Playoff-Viertelfinale

24. März 2019

Mannheim im Halbfinale, Berlin erzwingt Spiel sechs

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Augsburger Aufholjagd von Erfolg gekrönt / Halbfinaleinzug für die Adler / Eisbären mit Auswärtssieg in München

Der erste Halbfinalteilnehmer steht fest: Die Adler Mannheim besiegten die THOMAS SABO Ice Tigers vor eigenem Publikum mit 7:4 und ziehen damit in die Runde der letzten Vier ein. Nach der einzigen Niederlage in Spiel vier haben die Kurpfälzer die Serie mit 4:1 gewonnen und sind im ersten Halbfinalspiel am 2. April gefordert. Red Bull München und der ERC Ingolstadt verpassten den vorzeitigen Halbfinaleinzug. Der amtierende Meister verlor 0:3 gegen die Eisbären Berlin, während die Kölner Haie den ERC Ingolstadt mit 4:2 schlugen. Damit kommt es in beiden Duellen mindestens zu einem Spiel 6. Die Augsburger Panther gewannen 4:3 nach Overtime gegen die Düsseldorfer EG und fahren mit einer 3:2-Serienführung zu Spiel 6 in Düsseldorf. Die nächsten Playoff-Partien steigen am kommenden Freitag um 19:30 Uhr und werden live von MagentaSport übertragen. SPORT1 zeigt die Partie zwischen den Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München.

Hauptrundensieger Mannheim sah sich in den Anfangsminuten starken Gästen aus Nürnberg gegenüber. Dennoch gelang den Adlern in der zwölften Minute durch Garret Festerling das 1:0 in doppelter Überzahl. Nur wenig später erzielte Chad Bassen (13.) den Ausgleich für die Ice Tigers, ebenfalls in Überzahl. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnten die Hausherren durch das Powerplay-Tor von Benjamin Smith (20.) erneut in Führung gehen, doch Patrick Reimer (20.) glich 40 Sekunden später, auch in Überzahl, wieder aus. Mitte des zweiten Spielabschnitts brachte Marcus Weber (30.) die Franken durch den Treffer zum 2:3 zum ersten Mal in Führung. Die Antwort der Mannheimer kam jedoch prompt, durch den Ausgleich von Chad Kolarik nur zwölf Sekunden später. Markus Eisenschmid, dem Playoff-Topscorer der Adler, gelang in der 39. Minute das 4:3. Im letzten Drittel blieb das Spiel torreich. David Wolf (43.) und Denis Reul (46.) erhöhten für die Kürpfälzer auf 6:3. Nürnberg gelang durch Eric Stephan (51.) noch ein Treffer, bevor Mark Katic (59.) zum 7:4-Endstand ins leere Tor traf.

Die Eisbären Berlin gewannen, wie schon in der Finalserie des letzten Jahres, das fünfte Spiel in München, um mit einem 2:3-Rückstand zum sechsten Spiel in die Hauptstadt zu fahren. Den Grundstein für den 3:0-Erfolg legte Jamison MacQueen (12.), der den ersten Treffer für die Eisbären in Überzahl erzielte. Das zweite Drittel blieb, auch wegen der starken Berliner Defensivleistung, torlos. Im Schlussabschnitt konnten die Gäste durch einen Doppelpack von Austin Ortega in der 49. Minute davonziehen. Die anschließenden Angriffsversuche von Red Bull scheiterten, wie schon im ganzen Spiel, an Berlins Defensive und deren Goalie Kevin Poulin, der bereits den zweiten Shutout der Serie feierte.

Im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion spielten beide Teams von Anfang an mit hoher Intensität und egalisierten sich im ersten Drittel weitgehend auf, bis Ryan McKiernan (19.) zur Führung für die Gäste traf. Nach Wiederbeginn konnte Matthew Fraser (22.) in Überzahl für die Fuggerstädter ausgleichen. In der 35. Minute gingen die Düsseldorfer durch den Powerplay-Treffer von Marco Nowak wieder in Führung und konnten durch Alexander Barta (36.) weniger als 60 Sekunden später erhöhen. Jaroslav Hafenrichter traf in der 43. Minute für die Augsburger zum Anschlusstreffer. Im weiteren Verlauf beschränkte sich die DEG aufs Verteidigen, während die Panther auf das Tor von Niederberger anliefen. 46 Sekunden vor Spielende waren die Angriffsbemühungen der Hausherren von Erfolg gekrönt und David Stieler traf bei einem zusätzlichen Angreifer zum 3:3. Die Schwaben nahmen den Schwung aus der regulären Spielzeit mit in die Overtime und Thomas Holzmann (62.) gelang der zügige Siegtreffer.

Die Kölner Haie setzten sich mit 4:2 gegen den ERC Ingolstadt durch und erspielten sich ein weiteres Spiel in der Serie. In der vierten Minute erzielte Darin Olver den ersten Treffer des Tages zur Gästeführung. Die Haie erspielten sich im Anschluss einige gute Chancen, die ungenutzt blieben, bis Fabio Pfohl (17.) gegen Ende des ersten Drittels zum Ausgleich traf. Nur kurz nach Wiederbeginn gingen die Hausherren durch Michael Zalewski (23.) in Führung, die allerdings nur kurz standhielt, da Tim Wohlgemuth (24.) wenig später ausglich. Im weiteren Drittel waren die Schanzer das aktivere Team, ohne daraus Profit ziehen zu können. Im letzten Teilabschnitt spielten die Kölner wieder dominanter und erzielten In Folge dessen das 3:2 durch Frederik Tiffels (45.). In der Schlussphase warfen die Schanzer alles nach vorn, doch Jason Akeson (60.) machte mit einem Emptynetter den Deckel drauf und die Kölner stellten den Anschluss in der Serie wieder her.