Der 47. Spieltag

28. Januar 2018

Nürnberg verteidigt Rang zwei, Red Bulls nehmen Kurs auf Hauptrundensieg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Titelverteidiger München gewinnt in Krefeld und geht mit neun Punkten Vorsprung in die letzten fünf Partien / Roosters drehen Spiel in Mannheim / Straubing bringt Augsburg um wichtige Punkte / Haie feiern Dreier gegen Bremerhaven / Ingolstadt setzt in der Overtime gegen Schwenningen durch / Wolfsburg beendet Niederlageserie

Im Spitzenspiel des 47. Spieltags hat Nürnberg seinen zweiten Tabellenplatz verteidigt: Die Ice Tigers setzten sich gegen die drittplatzierten Eisbären Berlin im Penaltyschießen mit 2:1 durch und haben jetzt zwei Punkte Vorsprung auf die Hauptstädter. Meister München hat indes den Hauptrundensieg fest im Visier. Die Red Bulls setzten sich in Krefeld mit 3:1 durch und gehen mit neun Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten Franken in die letzten fünf Hauptrundenpartien. Im Mittelfeld haben Iserlohn und Köln Big Points eingefahren.

Die Roosters setzten sich in Mannheim mit 3:2 durch und verteidigten ihren vierten Tabellenplatz. Auf Platz fünf liegen die Kölner Haie, die ein 5:2 gegen Pinguins Bremerhaven einfuhren. Einen Rückschlag gab es für die Augsburger Panther, die sich Schlusslicht Straubing mit 2:3 geschlagen geben mussten. Der ERC Ingolstadt nahm nach einem 2:1 nach Verlängerung zwei Punkte mit aus der Partie gegen Schwenningen und Wolfsburg beendete mit einem 7:4 gegen die Düsseldorfer EG eine fünf Spiele andauernde Durststrecke und stabilisiert sich damit wieder im Endspurt.

Leonhard Pföderl brachte Nürnberg nach einem torlosen ersten Abschnitt in Führung, aber im Schlussdrittel drehte Berlin mächtig auf. Die Eisbären erspielten sich Chance um Chance und Jamison MacQueen (56.) fand schließlich einen Weg vorbei am überragenden Niklas Treutle im Ice Tigers-Gehäuse. Die Verlängerung brachte trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten keine Entscheidung und so sicherte Petr Pohl Nürnberg im Shootout den Extrapunkt.

In Mannheim war die Eishockey-Welt nach einem Tor von Chad Kolarik aus der 26. Spielminute lange in Ordnung, doch im Schlussabschnitt kamen die Roosters auf und nutzten Fehler der Hausherren gnadenlos aus. Jack Combs (49.), Marko Friedrich (50.) und Luigi Caporusso drehten die Partie. Matthias Plachta (59.) konnte nur noch für Mannheim verkürzen. Für Iserlohn war es bereits der vierte Saisonsieg gegen die Adler – „Hauptrunden-Sweep“.

Augsburg erwischte gegen Straubing durch David Stieler (1.) einen Traumstart, aber das Schlusslicht aus Straubing zeigte sich unbeeindruckt. Michael Connolly (29.) gelang in einer spannenden Partie der Ausgleich und Michael Hedden (44.) war mit dem erneuten Ausgleich zur Stelle, nachdem Daniel Schmölz (42.) die Panther erneut nach vorn gebracht hatte. James Bettauer (52.) brachte die Tigers erstmals in Front und dieses Ergebnis hatte trotz anrennender Augsburger bis zum Ende bestand.

Bremerhaven war in Köln der erwartet schwere Gegner und ging bereits in der zweiten Spielminute durch Cody Lampl in Führung. Benjamin Hanowski (9.) und Alexandre Bolduc (32.) drehten die Partie bis zum Schlussabschnitt und hier zeigten sich die Haie konsequent. Mit drei Toren, darunter ein Doppelpack von Felix Schütz (48., 57.) zog der KEC entscheidend davon. Jason Bast (60.) konnte nur noch Ergebniskosmetik für die Pinguins betreiben.

