CHL

11. Oktober 2017

Poss gegen Gross um den Achtelfinal-Einzug

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
@DELoffice

Wolfsburg muss in Salzburg ran / Red Bull-Stürmer Thomas Raffl: "Es wird sicher wieder eine ruppige Partie" /  Ab 19.25 Uhr live bei SPORT1 + oder im SPORT1 Livestream

Trainerduell Gross gegen Poss, zweite Runde. Und die entscheidende. Denn entweder die Grizzlys Wolfsburg oder der EC Red Bull Salzburg werden am Abend (19.30 Uhr) im direkten Duell in die Runde der letzten 16 einziehen. Frei nach dem Motto: Siegen oder Fliegen (ab 19.25 Uhr LIVE auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Der Vorteil liegt bei den Österreichern, die vor den eigenen Fans den Heimbonus genießen können. „Das Hinspiel war eng, ähnliches könnte heute geschehen. Wir haben zu viele Scoring-Chancen zugelassen, Salzburg hat diese genutzt“, so Wolfsburgs Cheftrainer Pavel Gross.

Die Grizzlys haben die Reise nach Salzburg erneut ohne einige weiterhin verletzte Akteure angetreten. Direkt zur Mannschaft stieß gestern Neuzugang Kamil Kreps. „Wir werden schauen, ob er eingesetzt wird“, so Gross. Der gebürtige Tscheche freut sich, einen „Landsmann“ im Kader zu haben. „Kamil ist schlittschuhläuferisch sehr gut ausgebildet und verfügt über ein prima Auge. Er hat bereits gezeigt, dass er sehr wertvoll für eine Mannschaft sein kann.“ Beim Abschlusstraining am Dienstagabend in Salzburg trainierte Kreps erstmals mit seinen neuen Teamkameraden.

Alexander Rauchenwald

"Wir werden giftig aus der Kabine rauskommen, wir werden die Checks zu Ende fahren und mit Zug zum Tor spielen."

„Wir sind natürlich hochmotiviert“, sagt Salzburgs Stürmer Alexander Rauchenwald. „Wir brauchen einen Sieg, das ist alles, was jetzt zählt. Wir werden giftig aus der Kabine rauskommen, wir werden die Checks zu Ende fahren und mit Zug zum Tor spielen. Wir wollen zuhause gleich zu Beginn viel Druck machen und den Gegner zu Fehlern zwingen. Dann wird auch das nötige Glück dabei sein, dass die Scheibe ins Tor geht.“ 

Auch Stürmer Thomas Raffl ist bereit: „Wir haben uns gut auf sie eingestellt und schon in Wolfsburg gezeigt, dass wir ihnen unser Spiel aufzwingen können. Es wird sicher wieder eine ruppige Partie, darauf müssen wir vorbereitet sein. Natürlich hilft auch der Heimvorteil. Wir haben es auswärts geschafft und jetzt wollen wir mit Hilfe unserer Fans auch zuhause gewinnen.“ 

Auch die Red Bulls müssen wie die Gäste aus der Deutschen Eishockey Liga auf einige Spieler verzichten. Kapitän Matthias Trattnig laboriert an einem Bluterguss, den er sich schon vor einigen Tagen zugezogen hat. Alex Aleardi wird aufgrund eines Magen-Darm-Infekts wahrscheinlich auch nicht spielen können. Auch die Verteidiger Dominique Heinrich und Julien Brouillette sind weiterhin fraglich, die letzte Entscheidung über ihren Einsatz soll spontan fallen.