Der 49. Spieltag

22. Februar 2019

München gewinnt packendes Topspiel, Nürnberg kommt gegen DEG zurück

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls erfolgreich in der Kurpfalz / Nürnberg dreht Partie gegen DEG / Roosters gewinnen am Pulverturm / Schwenningen behält Rote Laterne / Krefeld muss sich Bremerhaven geschlagen geben / Eisbären gegen Ingolstadt mit großem Schritt Richtung Playoffs /  Panther schlagen Haie zuhause

Mannheim muss noch einmal um de Hauptrundensieg bangen: Die Adler unterlagen im Spitzenspiel Titelverteidiger EHC Red Bull München mit 1:2 und haben damit nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Verfolger aus Bayern. Gleich dahinter spitzt sich der Kampf um Platz drei zu. Die DEG verspielte in Nürnberg eine Zwei-Tore-Führung und musste sich den Ice Tigers schließlich mit 2:3 geschlagen geben. Dahinter setzten sich die Augsburger Panther mit 2:1 gegen die Kölner Haie durch und ziehen mit dem punktgleichen Duo aus dem Rheinland gleich.

Unterdessen beendeten die Pinguins Bremerhaven wohl die Playoff-Hoffnungen der Krefeld Pinguine. Die Seestädter setzte sich mit 5:2 gegen die Seidenstädter durch, die nach dem gleichzeitigen Sieg der Ice Tigers sieben Punkte Rückstand auf die zehntplatzierten Nürnberger haben. Bereits neun Punkte vor den Pinguinen liegen die Eisbären Berlin, die nach dem 3:2-Erfolg beim ERC Ingolstadt praktisch sicher für die Playoffs planen können. Derweil musste Straubing ein 4:5 gegen die Iserlohn Roosters hinnehmen und verpasste es damit, den Rückstand auf die Viertelfinal-Plätze zu verkürzen. Am Tabellenende gewann Wolfsburg mit 3:0 bei den Schwenninger Wild Wings, die bei jetzt neun Punkten Rückstand auf Rang 13 die Saison wohl mit der Roten Laterne beenden werden.

Nach Toren von Ryan McKiernan (14.) Ken Andre Olimb (24.) ging Düsseldorf mit einer Zwei-Tore-Führung in den Schlussabschnitt gegen Nürnberg, doch die Hausherren hatten noch eine Antwort parat. Dem Anschlusstreffer von Shawn Lalonde (4.) ließ Patrick Reimer (54.) den Ausgleich folgen. Maximilian Kislinger (58.) brachte die Ice Tigers erstmals in Front. Die DEG versuchte in der Schlussphase noch einmal, sich mit sechs Feldspielern in die Verlängerung zu retten. Doch die Franken brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.

In der ausverkauften SAP Arena trafen sich Mannheim und zum Spitzenspiel und die Partie legte direkt mit Vollgas los. Patrick Hager sorgte bereits in der zweiten Minute mit einem Shorthander für die Führung der Red Bulls, die in dieser Disziplin mit 13 Treffern ligaweite Spitze sind. Das Spiel blieb anschließend auf Augenhöhe, doch brauchte Mannheim bis zur 30. Minute, um eine passende Antwort zu finden. Der Ausgleich durch Moritz Sieder sollte allerdings nicht lange halten. Yasin Ehliz brachte den Meister bereits zwei Minuten später wieder in Führung. Die Adler bemühten sich, kamen gegen geschickt agierende Münchener aber nicht mehr zum Ausgleich, sodass der Punkterekord am Sonntag in Nürnberg ins Visier genommen werden muss.

Trotz acht Punkten Rückstand auf Platz zehn und nur noch vier Spieltage, wollte Iserlohn die Playoffs noch nicht aufgeben. Entsprechend trat das Team aus dem Sauerland am Pulverturm auf und setzte per Doppelschlag durch Alexander Dotzler (15.) und Travis Turnbull (17.) ein erstes Ausrufezeichen. Michael Connolly (28.) brachte die Tigers nach dem Seitenwechsel wieder heran, aber ein weiterer Doppelschlag der Gäste durch Christopher Fischer (37.) und Lean Bergmann (38.) brachte Straubing einen Drei-Tore-Rückstand vor dem Schlussabschnitt. Die Bayern warfen alles nach vorn und hatten Erfolg. Clever fit-Topscorer Jeremy Williams (43.), Marco Pfleger (47.) und Michael Connolly (53.) sorgten für den Ausgleich und Stimmung im Straubinger Stadion. Die Spaßbremse gab dann jedoch Dylan Yeo (55.), der den Roosters eine Führung herausschoss, die bis zur Schlusssirene Bestand hatte.