Brooks Macek brachte München bereits in der sechsten Spielminute in Front, aber Krefeld erspielte sich immer wieder gute Chancen und eine davon nutzte Justin Feser (17.) zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel überwanden Steven Pinizzotto (29.) und Mads Christensen (40.) den überragenden Dimitri Pätzold im Pinguine-Tore zum 3:1-Endstand.

Zur „Halbzeit“ stand in Düsseldorf nach wechselnden Führungen ein 3:3 auf der Anzeigetafel, doch in der Folge zog Wolfsburg davon. Alexander Weiß (33., 41.) und Gerrit Fauser (37.) schonen Drei-Tore-Vorsprung heraus. Manuel Strodel (49.) verkürzte noch einmal für die DEG, doch Mark Voakes (60.) machte mit einem Emptynetter den Deckel drauf.

Ingolstadt erwischte mit dem Führungstreffer von Kael Mouillierat (4.) einen Traumstart, verpasste es jedoch, trotz Überlegenheit einen weiteren Treffer nachzulegen. Während Wild Wings-Goalie Dustin Strahlmeier alle Hände damit zu tun hatte, sein Team im Spiel zu halten, dankten es ihm seine Vorderleute spät im Schlussabschnitt. Damien Fleury (58.) schoss die Partie in die Verlängerung. Hier roch es bereits gewaltig nach Shootout, aber 4,1 Sekunden vor der Sirene beendete Thomas Greilinger einen Alleingang zum Sieg für Ingolstadt.

Thomas Sabo Ice Tigers – Eisbären Berlin 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) SO

7770 Thomas Sabo Ice Tigers - Eisbären Berlin

Tore: 1:0 Leonhard Pföderl (20:58), 1:1 Jamison MacQueen (55:14), 2:1 Petr Pohl (SO)

Adler Mannheim – Iserlohn Roosters 2:3 (0:0, 1:0, 1:3)

7766 Adler Mannheim - Iserlohn Roosters

Tore: 1:0 Chad Kolarik (21:25/SH1), 1:1 Jack Combs (48:24), 1:2 Marko Friedrich (50:01), 1:3 Luigi Caporusso (56:12), 2:3 Matthias Plachta (58:23)

Augsburger Panther – Straubing Tigers 2:3 (1:0, 0:1, 1:2)

7767 Augsburger Panther - Straubing Tigers

Tore: 1:0 David Stieler (0:48), 1:1 Michael Connolly (28:15), 2:1 Daniel Schmölz (41:20), 2:2 Michael Hedden (43:28), 2:3 James Bettauer (51:21)

Kölner Haie – Pinguins Bremerhaven 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)

7765 Kölner Haie - Pinguins Bremerhaven

Tore: 0:1 Cody Lampl (1:36), 1:1 Benjamin Hanowski (8:31), 2:1 Alexandre Bolduc (31:03), 3:1 Felix Schütz (47:12), 4:1 Justin Shugg (48:25), 5:1 Felix Schütz (56:13), 5:2 Jason Bast (59:47)

Krefeld Pinguine – EHC Red Bull München 1:3 (1:1, 0:2, 0:0)

7763 Krefeld Pinguine - EHC Red Bull München

Tore: 0:1 Brooks Macek (5:35), 1:1 Justin Feser (16:01), 1:2 Steven Pinizzotto (28:12), 1:3 Mads Christensen (39:54)

ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) OT

7771 ERC Ingolstadt - Schwenninger Wild Wings

Tore: 1:0 Kael Mouillierat (3:31), 1:1 Damien Fleury (57:43), 2:1 Thomas Greilinger (64:56)

Düsseldorfer EG – Grizzlys Wolfsburg 4:7 (2:1, 1:4, 1:2)

7774 Düsseldorfer EG - Grizzlys Wolfsburg

Tore: 0:1 Tyson Mulock (7:03), 1:1 Alexander Barta (9:18/PP1), 2:1 Spencer Machacek (14:34), 2:2 Philip Riefers (23:45), 2:3 Sebastian Furchner (24:19), 3:3 Jeremy Welsh (29:22), 3:4 Alexander Weiß (32:24/PP1), 3:5 Gerrit Fauser (36:47), 3:6 Alexander Weiß (40:40/PP1), 4:6 Manuel Strodel (48:46), 4:7 Mark Voakes (59:41/EN)