Der 50. Spieltag

28. Februar 2018

Nur noch ein Playoff-Ticket offen, Silber-Glanz in den Stadien

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Sechs weitere Clubs ziehen in die Playoffs ein / Dreikampf um das zehnte und letzte Playoff-Ticket / Stimmungsvoller Empfang in Berlin / Redbulls schonen Olympia-Spieler / Ingolstadt stößt auf Rang vier vor

Silber-Glanz im Hauptrunden-Endspurt: Ganz im Zeichen der Olympia-Helden von Pyeongchang und dem Kampf um die Playoff-Plätze stand der Wiedereinstieg in die DEL nach knapp vierwöchiger Pause. Bevor es allerdings auf dem Eis zur Sache ging, ließen stimmungsvolle Bilder in den DEL-Arenen die besten Momente aus Korea Revue passieren. Sehr zur Freude der Fans, die ihre Stars nach dem Olympia-Break wieder feiern konnten.

Auf dem Eis zogen Ingolstadt, Bremerhaven, Wolfsburg, Köln, Iserlohn und Mannheim in die Playoffs ein, wenn auch nicht immer durch einen Sieg. Die Iserlohn Roosters feierten ein 3:1 gegen die Kölner Haie, während Bremerhaven ein 6:5 in Augsburg einfuhr. Straubing nahm durch ein 4:1 in Wolfsburg drei Punkte mit nach Niederbayern, Ingolstadt gewann klar mit 5:1 in Krefeld und Berlin gewann das Spitzenspiel gegen München mit 3:2, während sich Nürnberg mit 2:1 gegen Düsseldorf durchsetzte. Mannheim fuhr im Derby gegen Schwenningen ein 4:1 ein. Damit liefern sich die Wild Wings zusammen mit Düsseldorf und Augsburg einen Dreikampf um den letzten Playoff-Platz.

In Berlin beispielsweise erhielten die drei Olympia-Cracks Hördler, Noebels und Müller vor 14.200 begeisterten Fans passenderweise einen Silbernen Bären als Trophäe überreicht. Gleiches wäre den Red Bulls an der Spree zu teil geworden, indes schonte der DEL-Spitzenreiter seine Silber-Helden. Dennoch entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der Sheppard für die Eisbären kurz vor der Drittelpause einen Abpraller zur Berliner Führung nutzte.

Auch ohne seine Olympia-Stars hielten die Redbulls stark dagegen und die Partie nach dem Ausgleich lange offen. Am Ende setzten sich die Eisbären knapp durch und bleiben im Kampf um Rang zwei weiter den THOMAS SABO Ice Tigers dran, die die Düsseldorfer EG knapp mit 2:1 niederrangen.

Im Kampf um einen Platz unter die Top6 hat nun der ERC Ingolstadt die besten Karten. Die Panther setzten sich souverän gegen die Krefeld Pinguine mit 5:1 durch und machten einen Sprung auf Platz vier. Dabei profitierten die Oberbayern von den Niederlagen der Grizzlys Wolfsburg (1:4 gegen Schlusslicht Straubing) und der Kölner Haie, die in Iserlohn mit 1:3 verloren.

Ebenfalls die Playoffs sicher haben die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die durch ein dramatisches 6:5 in Augsburg nun auf Rang fünf vorrückten.

Augsburger Panther – Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:6 (2:2, 2:4, 1:0)
Tore: 0:1 Michael Moore (06:40), 0:2 Michael Moore (07:16), 1:2 Thomas Holzmann (08:06), 2:2 Gabriel Guentzel (18:47), 2:3 Jordan Owens (21:56), 2:4 Wade Bergman (23:59), 2:5 Kristopher Newbury (24:41), 3:5 Simon Sezemsky (36:10), 4:5 Trevor Parkes (31:14), 4:6 Jason Bast (34:43), 5:6 Jaroslav Hafenrichter (48:41)

Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim 1:4 (0:1, 1:3, 0:0)
Tore: 0:1 Andrew Desjardins (19:42), 0:2 David Setoguchi (27:21), 1:2 Simon Danner (08:53), 1:3 David Setoguchi (30:20), 1:4 Andrew Desjardins (39:59)

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)
Tore: 1:0 Jake Weidner (02:17), 1:1 Philipp Gogulla (14:25), 2:1 Jason Jaspers (38:21), 3:1 Jason Jaspers (42:07)

Grizzlys Wolfsburg – Straubing Tigers 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)
Tore: 0:1 Alexander Oblinger (12:41), 0:2 Dylan Yeo (14:23), 0:3 Thomas Brandl (23:04), 1:3 Brent Aubin (26:51), 1:4 Steven Zalewski (47:00)

Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 3:2 (1:0, 2:1, 0:1)
Tore: 1:0 James Sheppard (16:42), 1:1 Andreas Eder (21:25), 2:1 Mark Olver (34:14), 3:1 Sean Backman (59:11), 3:2 Ryan Button (56:43)

ERC Ingolstadt – Krefeld Pinguine 5:1 (1:0, 4:0, 0:1)
Tore: 1:0 Timothy Stapleton (09:58), 2:0 Joachim Ramoser (28:40), 3:0 Kael Mouillierat (31:48), 4:0 Greg Mauldin (35:03), 5:0 Kael Mouillierat (37:08), 5:1 Christoph Gawlik (44:47)

THOMAS SABO Ice Tigers – Düsseldorfer EG 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
Tore: 1:0 Dane Fox (02:29), 1:1 Jeremy Welsh (25:25), 2:1 Leonhard Pföderl (39:55)