Der 38. Spieltag

16. Januar 2020

Red Bulls gewinnen Kracher: 37 Sekunden machen den Unterschied

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Spitzenspiel in Bremerhaven wird seiner Bezeichnung gerecht / Primus München dreht 0:3 in 6:4

Nach nur vier Toren in den ersten beiden Partien zwischen Bremerhaven und München schlugen die Teams im dritten Vergleich richtig zu: Am Donnerstagabend setzten sich die Red Bulls mit 6:4 gegen die Pinguins durch, mussten beim Tabellenfünften an der Küste aber ein dickes Brett bohren und ein zwischenzeitliches 0:3 aufholen. Am Freitagabend stehen in der DEL sechs Partien auf dem Plan. Magenta Sport zeigt alles live – einzeln und in der Konferenz.

München versuchte an der Nordseeküste vom Start weg Druck zu machen, aber die Pinguins zeigten sich auf der anderen Seite im Abschluss gnadenlos. Mit einem Doppelpack schoss Jan Urbas (10., 24.) den Hausherren eine Führung heraus, die Alexander Friesen (27.) zu einem scheinbar beruhigenden 3:0 ausbaute. München reagierte und verkürzte durch Mark Voakes (31.), ehe ein Doppelschlag von Yasin Ehliz (38.) und Justin Schütz binnen sieben Sekunden alles zurück auf Anfang stellte. Brock Hooton (40.) traf vor dem Schlussabschnitt zur erneuten Führung für die Pinguins.

Das 4:3 aus Sicht der Hausherren hatte bis zur 51. Spielminute Bestand, aber dann ging es sehr schnell: Maximilian Kastner (51.), Trevor Parkes (51.) und Yasin Ehliz (52.) drehten das Spiel mit drei Toren innerhalb von 37 Sekunden. Damit waren die Red Bulls in Sphären des Rekordhalters Kölner Haie unterwegs, die im 1998 gegen Mannheim lediglich 21 Sekunden für drei Tore benötigten. Der Sieg der Münchner geriet kurz vor Schluss wegen zwei Strafzeiten noch einmal in Gefahr, aber mit Glück und guter Defensive konnten die Red Bulls einen weiteren Gegentreffer vermeiden.