Der 44. Spieltag

29. Januar 2019

München setzt Adler unter Druck

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls gewinnen mit 6:2 in Berlin und rücken bis auf vier Punkte an Primus Mannheim heran / Berlin verpasst es, den Vorsprung auf Platz elf zu vergrößern

Meister München setzt die Verfolgung von Tabellenführer Mannheim fort: Die Red Bulls setzten sich am Abend mit 6:2 bei den Eisbären Berlin durch und rücken mit dem Dreier zumindest bis zum Freitagabend bis auf vier Punkt an die Adler heran. Derweil bleibt der Vorsprung der Hauptstädter auf Platz elf bei fünf Punkten stehen und Krefeld könnte mit einem Sieg am Freitag in Ingolstadt bis auf zwei Zähler herankommen.

München überrollte Berlin in den ersten Minuten. Bereits in der dritten Spielminute brachte Maximilian Daubner die Gäste in Front und keine Minute später legte Andreas Eder für die Red Bulls nach. Eisbären-Coach Stéphane Richer sah sich gezwungen bereits zu diesem Zeitpunkt die Auszeit zu nehmen, der Effekt war jedoch mäßig – Andreas Eder (7.) traf wenig später zum 3:0 aus Sicht des Meisters. Für Berlins Goalie Maximilian Franzreb, dem an den Gegentoren keine Schuld traf, war der Arbeitstag daraufhin beendet. Mit Kevin Poulin im Kasten stabilisierten sich die Hauptstädter und ließen keinen Gegentreffer mehr zu, aber auf der anderen Site hielt auch Danny aus den Birken seinen Kasten sauber.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine muntere Partie, in der Marcel Noebels (22.) nach 146:34 Spielminuten die Heimtorflaute bei den Eisbären beendet und die Hausherren heranbrachte. Matt Stajan (30.) stellte jedoch in Unterzahl den alten Abstand wieder. Nach einer großen Strafe gegen Frank Hördler verpassten es die Red Bulls, für die Entscheidung zu sorgen und so konnte Florian Busch (45.) in Unterzahl noch einmal für Hoffnung bei den Berlinern sorgen. In der Folge machten dann jedoch Maximilian Daubner (47.) und Justin Shugg (52.) den Sack zu.