Vorschau, 38. Spieltag

02. Januar 2018

Mit Krachern ins DEL-Jahr 2018

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Rheinisches Derby in Köln / Hockey HALLEluja – Red Bulls empfangen Adler / Schwenningen reist zum Spitzenspiel nach Berlin / Auch in Nürnberg Top6-Duell

Zwei Spitzenspiele, Hockey HALLEluja und die Mutter aller Derbys: Die DEL startet mit einem Feuerwerk ins Jahr 2018! Um 19:30 Uhr wird die Düsseldorfer EG zum Lokalduell in Köln erwartet und Meister EHC Red Bull München empfängt Adler Mannheim zum zweiten Teil von Hockey HALLEluja. Außerdem treten die sechstplatzierten Roosters bei Spitzenreiter Nürnberg an und die Eisbären Berlin bitten den Fünften aus Schwenningen zum Tanz. Telekom Sport ist ab 19:15 Uhr bei allen vier Partien live dabei.

Derbyzeit: Die Kölner Haie und die Düsseldorfer EG stehen sich in der Saison 2017/18 zum dritten Mal gegenüber. Bei aller bereits vorhandenen Rivalität, kommt auch noch die Tabellensituation hinzu. Auf Platz sieben und acht liegend streiten die rheinischen Kontrahenten auch noch um die beste Position für die Verfolgung der Top6. Während die Haie zuletzt die Grizzlys Wolfsburg knapp mit 3:4 unterlagen, feierte die DEG ein 3:2 in Berlin. Im direkten Vergleich fuhr der KEC zwei 3:2-Siege nach Verlängerung ein.

HALLEluja! Die Red Bulls empfangen Adler Mannheim in der Olympiahalle. Während die Münchner auf einen Ausrutscher der Ice Tigers hoffen, um die Tabellenführung zu erobern, wollen sich die Adler wieder in den Playoff-Rängen stabilisieren. Nach fünf Niederlagen fuhren die Kurpfälzer nach einem überzeugenden Auftritt ein deutliches 5:1 gegen Bremerhaven ein. Die Kreise des Titelverteidigers aus München wurden nach neun Niederlagen kurz von Schwenningen mit einem 4:3 gestoppt, doch dann folgte auch schon wieder ein 3:2 nach Verlängerung gegen Spitzenreiter Nürnberg.

Für die Ice Tigers endete damit eine sieben Spiele andauernde Siegesserie, aber mit dem Punktgewinn blieb Nürnberg zumindest die Tabellenführung. Gegner Iserlohn musste rund um Weihnachten zwei Niederlagen hinnehmen, aber die folgenden Siege gegen Mannheim (5:3) und Krefeld (5:4 OT) spülten die Roosters wieder in die Top6. Der direkte Vergleich brachte bisher zwei klare Heimsiege. Nürnberg gewann mit 4:1 und Iserlohn 4:0.

Nach drei Niederlagen in Folge gewann Berlin drei Partien, doch am Tag vor Silvester wurden die Eisbären von der DEG gestoppt. Dennoch ist der zumindest der dritte Platz für die Hauptstädter ungefährdet. Erst mit 14 Punkten Abstand folgt der erste Verfolger auf Wolfsburg. Nach ganz oben sind es zwei Punkte, die den Eisbären fehlen, aber die Berliner haben bereits eine Partie mehr absolviert als die Konkurrenten. Schwenningen feierte zuletzt Siege gegen große Teams, musste sich aber ausgerechnet den Teams jenseits der Playoff-Plätze geschlagen geben. Gegen Augsburg gab es ein 1:5 und gegen Straubing ein 1:2, während Köln, Mannheim und München geschlagen wurden. Die Eisbären sind kein Lieblingsgegner der Wild Wings. Beide Saisonvergleiche gingen an das Team von der Spree (3:1, 1:0).