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21. April 2017

Roosters holen Martinovic aus Nürnberg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
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Verteidiger verfügt über die Erfahrung aus über knapp 470 DEL-Spielen und über 800 Profipartien

Die Iserlohn Roosters haben ihren Kader für die kommende Spielzeit mit einem weiteren Akteur verstärkt. Von den Thomas Sabo Ice Tigers wechselt Verteidiger Sasa Martinovic an den Seilersee. Der 32-jährige unterzeichnete einen Jahresvertrag. „Sasa verfügt über ein großes Maß an Erfahrung, arbeitet immer unglaublich hart. Er ist für jede Mannschaft ein wichtiger Faktor in der Defensivarbeit.“

Martinovic begann seine Karriere in seinem Geburtsort Füssen, lernte im Allgäu auch das Eishockeyspielen. Nach einem Jahr in der Oberligamannschaft der Füssener unterzeichnete der Neuzugang im Jahr 2004 seinen ersten DEL-Profivertrag bei den Hamburg Freezers, wechselte über die Stationen Krefeld und Ingolstadt zum EHC Wolfsburg. Von dort ging es für ihn in das Heimatland seiner Eltern – Kroatien. Zwei Jahre spielte er für Zagreb in der österreichischen Erste Bank-Liga, anschließend bekam er einen Vertrag im KHL-Team aus Zagreb. Zwei Jahre spielte Martinovic in der besten Liga Europas, schaffte zudem den Sprung in die kroatische Nationalmannschaft, nahm an zwei B-Weltmeisterschaften teil. 2015 kehrte der Iserlohner Neuzugang dann in die DEL zurück, unterzeichnete einen Vertrag bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Der Defensivverteidiger verfügt über die Erfahrung aus über knapp 470 DEL-Spielen und über 800 Profipartien. 2011 wurde Martinovic mit Wolfsburg deutscher Vizemeister, mit Zagreb feierte er drei nationale Meisterschaften in Kroatien.

Roosters-Coach Jari Pasanen:

"Der Faktor Charakter hat bei unserer Entscheidung eine genauso große Rolle gespielt, wie die Bereitschaft Sasas für seine Teams stets alles zu geben."


„Der Faktor Charakter hat bei unserer Entscheidung eine genauso große Rolle gespielt, wie die Bereitschaft Sasas für seine Teams stets alles zu geben. Wir freuen uns am Seilersee auf einen gestandenen Profi, auf den wir uns verlassen können“, betont Cheftrainer Jari Pasanen.