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20. September 2019

Rekordmeisterduell in Mannheim, Erster gegen Letzter in München

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Eisbären zum Klassiker gegen Adler / Ingolstadt reist nach Düsseldorf / Wolfsburg empfängt Haie / Bremerhaven muss in Augsburg ran / Straubing erwartet Roosters / Red Bulls gegen Wild Wings 

Rekordmeister unter sich: Am 20. Spieltag treffen die beiden erfolgreichsten DEL-Teams aufeinander. Die Eisbären Berlin reisen zu den Adler Mannheim. Tabellenführer München erwartet unterdessen mit Schwenningen das Schlusslicht der Liga. Der ERC Ingolstadt reist an den Rhein zur DEG, während die Kölner Haie nach Niedersachsen zu Grizzlys müssen. Außerdem empfangen die Panther die Fischtown Pinguins und die Straubing Tigers empfangen Iserlohn. Magenta Sport meldet sich live aus allen Arenen ab 19:15 Uhr.

In der ersten Begegnung der Saison, wusste der amtierende Meister sich mit 4:1 durchzusetzen. Zudem kommen 3:1 Heimsiege aus den letzten vier Begegnungen mit den Eisbären vor heimischer Kulisse. Berlins Coach Serge Aubin merkt jedoch, mit Blick auf das letzte Spiel, an: „Wir sind ein komplett anderes Team als beim letzten Spiel dort. Es wird ein enges, ein hartes Spiel, ein Kampf um jeden Zentimeter Eis.“ Die Hauptstädter müssen in dem Presitgeduell jedoch auf Leo Pföderl verzichten, der bei den letzten beiden Siegen mit dem jeweiligen Game-Winning-Goal maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte.

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein, wenn Schwenningen auf München trifft. Dennoch geben sich die Wild Wings kämpferisch, sagt auch Chefcoach Paul Thompson: „Wir haben in jedem Spiel Druck. Wir sind sieben Punkte zurück, da ist jedes Spiel wichtig. Deshalb wollen wir auch gegen die Top-Teams versuchen etwas holen.“ Die Statistik spricht keine allzu schlechte Sprache, konnte der Underdog doch bei den letzten drei Gastauftritten in München zwei Siege holen. Die erste Begegnung entschied der Vizemeister jedoch mit 4:2 für sich.

Die DEG empfängt den ERC und hofft auf ein glücklicheres Ende als im erst Aufeinandertreffen. Kris Foucoult entschied damals das Spiel im Shootout für die heutigen Gäste aus Oberbayern. Sollte man auf Seiten Ingolstadts sogar drei Punkte holen, könnte man an der DEG vorbeiziehen, was auch daran liegt, dass Düsseldorf keinen Dreier mehr aus den letzten vier Spielen holen konnte. Zudem kommen sieben Siege aus den letzten neun Partien im ISS-Dome für den ERC.

Der KEC ist momentan im Aufschwung. Nach dem holprigen Saisonstart konnte man sich stabilisieren und will sich nun im Tabellenmittelfeld festsetzen. Ein Sieg gegen Tabellennachbarn Wolfsburg wäre sehr nützlich dafür. Im ersten Duell konnten sich die heutigen Gäste mit 4:2 durchsetzen. Zudem kommt eine breite Brust aus den letzten vier Spielen, in denen man immer punkten konnte. Grizzlys- Coach Pat Cortina gibt jedoch wenig auf die Tabelle und meint: „Wir müssen unseren Weg gehen, das Resultat werden Punkte sein.“ Brisant wird das Spiel für Fabio Pfohl sein, der nach dem Wechsel von Köln nach Wolfsburg, direkt gegen seine Ex-Kollegen ran muss.

Sowohl Augsburg als auch Bremerhaven könnten in diesem Spiel eine Trendwende gebrauchen. Die Panther konnten nur einen Sieg aus den letzten fünf Spielen holen und rangieren momentan mit 21 Punkten auf Rang zwölf. Die Seestädter, bis vor ein paar Wochen noch im Spitzentrio vertreten, mussten nun vier Niederlagen am Stück hinnehmen und finden sich nur noch auf Platz acht mit 27 Punkten wieder. Das erste Duell gewannen die Pinguins noch mit 4:0, der AEV hat jedoch eine leicht stärkere Heimbilanz gegen Bremerhaven mit 4:3 Siegen.

Iserlohn steht vor keiner leichten Aufgabe. Die Roosters reisen zu den Tigers an den Pulverturm,  die die letzten fünf Partien mit jeweils mindestens vier Toren gewinnen konnten. Zudem kommt eine schwache Ausbeute der Sauerländer mit nur einem Sieg aus den letzten vier Spielen. Roosters Coach Jason O`Leary weiß jedoch, bezogen auf die Schwache Ausbeute von nur 20 Punkten aus 19 Spielen: „Wenn wir uns konzentrieren, spielen wir besser das.“ Das erste Duell gewannen die Tigers am Seilersee knapp mit 3:2.