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17. November 2019

Overtime-Sieg für Tigers, München gewinnt im Topspiel

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Straubing schlägt Köln in Verlängerung / Eisbären lassen gegen Roosters nichts anbrennen / Ice Tigers gewinnen gegen Schwenningen / Pinguine setzen sich gegen Panther durch / Ingolstadt mit Heimsieg gegen Grizzlys / Mannheim gewinnt gegen Bremerhaven / Red Bulls behalten im Spitzenspiel die Oberhand


Entscheidung in der Overtime: Die Straubing Tigers gewannen ihr Gastspiel in Köln. Gegen die Domstädter setzten sich die Niederbayern mit 4:3 durch. Unterdessen gewann Berlin sein Heimspiel  gegen Iserlohn. Gegen die Roosters, konnte man durch ein 4:0 alle drei Punkte in der Hauptstadt lassen. Ebenfalls drei Punkte, fuhr Nürnberg ein, das gegen die Wild Wings 4:1 gewann. In den Partien um 16:30 Uhr ging es torreich her. Krefeld schlug Augsburg mit 7:4, nachdem man nach 14 Minuten bereits mit 5:0 führte und Ingolstadt gewann gegen die Grizzlys mit 6:3. Meister Mannheim setzte sich gegen die Fischtown Pinguins mit 3:0 durch. Im abendlichen Topspiel setzte sich München gegen Düsseldorf mit 2:1 durch.


Beide Teams begannen gleichwertig ohne wirklich zwingend zu werden. Das änderte sich zum Drittelende, wo die Tigers ihre Chance, in Form von Antoine Laganière (19.), zu nutzen wussten. Den Schwung konnten die Gäste mit aus der Kabine nehmen. Michael Connolly wusste nach 23 Sekunden den Puck im KEC-Tor unterzubringen. Die Haie steigerten sich im Anschluss und belohnten sich durch Colby Genoway (27.). Einer Druckphase des KEC setzte Straubing ein Ende, als Chasen Balisy (33.), nach einem Konter, Hannibal Weitzmann umkurvte und Kölns Kevin Gagné den Puck im eigenen Tor versenkte. KEC-Coach Mike Stewart fand jedoch die richtigen Worte in der zweiten Drittelpause, denn Köln startete mit Dominik Tiffels (42.) Tor aus der zweiten Reihe sofort mit dem Comeback. Sieben Minuten später ließ Jason Bast den Ausgleich folgen. Straubing steigerte sich daraufhin, jedoch kam kein Team in der regulären Spielzeit zum Siegtreffer. Chasen Balisy (63.) war es schlussendlich, der nach eine tollen Kombination den Tigers den Sieg bescherte.


Sowohl Mannheim als auch Bremerhaven gingen von Anfang an ein sehr hohes Tempo, ohne jeglicher Abtastphase. Über das erste Drittel hinweg, entwickelte sich so ein ausgeglichenes Chancenverhältnis, wobei jedoch keins der Teams diese verwerten konnten. Das Tempo wurde im Anschluss hochgehalten, jedoch baute gerade Mannheim mehr und mehr Druck auf, wovon sich die Pinguins zwischenzeitlich kaum befreien konnten. Denis Reul (35.) war es schlussendlich, dessen Schuss abgefälscht im Tor landete. Die Adler kamen nach der Pause ideal aus der Kabine und erhöhten nach 40 Sekunden in Form von Andrew Desjardins auf 2:0. Bremerhaven zeigte daraufhin deutlich mehr Bemühungen, die Kurpfälzer ließen jedoch nicht locker und kombinierten sich in der 55. Minute schön zum 3:0 von Tommi Huhtala, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.


Das Topspiel begann auf einem hohen Niveau, wo beide Teams viel Laufleistung an den Tag legten. Der EHC ging nach zehn Minuten mit der ersten echten Chance auch prompt in Führung, als Yasin Ehliz einen Schuss von Daryl Boyle entscheidend abfälschte. Die DEG ließ das kalt und erarbeitete sich kurz vor der Drittelpause den Ausgleich durch Jerome Flaake (20.). Das Anschlussdrittel gehörte den Rheinländern. Dem Team von Harold Kreis gelang es, die Laufleistung weiter hochzuhalten, wodurch München unter großen Druck geriet. Den Gästen gelang es trotz dessen, hinten nichts zuzulassen. Die Red Bulls kamen im Schlussdrittel besser aus der Kabine, auf Tore musste man zunächst aber noch warten. Den Führungstreffer für die Red Bulls erzielte im Anschluss Andrew Bodnarchuck (49.). Die DEG versuchte sich zum Ende nochmals aufzubäumen, scheiterte jedoch an der fehlenden Effizienz.