CHL

07. September 2016

Mannheim verspielt Führung kurz vor Schluss

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
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Mannheim, Krefeld und Wolfsburg benötigen am letzten Spieltag Siege zum Einzug in die Playoffs


Mannheim, Krefeld und Wolfsburg haben den vorzeitigen Einzug in den CHL-Playoffs verpasst: Alle drei Clubs müssen damit zum Abschluss der Gruppenphase Siege einfahren, um die K.o.-Phase zu erreichen. Während die Adler gegen Lugano eine Führung kurz vor Schluss vergaben und in der Verlängerung 3:4 (1:0, 1:2, 1:1, 0:1) unterlagen, verloren die Grizzlys in Pardubice mit 1:6 (0:1, 0:2, 1:3) und die Pinguine kamen gegen Ostrava nicht über ein 3:5 (0:3, 1:0, 2:2) hinaus.

Wolfsburg agierte in Pardubice auf Augenhöhe mit den Gastgebern, doch während die Grizzlys Chance nach Chance vergaben, zeigten sich die Tschechen kaltschnäuzig. Das 1:0 aus dem ersten Drittel wurde in Durchgang zwei auf 3:0 ausgebaut und ehe Kris Foucault für die Niedersachsen einnetzen konnte, hatte Dynamo bereits zwei weitere Treffer nachgelegt. Den Schlusspunkt setzten dann auch die Gastgeber durch Michal Barta zum 6:1-Endstand.

Foto: Getty Images

Krefeld verpasste gegen Ostrava die Startphase komplett. Bereits nach zehn Minuten sahen sich die Rheinländer mit einem Drei-Tore-Rückstand konfrontiert und mussten zur Aufholjagd blasen. Marco Rosa (28.) verkürzte nach dem Seitenwechsel und Sekunden vor der zweiten Pause hatte Dragan Umicevic den Anschluss auf dem Schläger, brachte den Puck jedoch nicht im praktisch leeren Gehäuse unter. Damit war Herberts Vasiljevs Treffer aus der 45. Spielminute nicht der Ausgleich und die Pinguine mussten weiter Druck machen. Mitten in diese Phase hinein, setzte es jedoch zwei Strafen und die Hausherren nutzten die Gelegenheit, um den alten Abstand wiederherzustellen. Mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis gelang Krefeld noch einmal der Anschluss doch ein Emptynetter der Tschechen markierte den 3:5-Endstand aus Sicht der Seidenstädter.

Foto: Getty Images

In Lugano drehten die Gastgeber die Partie im zweiten Durchgang nachdem David Wolf (10.) Mannheim in Front geschossen hatte. Die Adler zeigten sich jedoch nicht geschockt und stellten drei Sekunden vor dem zweiten Gang in die Katakomben wieder ein Remis her. Auch im Schlussdrittel hielten die Kurpfälzer das Tempo hoch und gaben dem Spiel durch Marcus Kink (44.) eine erneute Wende. Das sollte es jedoch noch nicht gewesen sein: Acht Sekunden vor der Sirene glich Patrik Zackrisson für Lugano aus und in der Overtime sicherte Linus Klasen (63) den Eidgenossen den Sieg.