfolg ein und fügten Köln dadurch die sechste Niederlage in Folge zu. Außerdem drehte der ERC Ingolstadt im Schlussdrittel die Partie gegen die Düsseldorfer EG und gewann am Ende mit 3:2. Zudem feierten die Fischtown Pinguins mit dem 4:2-Sieg gegen die Augsburger Panther ihren 100. DEL-Erfolg. Erst im Shootout konnten sich die Iserlohn Roosters bei den Krefeld Pinguinen durchsetzten und die Straubing Tigers bezwangen die THOMAS SABO Ice Tigers mit 5:2. Im Abendspiel besiegten die Adler Mannheim die Grizzlys Wolfsburg mit 3:2 und verteidigten damit ihren zweiten Platz. 

Die Eisbären Berlin legten stark los und James Sheppard erzielte nach 1:15 gespielten Minuten das erste Tor für die Gäste. Die Partie wurde mit laufender Spielzeit etwas zerfahren, bis die Hauptstädter im Mittelabschnitt durch den Doppelschlag von Marcel Noebels (33.) und Kai Wissmann (34.) innerhalb von 57 Sekunden auf 3:0 erhöhten. Nach Pfiffen zur Drittelpause legten sich die Hausherren im Schlussabschnitt nochmal ins Zeug. Alexander Oblinger (53.) und Jason Akeson (54.) brachte die Haie auf ein Tor heran, bevor Frederik Tiffels acht Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielte. In der folgenden Overtime konnte Köln die eigene Überzahl nicht nutzen und James Sheppard (65.) erzielte schließlich den Gamewinner zum 4:3-Sieg für Berlin.

Im Tigerderby am Pulverturm kamen die Gäste aus Nürnberg schneller ins Spiel und trafen durch William Acton bereits in der vierten Spielminute. Die Antwort der Straubing Tigers kam gegen Ende des ersten Drittels. Per Doppelschlag drehten Michael Connolly (19.) und Marcel Brandt (20.) in Überzahl die Partie zugunsten der Gastgeber. Nach einem hart umkämpften zweiten Abschnitt fielen erst in den letzten 20 Minuten wieder Tore. Trotz doppelter Unterzahl traf Antoine Laganière in der 41. Minute für den Tabellendritten, doch Christopher Brown erzielte für Ice Tigers 65 Sekunden später den erneuten Anschlusstreffer. Davon ließen sich die Straubing Tigers jedoch nicht aus dem Konzept bringen, sondern erhöhten durch die Tore von Jeremy Williams (44.) und Michael Connolly (46.) auf 5:2 und spielten die Partie danach sicher zu Ende.

Einen Start nach Maß erwischte Matthias Plachta, der die Adler Mannheim nach 13 gespielten Sekunden in Führung brachte. Die Grizzlys Wolfsburg berappelten sich jedoch schnell und Gerrit Festerling (12.) glich das Spiel wieder aus. Tommi Huhtala (20.) traf kurz vor Drittelende zur erneuten Adler-Führung, doch nur 24 Sekunden später erzielte Anthony Rech den erneuten Ausgleich für Wolfsburg. Ab zweiten Spielabschnitt konzentrierten sich beide Teams auf ihre Defensive und das Spiel wurde etwas ruhiger. In der 58. Spielminute gelang Nicolas Krämmer schließlich der Siegtreffer zum 3:2 für den amtierenden Meister.