Lage der Liga

8. Oktober 2018

Perfektes Wochenende für Berlin, Köln und Augsburg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

DEG trotz zwei Niederlagen weiter auf dem Platz an der Sonne / Wolfsburg wacht zu spät auf / Nürnberg schießt sich Frust von der Seele / Eisbären schielen nach oben / Haie müde, aber erfolgreich

Zwei Mal verloren, trotzdem Erster. Für die Düsseldorfer EG läuft es in dieser Saison nach wie vor fantastisch. Daran änderten auch die beiden Niederlagen am Freitag in Wolfsburg und zu Hause im Derby gegen Krefeld nichts. Immerhin: Der eine Punkt beim 3:4 nach Verlängerung gegen die Pinguine reichte, um den Platz  an der Sonne zu behalten – weil Mannheim beim 1:4 in Berlin gänzlich ohne Punkte nach Hause kam.

Beste Laune auch beim ERC Ingolstadt, der sich beim Meister aus München mit 4:2 durchsetzte und sich neben Straubing in der Spitzengruppe festsetzte. „Wir waren im ersten Drittel immer einen Schritt zu spät. Dann haben wir viel außenrum gespielt und zu wenige Chancen kreiert. Unser Forecheck hat nicht funktioniert“, analysierte Yannic Seidenberg die Niederlage gegen die Schanzer.

Nach zuletzt vier Siegen in Folge gab es für die Straubing Tigers ein dann doch deutliches 3:7 gegen Nürnberg. Für Trainer Tom Pokel letztlich kein großes Problem. „Wir hatten eine sehr gute Serie, aber alles muss ein Ende haben“, sagte der Straubinger Coach. Angesichts eines vierten Platzes gab es unter dem Strich wenig Grund, sich zu sehr zu ärgern.

Nahezu perfekt endete das Wochenende für drei Teams. Während die Eisbären Berlin durch das 4:1 gegen Mannheim die Zähler drei, vier und fünf einfahren konnten und sich langsam aber sicher wieder nach oben orientieren, gab es für Köln und Augsburg die volle Ausbeute nach den vergangenen beiden Partien. Seine ersten beiden Tore schoss Christoph Ullmann für die Panther. „Ich hatte die Seuche am Schläger und bin froh, dass das jetzt vorbei ist“, lachte der Sunnyboy. Für die Roosters war das 6:7 die erste Heimniederlage der Saison.

Das Kölner 3:1 über Schwenningen fiel unter die Kategorie souverän. „Der Start ins Spiel hat uns natürlich gut getan. Wir wollten bereit sein und das waren wir. Im dritten Drittel haben wir das Spiel dann eher verwaltet. Da waren der Kopf und die Beine in der fünften Partie in zehn Tagen dann etwas müde. Wir haben jetzt eine gute Woche hinter uns, wissen aber auch, woran wir noch arbeiten müssen", erklärte Haie-Cheftrainer Peter Draisaitl nach dem Spiel.

Moral zeigten die Grizzlys beim 3:4 in Bremerhaven. „Wir müssen aber von Beginn an bereit sein, nur zwei Drittel gut zu spielen reicht einfach nicht“, sagte Gerrit Fauser angesichts des zwischenzeitlichen 0:4 an der Küste. Immerhin konnten die Wolfsburger am Freitag drei Punkte einfahren.