CHL

09. September 2018

Nürnberg feiert Revanche gegen Oulu, München erreicht Playoffs

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

München feiert dritten Sieg im vierten CHL-Spiel / Nürnberg dreht das Spiel gegen den finnischen Meister / Eisbären ohne Chance auf CHL-Playoffs

DEL-Titelverteidiger EHC Red Bull München hat das Ticket für die CHL-Playoffs gelöst: Die Bayern setzten sich bei Yunost Minsk mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) durch und feierten damit den dritten Sieg m vierten Spiel. Zum Abschluss der Gruppenphase spielen die Red Bulls in den beiden Partien gegen Malmö (SWE) um den Gruppensieg.

Derweil feierten die THOMAS SABO Ice Tigers einen sensationellen 4:3 (1:1, 0:2, 3:0)-Erfolg gegen Kärpät Oulu aus Finnland. Dabei drehten die Franken im Schlussabschnitt noch einen Zwei-Tore-Rückstand. Vor nur einer Woche hatte Nürnberg beim finnischen Meister noch eine 3:9-Abreibung bekommen. Zum Abschluss der Gruppenphase haben die Ice Tigers in den beiden Spielen gegen Rouen die Chance, in die Playoffs einziehen.

Die Eisbären Berlin sind hingegen aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Die Hauptstädter unterlagen Kometa Brno mit 3:4 (2:2, 1:1, 0:1) und stehen auch nach dem vierten Spiel mit leeren Händen da.

In Minsk brachte Trevor Parkes (8.) die Red Bulls früh in Front und dieses 1:0 hatte bis in den Schlussabschnitt Bestand. Erst in der 46. Spielminute konnte Maximilian Kastner für sehr gut aufspielende Münchener nachlegen. Patrick Hager (56.) besorgte den 3:0-Endstand aus Sicht des DEL-Champions.

Mit 3:9 wurde Nürnberg beim letzten Treffen mit Oulu aus der Halle geschossen, doch vor heimischer Kulisse zeigten sich die Ice Tigers verbessert. Chris Brown (10.) egalisierte nach der frühen Führung der Gäste. Die Finnen konnten sich in der Folge ein leichtes Übergewicht erarbeiten und dieses auch in eine Zwei-Tore-Führung ummünzen, doch die Franken kamen noch einmal zurück. Brandon Segal (42.) verkürzte in Unterzahl und auch nach dem Ausgleich von Will Acton (47) ließen die Ice Tigers nicht locker. In Überzahl war Acton (56.) erneut zur Stelle und das 4:3 hielt in einer packenden Schlussphase bis zur Sirene.

Berlin erwischte in Brünn einen guten Start und führte nach zehn Minuten mit 2:0, aber die Gastgeber kamen noch vor der ersten Pause zum Ausgleich. Im Anschluss kamen die Tschechen auch noch zu einer ersten Führung, die Jamie MacQueen (38.) jedoch noch einmal egalisieren konnte. In einem spannenden Schlussabschnitt machte das 4:3 aus der 43. Spielminute den Unterschied zu Gunsten von Brünn.