Vorschau, 48. Spieltag

23. Februar 2020

Red Bulls wollen CHL-Quali perfekt machen, Kampf um Top6

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Eisbären gastieren in Nürnberg / Straubing muss in Krefeld ran / Adler reisen nach Augsburg / DEG mit Auftritt in München / Ingolstadt empfängt Schwenningen / Roosters bekommen es mit Bremerhaven zu tun

Der Kampf um die Positionen für die Playoffs spitzt sich zu: Nur noch fünf Spieltage stehen in der DEL-Hauptrunde 2019/20 auf dem Plan und um 15:00 Uhr empfangen die THOMAS SABO Ice Tigers die Eisbären Berlin. Holt Nürnberg mindestens zwei Punkte, sind den Franken die Playoffs nicht mehr zu nehmen. Um 16:30 Uhr folgt dann die Partie zwischen den Krefeld Pinguinen und den Straubing Tigers, die ihren zweiten Platz vor Verfolger Adler Mannheim verteidigen wollen, der gleichzeitig in Augsburg gefordert ist, wo die Panther den nächsten Schritt Richtung Playoffs machen wollen.

SPORT1 meldet sich um 17:00 Uhr aus München. Hier empfängt der Tabellenführer die Düsseldorfer EG und holen die Red Bulls mindestens einen Punkt, hat der Vizemeister sein Ticket für die Champions Hockey League sicher. Um 19:00 Uhr jagt der ERC Ingolstadt dann gegen die Schwenningen Wild Wings Rang sechs, während die Pinguins Bremerhaven zeitgleich in Iserlohn versuchen, diesen Rang zu verteidigen. Magenta Sport zeigt wie gewohnt alles live.

15:00 Uhr THOMAS SABO Ice Tigers – Eisbären Berlin

Die THOMAS SABO Ice Tigers empfangen die Eisbären Berlin. Den Hauptstädtern ist mit sieben Punkten Vorsprung Rang vier kaum mehr zu nehmen. Nicht ganz schuldlos daran sind die drei Saisonsiege gegen Nürnberg. Die Franken unterlagen am Freitag Straubing, aber mit zwei Punkten wären sie sicher in den Playoffs. Berlin eilte zuletzt von Erfolg zu Erfolg und holte acht Siege aus neun Partien.

16:30 Uhr Krefeld Pinguine – Straubing Tigers

Das Heimrecht für Straubing im Viertelfinale der DEL-Playoffs 2020 steht, aber jetzt geht es für die Bayern darum, den gerade eroberten zweiten Platz vor Verfolger Mannheim zu verteidigen. Gegner Krefeld bereitete den Tigers im Saisonverlauf wenig Probleme: Drei Spiele, drei Siege, 8:1 Punkte.

16:30 Uhr Augsburger Panther – Adler Mannheim

Der Meister zu Gast in Augsburg: In den drei vorherigen Saisonduellen setzte sich jeweils der Gastgeber durch - dies dann aber klar. Die Adler kamen zu einem 8:3 und und 4:0, während der AEV ein 4:1 einfuhr. Mannheim jagt mit einem Punkt Abstand Rang zwei, während die Panther bei neun Punkten Vorsprung auf Rang elf noch ein paar Zähler benötigen, um sicher die 1. Playoff-Runde zu erreichen. Zuletzt waren beide Clubs nicht vom Erfolg verfolgt und mussten jeweils drei Niederlagen in Folge hinnehmen – eine Serie wird reißen.

17:00 Uhr EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG

Kann sich Düsseldorf nach dem Sieg in Mannheim auch gegen Primus München Punkte angeln? Mit dem Dreier vom Freitag festigte die DEG ihren Platz in den Top6. München musste sich Ingolstadt in der Verlängerung geschlagen geben, aber zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Straubing sind ein beruhigendes Polster für die Red Bulls. Sollte der Vizemeister einen Punkt holen, wäre ihm die Teilnahme an der Champions Hockey League 2020/21 nicht mehr zu nehmen.

19:00 Uhr ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings

Mit einem 2:1 nach Verlängerung gegen Tabellenführer München sicherte sich Ingolstadt am Freitag sein Playoff-Ticket. Jetzt wollen die Schanzer mit einem weiteren Sieg gegen Schlusslicht Schwenningen die Jagd auf Rang 6 fortsetzen. Momentan fehlen drei Punkte auf die sechstplatzierten Bremerhavener und sechs Zähler auf die DEG. Im Saisonverlauf gewann der ERC alle Duelle mit den Wild Wings und schoss dabei 20 Tore.

19:00 Uhr Iserlohn Roosters – Pinguins Bremerhaven

Mit den Playoffs hat Iserlohn nichts mehr zu tun, aber einfacher wird es für Bremerhaven dadurch am Seilersee nicht. Immerhin gewannen die Roosters am Freitag in Schwenningen. Die Pinguins beendeten derweil eine vier Spiele andauernde Niederlagenserie und sicherten mit dem 2:1 nach Verlängerung gegen Köln ihren sechsten Platz erst einmal ab. Dennoch spüren die Norddeutschen den heißen Atem der Verfolger aus Wolfsburg und Ingolstadt im Nacken und so muss ein weiterer Erfolg her. Im direkten Vergleich mit Iserlohn steht es nach Siegen 2:1 für die Sauerländer.