CHL

16. Januar 2019

München erreicht sensationell das Finale

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

3:1-Erfolg in Salzburg / Deutsches Team steht erstmals im Finale der Champions Hockey League / Finale am 5. Februar in Göteborg gegen die Frölunda Indians

Der EHC Red Bull München hat die Sensation geschafft: Der DEL-Titelverteidiger setzte sich im zweiten Halbfinale der Champions Hockey League mit 3:1 durch und steht damit nach dem torlosen Remis im ersten Duell im Finale der Königsklasse. Am 5. Februar trifft das Team von Coack Don Jackson in Göteborg auf die Frölunda Indians. Die Schweden gewannen 2016 sowie 2017 den CHL-Titel und standen 2015 in Finale.

Anders als beim torlosen Remis im ersten Halbfinale begannen beide Teams offensiver. Immer wieder kam es auf beiden Seiten zu guten Szenen am Netz und den ersten Punch setzten die Hausherren: Alexander Rauchenwald (14.) reagierte nach einem Abpraller am schnellsten und brachte Salzburg in Front. Es war der erste Treffer in dem Halbfinale nach 73:26 Spielminuten. München reagierte unbeeindruckt und spielte konzentriert weiter. Maximilian Kastner (17.) konnte schließlich nach einem wunderbaren Zuspiel von Mark Voakes egalisieren und sechs Sekunden vor der ersten Pause war Verteidiger Yannic Seidenberg mit der Führung zur Stelle.

Die Pause tat dem hohen Tempo des Spiels keinen Abbruch. Es ging weiter auf sehr hohem Niveau hoch und runter und mit zunehmender Spielzeit erspielte sich Salzburg in Abschnitt zwei ein Übergewicht. Richtig gefährlich wurde es acht Minuten vor dem zweiten Seitenwechsel als Goalie Danny aus den Birken ein Schuss wieder aus der Ausrüstung fiel, aber Yasin Ehliz brachte das Spielgerät aus der Gefahrenzone.

Im Schlussabschnitt schaffte es München, Salzburg vom eigenen Tor weitestgehend fernzuhalten und auf der anderen Seite Druck zu machen. Nach einem Zuspiel von Yasin Ehliz war es schließlich Patrick Hager (50.) der für die Bayern auf 3:1 erhöhte. Salzburg hatte, trotz sechs Feldspielern in der Schlussphase, keine Antwort mehr parat.

Stürmer Maxi Kastner sagte im Anschluss an die Partie: „Wir haben nach dem Rückstand die richtige Antwort gegeben. Nach dem Ausgleich waren wir die bessere Mannschaft und sind insgesamt verdient weitergekommen. Die Freude ist riesig, wir stehen zu Recht im Finale.“