Der 6. Spieltag

24. September 2017

Red Bulls auf Kurs - Schymainski-Hattrick im Derby - Ice Tigers vorn

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Trotz 1:2 nach Penaltyschießen gegen Mannheim: Nürnberg wieder Spitzenreiter / Ingolstadt gnadenlos in Bremerhaven / Haie gewinnen 6:3 gegen Augsburg / Red Bulls mit einem 4:2 über Eisbären Berlin / Wild Wings fahren Dreier gegen Straubing ein / Wolfsburg bezwingt Iserlohn 5:3

Das Spitzentrio aus dem Takt: Am 6. Spieltag der noch jungen Saison zogen sowohl Tabellenführer Nürnberg (1:2 nach Penaltyschießen gegen Mannheim) als auch die Eisbären Berlin (2:4 in München) und die Augsburger Panther (3:6 in Köln) den Kürzeren. Derweil Titelverteidiger Red Bull München immer besser in Schwung kommt und nach Punkten nun Anschluss ans Führungs-Trio hat, warten die Fischtown Pinguins Bremerhaven nach einem 1:5 gegen den ERC Ingolstadt noch immer auf das erste Erfolgserlebnis daheim.

Im Straßenbahn-Derby feierten die Krefeld Pinguine dank eines Schymainski-Hattricks ein prestigeträchtiges 4:2 gegen die Düsseldorfer EG und kamen die Schwenninger Wild Wings zu einem 5:3 gegen Straubing. Die Grizzlys Wolfsburg kommen langsam in Fahrt und gewannen gegen Iserlohn mit 5:3. 

Wenn Krefeld auf Düsseldorf trifft, ist meistens "Zunder" in der Partie: Diesmal nicht. Rekordverdächtige zwei Strafminuten gegen KEV-Abwehrspieler Nick St. Pierre wurden während des gesamten Spiels ausgesprochen. Die DEG bekam keine Strafe aufgebrummt und legte gleich los: Spencer Machacek per Bauerntrick und Maxi Kammerer mit schönem Solo sorgten für die Düsseldorfer Führung. Martin Schymainski schloss an. Im letzten Abschitt waren Marcel Müller und Schymainski (2) wieder erfolgreich.  

Neun Tore in Köln

Gegen die Straubing Tigers legten die Schwenninger Wild Wings den Grundstein für ihren zweiten Saisonsieg im ersten Drittel, als Bartalis und Kaijomaa ihr Team mit 2:0 in Front brachten. In einer abwechslungsreichen Partie steckte Straubing jedoch nicht auf, dennoch fanden die Wild Wings auf die Anschlusstreffer der Gäste immer wieder die passende Antwort.

Vor 7.641 Zuschauern konnten die Haie zwar durch einen Treffer von Ehrhoff mit 1:0 vorlegen, doch die Gäste aus Augsburg drehten das Ergebnis noch im ersten Drittel innerhalb rekordverdächtiger 13 Sekunden. Die Domstädter beeindruckte dies indes herzlich wenig und zogen ihrerseits im zweiten Abschnitt davon. Im Schlussabschnitt brachten die Haie ihren dritten Dreier souverän über die Zeit.

Wieder einmal erwischten die Fischtown Pinguins in der heimischen Eis-Arena einen Schlafwagenstart und lagen bereits nach etwas mehr als acht Minuten mit 0:2 zurück. Als Ingolstadt im dritten Durchgang gar auf 3:0 davon zog, war dies zugleich die Vorentscheidung.

Sean Simpson

"Es war ein sehr gutes Eishockeyspiel von beiden Seiten. Wir hatten einen kleinen Vorteil im ersten Drittel, Nürnberg im zweiten. Das letzte Drittel und die Verlängerung waren extrem umkämpft. Die Reaktion meines Teams auf die drei Niederlagen in Folge war sehr positiv."

5.056 Zuschauer erlebten in Nürnberg eine intensive Partie zwischen ihren Ice Tigers und den Adler Mannheim. Hungerecker hatte die Kurpfälzer nach elf Minuten in Führung gebracht, die Aronson nach knapp 28 Minuten ausglich. Fortan lieferten sich beide Teams ein Duell auf hohem Niveau, ohne jedoch zu einem weiteren Torerfolg zu kommen. Da beide Torhüter auch in der Overtime ihr Gehäuse sauber hielten, musste der Shootout entscheiden. Hier war es Raedeke, der die Adler erlöste und seinem Team den Sieg bescherte.


