Vorschau, 40. Spieltag

18. Januar 2019

Mit Vollgas ins letzte Saisonviertel

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Klassiker in der Hauptstadt / München bittet Augsburg zum Derby / Ice Tigers jagen wichtige Punkte bei den Grizzlys / West-Duell am Seilersee / Ice Tigers wollen Verfolger abschütteln / Haie zu Gast in Schwenningen

Die DEL geht in das letzte Viertel der Hauptrunde 2018/19 und Berlin hofft auf eine Wende gegen Ligaprimus: Nach vier Niederlagen in Folge bekommen es die Eisbären Berlin ab Freitagabend ausgerechnet mit Tabellenführer Mannheim zu tun, der vor dem Klassiker sechs Siege in Reihe einfuhr. Gleichzeitig steigt beim Meister in München das Derby zwischen den Red Bulls und den Augsburger Panthern und im Westduell haben sich die Krefeld Pinguine bei den Iserlohn Roosters angesagt.

Während die Seidenstädter den Abstand auf Platz elf vergrößern wollen, jagen die THOMAS SABO Ice Tigers Punkte bei den Grizzlys Wolfsburg, um die Playoff-Chance zu wahren. Schwenningen will derweil gegen die Kölner Haie Punkte einfahren, um die Rote Laterne von der Helios Arena fernzuhalten und in Bremerhaven wollen die viertplatzierten Pinguins ihre Position in den Top6 gegen den ERC Ingolstadt verteidigen, der mit nur drei Punkten Abstand den siebten Rang belegt. Magenta Sport zeigt alle Partien ab 19:15 Uhr live.

Vier Niederlagen in Folge, sechs Niederlagen in sieben Spielen. In Berlin läuft es derzeit alles andere als rund. Mit der Bilanz der letzten Spiele wurden die Eisbären in der Tabelle auf Rang neun durchgereicht und liegen nur noch neun Punkte vor den Nicht-Playoff-Plätzten. Mannheim kommt vor dem Klassiker aus dem Lachen nicht mehr heraus. Sechs Siege in Folge sorgten für neun Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Meister aus München und der Dritte aus Düsseldorf ist schon auf 15 Punkte weg. Mutmacher für Berlin: die letzten fünf Heimspiele gewannen die Eisbären gegen die Adler und in den vergangenen zehn Duellen in der Mercedes-Benz Arena steht es 9:1 für die Hauptstädter.

Nach drei Niederlagen in Folge stabilisierte sich Augsburg mit einem 4:2-Erfolg bei den Iserlohn Roosters. Mit dem Dreier liegen die Panther punktgleich mit Bremerhaven (4.) und Köln (6.) auf Rang fünf. Bei einer weiteren Niederlage könnte auch der ERC Ingolstadt gleichziehen. Gegner München eilt unterdessen von Sieg zu Sieg und geht mit dem Schwung des gewonnen CHL-Halbfinales gegen den EC Red Bull Salzburg in das Duell. Der direkte Vergleich geht in dieser Saison mit 2:1 an die Red Bulls.

Wie Bremerhaven und Augsburg ist auch Köln auf der Flucht vor dem ERC Ingolstadt. Nach der knappen Niederlage in der Verlängerung beim DEL WINTER GAME 2019 gegen die Düsseldorfer EG haben die Rheinländer 66 Punkte auf dem Konto. Richtet der KEC den Blick nach oben, verhindetr nur das schlechtere Torverhältnis den Sprung von Platz sechs auf Platz vier. Gegner Schwenningen verließ jüngst mit drei Siegen in Reihe das Tabellenende, musste dann aber ein 0:3 in Bremerhaven hinnehmen. Gegen die Wild Wings ließen die Haie im Saisonverlauf nichts anbrennen und holten neun Punkte.

An der Küste versucht der ERC Ingolstadt derweil auf das punktgleiche Trio aus Bremerhaven, Augsburg und Köln aufzuschließen. Im Weg stehen die Pinguins, die vor gerade einmal zwei Wochen schon einmal Gastgeber gegen die Schanzer waren. Damals gewannen die Bayern knapp mit 5:4. In Ingolstadt teilten sich die Kontrahenten die Punkte brüderlich.

Krefeld auf der Flucht: Die Pinguine brauchen aus dem Duell mit Iserlohn dringend Punkte, um Verfolger Nürnberg im Schach zu halten und vielleicht sogar an den Eisbären Berlin, die nur zwei Zähler mehr sammelten, vorbeizuziehen. Im Nacken sitzen den Seidenstädtern die THOMAS SABO Ice Tigers. Nur noch sieben Punkte fehlen den elftplatzierten Franken auf die Pinguine und am Sonntag stehen sich die beiden Kontrahenten im direkten Duell gegenüber. Iserlohn steht unterdessen in der Knete. Neun Niederlagen reihten die Roosters inzwischen aneinander.

Drei Siege in vier Spielen haben Nürnberg gutgetan. Die Playoff-Plätze sind wieder in Schlagdistanz und zudem haben die Franken auch noch zwei Partien weniger absolviert als die Konkurrenz. Mit den Grizzlys haben die Ice Tigers bisher gute Erfahrungen gemacht und acht von neun möglichen Punkten geholt. Zuletzt gab es vor genau einer Woche ein 5:0 in Wolfsburg.