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01. Dezember 2019

Mannheim dreht Partie gegen DEG, Panther schlagen Tabellenführer

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler kommen zurück gegen Düsseldorf / Wolfsburg gewinnt in Berlin / Augsburg mit Heimsieg gegen München / Straubing schlägt Ingolstadt / Krefeld setzt sich in Kellerduell durch / Haie gewinnen gegen Roosters / Bremerhaven erfolgreich gegen THOMAS SABO Ice Tigers 

Comeback zum Auftakt: Die Adler Mannheim gewannen ihr Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG mit 5:3 nach 1:3 Rückstand, während sich zeitgleich die Grizzlys Wolfsburg in einer turbulenten Partie bei den Eisbären Berlin mit 6:5 im Shootout durchsetzten. Die Augsburger Panther haben die vermeintlich schwerste Aufgabe gelöst und München mit 5:2 geschlagen. Im zweiten bayrischen Duell gingen die Straubing Tigers als Sieger vom Eis, die den ERC Ingolstadt 4:1 schlugen. Ebenso als Sieger, verließ Krefeld das Eis, das gegen Schwenningen mit 6:4 gewann. Das Westduell entschieden die Kölner Haie gegen Iserlohn unterdessen mit 4:1 für sich, bevor Bremerhaven, mit einem 4:2 Sieg gegen Nürnberg, den Abschluss des Spieltages bildete.

Das Düsseldorfer Spiel war von Anfang auf  Stabilität ausgerichtet, wodurch die Adler den Großteil an Offensivaktionen verbuchten. Mannheim konnte die Gäste dadurch gut unter Druck setzen und ging durch Phil Hungerecker (13.) in Führung. Die Rheinländer investierten daraufhin mehr. Alexander Barta schnappte sich in der 17. Minute die Scheibe im eigenen Drittel und legte einen Alleingang mit starkem Abschluss hin, was zum Ausgleich führte. Düsseldorf wurde gerade im zweiten Abschnitt stärker und ging durch Charlie Jahnke (28.) in Führung. In Rückstand jedoch, übernahmen anschließend die Kurpfälzer wieder das Ruder, die des öfteren an Mathias Niederberger scheiterten. Die Gäste fingen im Abschlussdrittel geschickt an, wo es Jerome Flaake (45.) gelang ein Powerplay zum Führungsausbau zu nutzen. Der Druck auf das DEG-Tor wurde jedoch daraufhin enorm, denn Mannheim legte einen wahren Lauf hin. Tim Stützles (52.) 2:3, ließen Joonas Lehtivouri (55.) und Borna Rendulic (56.) Treffer folgen, sodass die Adler die Partie komplett drehten. Andrew Desjardins (59.) setzte kurz darauf den Schlusspunkt zum 5:3.

Der AEV hielt zu Beginn gut mit dem Tabellenführer mit, sodass sich eine ausgeglichene Chancenverteilung ergab. Augsburg wusste in dieser Phase das Glück auf seiner Seite und ging durch Sahir Gill (16.) in Führung. Das zweite Drittel sollte geprägt sein von Powerplaytreffern. Zunächst erhöhte Simon Sezemsky (23.), ehe Mark Voakes (27.) auf 1:2 verkürzte. Im Anschluss legte der AEV eine ungeheure Effizienz im Powerplay an den Tag und stellte bis zur Drittelpause durch Adam Payerl (31./37.) und Matthew Fraser (40.) auf 5:1. Der EHC stabilisierte sich im Schlussabschnitt, kam aber über das 2:5 durch Mark Voakes (57.) nicht hinaus. 

Das Kellerduell startete mit viel Zug beider Mannschaften, wodurch der KEV durch Daniel Pietta (4.) in Führung ging. Da die Wild Wings das gleiche Tempo gingen, fiel der Ausgleich durch Colby Robak (9.) schnell danach. Chancen gab es daraufhin weiter auf beiden Seiten. Krefelds erneute Führung durch Garret Noonan (13.), glich Schwenningen in Form von Alexander Weiss (16.) wieder aus. Das Rauf-und-Runter des ersten Drittel, setzte sich im zweiten Drittel fort, mit zunächst Daniel Pietta (21.) zum 3:2 und daraufhin Andreas Thuresson (22.) zum 3:3. Keine Minute später war es jedoch wieder Daniel Pietta, der mit dem 4:3 seinen Hattrick perfekt machte. Auch wenn es wild blieb, konnte zunächst kein Team mehr etwas Zählbares verbuchen. Schwenningens Jordan Caron (49.) glich im dritten Drittel zum vierten Mal für die Hausherren aus, ehe Phillip Kunekath (56.) wieder die Pinguine in Front brachte. Einen erneuten Ausgleich gab es nicht. Den Schlusspunkt setzte stattdessen Daniel Pietta, der mit einem Emptynetter das 6:4 und seinen vierten Tagestreffer erzielte. 

Köln war von Anfang an spielbestimmend und fand früh den Weg zum 1:0 durch Marcel Müller (5.). Iserlohn suchte eine Lösung die Defensive der Haie zu durchdringen, bekam aber als Antwort einen Sturmlauf des KEC, in dem Zachery Sill (15.), Alexander Oblinger (17.) und Marcel Müller (18.) zum Zweiten auf 4:0 stellten. Die Gäste suchten nach Stabilität und fanden diese auch im zweiten Drittel. Köln war dadurch nicht mehr so zwingend wie im ersten Drittel, aber auch Iserlohn fehlten die zündenden Ideen, sodass es beim 4:0 blieb. Die Roosters starteten gut ins Schlussdrittel und verkürzten auf 1:4 in Form von Alexandre Grenier (44.). Jedoch schafften die Gäste es nicht nachzulegen, wodurch es dabei blieb.