München erwischte in der Neuauflage des Playoff-Halbfinales von 2017 einen perfekten Start und legte durch Frank Mauer (6.) nach schönem Zuspiel vom Yannic Seidenberg vor. Der Ausgleich der Eisbären ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn der Schuss von Jens Baxmann (11.) fand den Weg über die Linie. Die Red Bulls erspielten sich jedoch immer mehr Spielanteil und zogen nach Treffern von Michael Wolf (12.) und Jason Jaffray (25.) langsam davon. Nach dem 4:1 von Mads Christensen (32.) kam Berlin wieder besser ins Spiel, aber mehr als das 4:2 durch Blake Parlett (55.) sprang nicht heraus.



 

Grizzlys Wolfsburg – Iserlohn Roosters 5:3 (0:1, 2:1, 3:1)

7205 Grizzlys Wolfsburg - Iserlohn Roosters


Tore: 0:1 Jason Jaspers, 1:1 Kris Foucault (21:13), 2:1 Gerrit Fauser (33:40), 2:2 Johannes Salmonsson (35:02), 3:2 Christoph Höhenleitner (44:58), 4:2 Tyler Haskins (52:28), 4:3 Travis Turnbll (53:24), 5:3 Jeremy Dehner (53:56)

Krefeld Pinguine – Düsseldorfer EG 4:2 (0:1, 1:1, 3:0)

7198 Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG


Tore: 0:1 Spencer Machacek (4:31), 0:2 Maxi Kammerer (31:27), 1:2 Martin Schymainski (36:16), 2:2 Marcel Müller (46:48), 3:2 Martin Schymainski (50:12), 4:2 Martin Schymainski (59:26)

Kölner Haie – Augsburger Panther 6:3 (2:2, 2:0, 2:1)

7196 Kölner Haie - Augsburger Panther


Tore: 1:0 Christian Ehrhoff (14:30), 1:1 Steffen Tölzer (15:29), 1:2 Mike Davies (15:42), 2:2 Pascal Zerressen (17:1), 3:2 Sebastian Uvira (31:44), 4:2 Ryan Jones (36:04), 5:2 Ryan Jones (50:49), 5:3 Braden Lamb (51:26), 6:3 Philip Gogulla (58:20)

Thomas Sabo Ice Tigers – Adler Mannheim 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 0:1) SO

7202 Thomas Sabo Ice Tigers - Adler Mannheim


Tore: 0:1 Phil Hungerecker (10:50), 1:1 Taylor Aronson (27:50), 1:2 Bret Raedeke (65:00)

Fischtown Pinguins Bremehaven – ERC Ingolstadt 1:5 (0:2, 0:0, 1:3)

7200 Pinguins Bremerhaven - ERC Ingolstadt


Tore: 0:1 Darin Olver (3:39), 0:2 Darin Olver (8:07), 0:3 John Laliberte (50:06), 1:3 Nicolas Jensen (51:12),  1:4 Thomas Greilinger (53:33), 1:5 Thomas Greilinger (57:52)

EHC Red Bull München – Eisbären Berlin 4:2 (2:1, 2:0, 0:1)

7194 EHC Red Bull München - Eisbären Berlin


Tore: 1:0 Frank Mauer (5:21), 1:1 Jens Baxmann (10:13), 2:1 Michael Wolf (11:55/PP1), 3:1 Jason Jaffray (24:36/PP1), 4:1 Mads Christensen (31:12), 4:2 Blake Parlett (54:38)

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 5:3 (2:0, 1:2, 2:1)

7195 Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers


Tore: 1:0 István Bartalis (17:19/PP1), 2:0 Kalle Kaijomaa (18:26), 2:1 Kyle MacKinnon (20:56), 3:1 Andreé Hult (21:46), 3:2 Jeremy Williams (33:19), 4:2 Jussi Timonen (41:14), 4:3 Jeremy Williams (43:58), 5:3 William Acton (58:02)