Playoffs 2018, Finale

15. April 2018

Red Bulls wollen den Ausgleich in Berlin

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

München vor Spiel 2 zuversichtlich / Eisbären erwarten druckvolle Red Bulls / Live bei Telekom Sport und SPORT1

Kann der Titelverteidiger ausgleichen oder holt sich der Rekordmeister den zweiten Sieg? Um 14:30 Uhr trifft München in der Berliner Mercedes-Benz Arena auf die Eisbären und die Red Bulls wollen nicht weniger als den Ausgleich in der Serie und damit das Heimrecht wieder auf ihrer Seite. Unterdessen haben die Eisbären, die in der Hauptrunde bereits beide Heimspiele gegen die Bayern gewannen, das Publikum auf ihrer Seite. Telekom Sport und SPORT1 sind ab 14:15 Uhr live dabei.

München wurde am Freitag von Berlin kalt erwischt. Nach gerade einmal 70 Sekunden ging Berlin in Front und führte dann nach 25 Minuten mit 3:1. Die Red Bulls machten es zwar noch einmal spannend, aber am Ende stand ein 4:3 zu Gunsten der Hauptstädter, die sich damit den Heimvorteil krallten.

„Wir sind nicht so rausgekommen, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir waren oft zu spät am Mann und hatten Schwierigkeiten beim Spielaufbau“, analysiert Münchens Yannic Seidenberg im Anschluss. Der „Verteidiger des Jahres“ weiter: „Wir kamen gegen Ende besser ins Spiel, sind aber letztlich zu spät aufgewacht“, sagt Seidenberg, der sogleich die Marschroute für Spiel 2 vorgab: „Wir müssen schneller spielen und die Scheiben hinter die Berliner Verteidigung bringen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir den Ausgleich schaffen.“

„Wir müssen uns steigern, denn die Eisbären waren am Freitag die bessere Mannschaft“, sagte Don Jackson, der bei der Chancenverwertung seines Teams Verbesserungspotential sieht: „Wir haben uns gegen die schnelle Berliner Verteidigung viele gute Möglichkeiten erarbeitet. Leider haben wir diese zu selten genutzt.“ Zusätzlichen Druck sieht der Red Bulls-Coach jedoch nicht auf seinem Team: „Wir können alle damit umgehen. Wir haben viele Spieler, die schon viel gewonnen haben. Und sie sind nicht zum erstem Mal in einer solchen Situation.“ Helfen kann München am Sonntagnachmittag wieder Steve Pinizzotto, der seine Fünf-Spieler-Sperre abgesessen hat und wieder aufgestellt werden darf.

Berlin war naturgemäß mit dem Ausgang des ersten Finalspiels zufrieden. Thomas Oppenheimer erklärte: „Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir standen nicht nur hinten drin, sondern haben auch gut nach vorn gearbeitet.“ Der Eisbären-Stürmer erwartet Red Bulls in Berlin, die alles für eine geeignete Antwort geben werden: „München wird natürlich in Spiel 2 wieder mit viel Druck kommen, aber wir werden vorbereitet sein. Ich freue mich auf das Spiel. Schon das erste Spiel hat viel Spaß gemacht.“