Vorschau, 33. Spieltag

28. Dezember 2018

Neuauflage des Finales von 2018 in München

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls empfangen Vizemeister Berlin / Nordduell in Bremerhaven / Augsburg bittet Straubing zum Derby / Ingolstadt bekommt es mit der DEG zu tun / Haie müssen in Schwenningen ran

Die Finalisten von 2018 unter sich: Zum Jahresausklang erwartet Meister München den Vize aus Berlin an der Isar und die mit den Red Bulls haben die Eisbären noch eine Rechnung offen. Telekom Sport zeigt die Partie live und kostenlos für alle. Gleichzeitig müssen die Kölner Haie bei den erstarkten Schwenninger Wild Wings ran und in Krefeld wird Tabellenführer Mannheim erwartet. In Ingolstadt hat sich die Düsseldorfer EG angesagt, derweil im Norden die Pinguins Bremerhaven auf die Grizzlys Wolfsburg treffen. Abgerundet wird der Spieltag vom Derby zwischen den Augsburger Panthern und den Straubing Tigers. Telekom Sport zeigt alle Partien ab 19:15 Uhr live.

Titelverteidiger München erwartet den letzten Finalgegner aus Berlin an der Isar und die Eisbären haben noch Klärungsbedarf mit den Red Bulls. Die letzten acht Hauptrundenpartien in München verloren die Hauptstädter und in der aktuellen Spielzeit hab es bereits zwei Niederlagen. München meldete sich am Mittwoch nach zwei Niederlagen mit einem 4:2 in Ingolstadt zurück und auch Berlin scheint nach den Siegen gegen Düsseldorf (5:4 OT) und Bremerhaven (5:3) wieder an der Spur, nachdem zuvor nur zwei Siege in acht Partien gelangen.

Köln ist nicht unbedingt der Lieblingsgegner der Wild Wings. Der KEC hat in den letzten vier Partien, die allesamt am Rhein stattfanden, gegen die Schwarzwälder gepunktet und dabei drei Siege eingefahren. In Schwenningen wurde in acht Partien siebenmal gepunktet und sechs Siege geholt. Am Mittwoch gab es für die Haie beim 0:3 gegen Wolfsburg einen Dämpfer, derweil die Wild Wings ein perfektes Weihnachtsfest feierten und am 23. und 26. Dezember zwei Siege einfuhren. Gerade letzterer, ein 2:1 in Mannheim, dürfte Balsam auf der Seele des Tabellenletzten gewesen sein.

Die Adler versuchen unterdessen, sich in Krefeld von der Niederlage gegen Schwenningen zu erholen und wieder an die sechs zuvor in Folge eingefahrenen Siege anzuknüpfen. Die Pinguine gewannen vor zwei Tagen mit 3:2 gegen Augsburg und verschafften sich damit wieder etwas Luft im Kampf um die Playoffs. Vier Punkte trennen die Seidenstädter aktuell von den Nicht-Playoff-Rängen.

Ingolstadt hat vier der letzten fünf Heimspiele gegen Düsseldorf gewonnen. Im Saisonverlauf holten die Bayern zwei 3:2-Erfolge nach Verlängerung gegen die DEG. Doch währen die Rheinländer derzeit einen Lauf haben und in zehn Spielen in Folge punkteten (7 Siege), holte der ERC aus den fünf jüngsten Partien nur einen Sieg. Aufpassen müssen die Schanzer im Schlussabschnitt. In den letzten 19 Spielen schoss Düsseldorf in den abschließenden 20 Minuten immer mindestens ein Tor.

Seit vier Spielen hat Bremerhaven immer gegen Wolfsburg immer gewonnen und auch sonst läuft es bei den Pinguins rund. Trotz der 3:4-Niederlage am Mittwoch in Berlin belegen die Seestädter den sechsten Platz in der Tabelle, während die Grizzlys auf Rang 13 liegen. Allerdings zeigten die Grizzlys zuletzt aufstrebende Tendenz. Wolfsburg holte jüngst zehn von zwölf möglichen Zählern und blieb in Köln beim 3:0 ohne Gegentor.

Derbyzeit in Augsburg: Die Panther erwarten die Tigers und geht es nach der Statistik, muss sich Straubing mächtig strecken, um Punkte aus dem Curt-Frenzel-Stadion mitzunehmen. Vier der letzten fünf Heimspiele gegen die Tigers gewann der AEV und inzwischen haben sich bei den Fuggerstädtern neun Heimsiege in Folge angesammelt. Einen Dämpfer gab es für die Panther am zweiten Weihnachtsfeiertag beim 2:3 in Krefeld, währen der Gegner vom Pulverturm spielfrei war.