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13. Dezember 2019

Nürnberg gewinnt in der Overtime, Iserlohn schlägt München

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

 Bayrisches Duell geht an Nürnberg / Adler gewinnen Südwestderby / Augsburg mit Heimsieg gegen Köln / Roosters schlagen München / Straubing erfolgreich gegen Wolfsburg

Revanche geglückt: Die Adler Mannheim konnten sich am 26. Spieltag gegen die Schwenninger Wild Wings mit 3:0 durchsetzen und revanchierten sich somit für die Niederlage aus dem ersten Duell. Das Derby ebenso gewinnen, konnte Nürnberg. Gegen Ingolstadt setzten sich die THOMAS SABO Ice Tigers mit 4:3 im Shootout durch. Unterdessen gelang den Iserlohn Roosters eine Überraschung. Bei dem 1:0 Erfolg über München blieb zudem Rooster-Goalie Jonas Leffin, in seinem ersten DEL-Spiel, ohne Gegentor. Außerdem gewannen die Straubing Tigers gegen Wolfsburg mit 5:3 und Augsburg schlug Köln vor heimischer Kulisse mit 5:1.


Die Rollen waren früh in der Partie klar. Mannheim lief an, Schwenningen versuchte, dem Druck standzuhalten. Dabei mussten die Wild Wings jedoch schon früh einen Rückschlag hinnehmen, indem Dylan Yeo (5.), nach einem Schuss an den Kopf, nicht mehr weiter machen konnte. Andrew Desjardins (20.) nahm zudem kurz vor der Pause Maß und schlug Dustin Strahlmeier des erste Mal. Im Anschlussdrittel veränderte sich die Dominanz der Adler nicht. Schwenningen suchte einen Weg zurück ins Spiel zu kommen, Benjamin Smith (27.) erhöhte jedoch für die Kurpfälzer im Powerplay. Andrew Desjardins ließ zwei Minuten später seinen zweiten Treffer folgen und stellte auf 3:0. Für die Wild Wings kam es jedoch noch schlimmer, als Andreas Thuresson (30.), nach einem Sturz auf den Kopf, ebenfalls nicht weiter machen konnte. Den Wild Wings fiel auch im Schlussdrittel nicht mehr viel ein, sodass Mannheim das 3:0 über die Zeit verteidigen konnte.

Ingolstadt und Nürnberg begegneten sich zu Beginn auf Augenhöhe, wobei die Hausherren ihr erstes Powerplay, in Form von Maurice Edwards (8.), nutzen konnten. Die THOMAS SABO Ice Tigers taten es dem ERC jedoch gleich und kamen, ebenfalls im ersten Powerplay, durch Patrick Reimer (16.) zum Ausgleich. Nach der ersten Drittelpause, erwischte Ingolstadt den besseren Start und konnte durch Jerry D'Amigo (22.) erneut in Führung gehen. Den Franken gelang es daraufhin nicht, die nötige Durchschlagskraft zu erbringen, sodass Ingolstadt die Führung mit in die Pause nahm. Diese besaß Nürnberg dafür im letzten Abschnitt. Auf den Ausgleich von Andreas Eder (44.) ließ Max Kiesinger in der 48. Minute die erstmalige Führung für Nürnberg folgen. Der ERC steckte daraufhin nicht, sodass Brett Olson Ingolstadt in der 59. Minute in die Overtime rettete. Nach einer torlosen Verlängerung, war es schlussendlich Brandon Buck, der das Shootout für Nürnberg entschied.