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18. Oktober 2019

Panther zu Gast beim Meister, DEG gegen Eisbären

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler erwarten Augsburg / Düsseldorf empfängt Berlin / Wolfsburg reist nach Krefeld / Schwenningen muss in der Domstadt ran / Roosters gegen Ingolstadt / Fischtown Pinguins spielen in Nürnberg 

Duell der CHL-Teilnehmer: Am zwölften Spieltag empfängt Mannheim das Team aus Augsburg, welche sich unter Woche als dritte deutsche Mannschaft für die CHL-Playoffs qualifizieren konnte. In Düsseldorf erwartet man unterdessen den Rekordmeister aus der Hauptstadt, während 40 Kilometer weiter südlich Schwenningen gegen den KEC antritt. Mit Krefeld spielt auch das dritte Team aus dem Rheinland vor heimischer Kulisse. Dort empfängt man Wolfsburg. Komplettiert wird der Freitag von Ingolstadt, die am Seilersee ran müssen und Bremerhaven, die zu Gast bei den THOMAS SABO Ice Tigers sind. Magenta Sport ist allen Arenen ab 19:15 Uhr live vor Ort.

Die Playoff-Qualifikation für die CHL ist geglückt, doch nun steht wieder Ligaalltag für die Fuggerstädter auf dem Plan. Gegen Mitteilnehmer Mannheim steht zudem eine schwere Aufgabe für die Panther an. In der letzten Saison gab es für Augsburg bei 0:4 Niederlagen wenig zu holen. Das soll nach Adler-Profi Jan-Mikael Järvinen auch möglichst so bleiben, der annerkennt: „Augsburg ist warmgelaufen“ und damit auf die wettbewerbsübergreifend letztem drei Siege der Panther anspielt. Er fügt allerdings an: „Wir müssen die Intensität hochhalten und unsere läuferischen Fähigkeiten nutzen. Dann haben wir gute Chancen auf einen Sieg.“

Drei Punkte liegen vor diesem Spiel zwischen Berlin und Düsseldorf und die Hauptstädter hoffen beim heutigen Gastauftritt am Rhein gleichzuziehen. Die DEG entschied die Partien letzte Saison 3:1 für sich, die Eisbären gewannen jedoch sechs der letzten sieben Auswärtsspiele mit zuletzt vier Siegen am Stück. Das erkennt auch DEG-Cheftrainer Harold Kreis an und sagt: „Die Eisbären haben aus den letzten vier Spielen vier Siege geholt. Auch wenn der Start nicht ganz optimal verlief, verfügen die Berliner über eine sehr gute Mannschaft. Sie agieren mit viel Selbstvertrauen. Daher erwartet uns eine harte Aufgabe.“

Die Kölner Haie konnten am letzten Spieltag ihre Negativserie gegen Krefeld beenden und gegen die Wild Wings soll nun der nächste Erfolg her. Die Anzeichen stehen gut für den KEC, in der letzten Saison gewann Köln alle vier Aufeinandertreffen. Schwenningen will ebenfalls die Negativserie von fünf Niederlagen am Stück beenden. Dabei wird vor allem auf Jamie McQueen gehofft, der mit 13 von 27 geschossenen Toren die Lebensversicherung Schwenningens darstellt.

Die Statistik aus der letzten Saison spricht eine klare Sprache mit 4:0 Siegen für den KEV. Dennoch ist die aktuelle Verfassung der Pinguine nicht viel besser als die der Grizzyls. Beide Teams befinden sich im freien Fall, haben die letzten sieben Partien verloren und Krefeld konnte nur einen Punkt in diesem Zeitraum holen. Demnach wird eine Negativserie reißen, wodurch man sich beidseitig Anschluss ans Tabellenmittelfeld erhofft.  

Platz neun gegen Platz zehn: Ingolstadt tritt am Seilersee an und hofft, nach zuletzt vier Siegen aus fünf Spielen, diese Serie auszubauen. ERC-Profi Mirko Höfflin, der nach Verletzung wieder dabei sein wird, sagt zum Spiel: „Als Mannschaft müssen wir diszipliniert sein, defensiv gut stehen und vorne unsere Chancen ausnutzen."  Iserlohn geht jedoch auch, mit Blick auf die letzten sechs Spiele, wo man fünf mal punktete, zuversichtlich in diese Begegnung. Der direkte Vergleich aus der Vorsaison ist ausgeglichen, mit je einem Heim- und Auswärtserfolg.

In der Vorsaison gab es zwischen beiden Teams nur Heimsiege, wonach nun die THOMAS SABO Ice Tigers wieder am Zug wären. Zudem gewannen die Franken fünf der letzten sechs Heimspiele gegen die Seestädter. Diese konnten zwar in den letzten zwei Spielen keinen Powerplaytreffer mehr erzielen, wollen aber an den 5:2 Erfolg aus dem Nordderby gegen Wolfsburg anknüpfen und Platz drei behaupten.