Der 31. Spieltag

23. Dezember 2018

Pinguins schlagen den Meister, Wolfsburg mit Kantersieg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Haie feiern 3:0 im Derby gegen Krefeld / Bremerhaven gewinnt 4:3 OT gegen Red Bulls / Grizzlys fahren 6:1 gegen Straubing ein / Wild Wings-Sieg nach turbulenter Schlussphase / Eisbären mit erstem Sieg unter Stéphane Richer / Augsburg holt Derby-Sieg gegen Ingolstadt / Adler drehen Spiel gegen Nürnberg

Die Pinguins krallen sich in den Top6 fest: Am 31. Spieltag setzte sich Bremerhaven mit 4:3 nach Verlängerung gegen Meister München durch und verbringt die Weihnachtstage in den Top6. Gleichzeitig gewannen die Kölner Haie das kleine rheinische Derby mit 3:0 gegen die Krefeld Pinguine und ziehen an Bremerhaven vorbei auf Platz sechs. An der Aller fuhr Kellerkind Wolfsburg ein deutliches 6:1 gegen die Straubing Tigers ein und verkürzt den Rückstand auf die Playoff-Ränge auf sechs Punkte.

Im Derby in Augsburger setzten sich die Panther mit 6:3 gegen den ERC Ingolstadt durch und ziehen mit der zweitplatzierten Düsseldorfer EG, die sich den Eisbären Berlin im Shootout mit 4:5 geschlagen geben mussten. In Schwenningen gewannen die Wild Wings mit 4:3 gegen die Iserlohn Roosters, nachdem es in der 57. Spielminute noch 2:0 stand. In Mannheim drehten die Adler gegen die THOMAS SABO Ice Tigers ein 0:3 in ein 4:3 und führen nach dem Dreier die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz an.

Trotz vieler lieferten die Pinguins gegen München eine engagierte Partie ab, an der auch der frühe Führungstreffer der Gäste durch Keith Aulie (2.) nichts ändern konnte. Fedor Kolupaylo (5.) egalisierte zügig und Rylan Schwartz drehte die Partie Sekunden vor der ersten Sirene. Nach dem Seitenwechsel drückten die Norddeutschen weiter und bauten durch Chad Nehring (23.) den Vorsprung aus. Bremerhaven hatte die Partie in der Folge lange unter Kontrolle, aber ein später Doppelschlag von Daryl Boyle (57.) und Trevor Parkes binnen 43 Sekunden schickte die Partie in die Verlängerung. Hier kam München nicht ein einziges Mal an den Puck und Rylan Schwartz (62) sicherte Bremerhaven den Sieg.

Ihre letzten fünf Heimspiele hat Berlin verloren, während es in der Fremde zwei Siege gab. Gegen die DEG sollte der nächste Auswärtssieg folgen. Den besseren Start erwischte jedoch Düsseldorf, das durch Philip Gogulla (2., 19.) zweimal vorlegte, während Jamison MacQueen (4.) zwischenzeitlich egalisierte. Nach dem Seitenwechsel drehten André Rankel (26.) und James Sheppard (34.) die Partie zu Gunsten der Hauptstädter, doch Kevin Marshall (40.) schickte die Partie mit einem Remis in den Schlussabschnitt. In diesem hatten die Rheinländer in den letzten 17 Spielen immer getroffen und so auch gegen Berlin – Jaedon Deschenau (48.) brachte Düsseldorf erneut in Front. Berlin blieb aber weiter konzentriert und glich durch Brendan Ranford (53.) erneut aus.

Nürnberg legte in Mannheim ein konzentriertes Auswärtsspiel aufs Eis und konterte aus einer stabilen Defensive. Brandon Buck (2.) sorgte bei angezeigter Strafe für eine schnelle Führung, die Jason Bast (20.) in Unterzahl ausbaute, ehe Chad Bassen (25.) das zwischenzeitliche 0:3 aus Adler-Sicht herstellte. Die Hausherren suchten lange einen Weg, die Verteidigung der Franken zu durchbrechen und Janik Möser (32.) konnte den Puck schließlich im Gedränge über die Linie stochern. 26 Sekunden vor der zweiten Pause brachte Garrett Festerling Mannheim auf ein Tor heran und der Tabellenführer nahm den Schwung mit. Während Nürnberg zahlreiche Powerplays ungenutzt verstreichen ließ, egalisierte Thomas Larkin für die Adler in numerischer Überlegenheit und Phil Hungerecker (54.) brachte die Kurpfälzer mit seinem neunten Saisontor erstmals zu einer Führung, die bis zum Ende Bestand hatte.

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