News

17. Dezember 2019

München bleibt Tabellenführer, Krefeld gewinnt in Berlin

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls mit Sieg in der Overtime / Pinguine mit Sieg bei Eisbären / Köln schlägt Iserlohn / Mannheim gewinnt in Nürnberg

Position untermauert: Der EHC Red Bull München konnte am 28. Spieltag, durch den 3:2 Sieg in der Verlängerung, gegen Straubing die Tabellenführung verteidigen. Unterdessen gewannen die Adler Mannheim gegen die THOMAS SABO Ice Tigers mit 7:2 und die Krefeld Pinguine entführten durch das 5:1 alle drei Punkte aus Berlin. Außerdem setzten sich die Kölner Haie im Westduell gegen die Iserlohn Roosters mit 4:3 durch. 

Sowohl Straubing als auch München, gingen sehr vorsichtig in die Partie. Beiden Teams war anzumerken, keine Fehler machen zu wollen. Straubing hatte dabei etwas mehr Spielanteile und Torabschlüsse, welche aber zu wenig Durchschlagskraft besaßen. Die Tigers holten sich jedoch damit Selbstvertrauen für die kommenden Drittel, sodass Sandro Schönberger (37.) und Frederik Eriksson per Doppelschlag die Hausherren in Führung brachten. Der EHC, in der Folge unter Zugzwang, investierte nun mehr und belohnte sich im Schlussdrittel durch Christopher Bourque (46.) selber. Der Anschlusstreffer verlieh den Red Bulls Auftrieb, sodass Yannic Seidenberg (55.) die Gäste in die Overtime rettete. In dieser spielten fast ausschließlich die Hausherren verloren jedoch kurz vor Ende der Verlängerung den Puck vor dem eigenen Tor, was abermals Yannic Seidenberg (65.) eiskalt nutzte und somit den Extrapunkt für den Tabellenführer holte.

Die Eisbären bestimmten das Spielgeschehen in der Anfangsphase und kamen folgerichtig durch Louis-Marc Aubry (3.) zum 1:0. Daraufhin entriss der KEV den Eisbären das Zepter und legte, nach Daniel Piettas (6.) Ausgleich, durch Mike Schmitz (13.) und Phillip Brugisser (18.) das 2:1 und 3:1 bis zur Drittelpause nach. Berlin gelang es im zweiten Drittel nicht, den entscheidenden Druck zu entwickeln, der für ein Comeback nötig wäre. Krefeld stellte sich zudem clever an und erhöhte nach 30 Minuten in Form von Garret Noonan auf 4:1. An diesem Bild änderte sich auch im Schlussdrittel nicht mehr viel. Kurz vor Schluss warfen die Hauptstädter alles rein und spielten ohne Goalie weiter, was Krefelds Jacob Lagacé (60.) zum Emptynetter und 5:1 Endstand nutzte.