Der 48. Spieltag

17. Februar 2017

Mannheim bleibt Team der Stunde - Düsseldorf hofft weiter

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler gewinnen 5:3 beim Tabellenführer und haben nur noch zwei Punkte Rückstand - Mauer: "Hochklassiges Spiel." / Augsburg und Wolfsburg lösen Viertelfinal-Ticket / Befreiungsschlag für Berlin / Haie gewinnen NRW-Duell in Iserlohn / DEG ringt Ice Tigers nieder / Schwenningen zeigt Charakter

Die Adler Mannheim bleiben in der DEL das Team der Stunde: Die Mannschaft von Trainer Sean Simpson setzte sich am 48. Spieltag im Topspiel bei Tabellenführer EHC Red Bull München mit 5:3 durch und ist durch den nun 9. Sieg in Folge nur noch zwei Zähler vom Spitzenreiter entfernt. Der aktuell 2. Platz würde die Kurpfälzer auch an der Teilnahme für die Champions-Hockey-League (CHL) berechtigen. Federn lassen mussten hingegen die Thomas Sabo Ice Tigers bei der 2:3-Penaltyniederlage in Düsseldorf. Durch den Sieg über die Noris-Cracks hat die DEG im Kampf um Platz zehn weiterhin Hoffnung. Fünf Punkte trennen die Rheinländer von den Straubing Tigers, die ihrerseits bei den Grizzlys Wolfsburg mit 2:3 ebenfalls nach Penaltyschießen unterlagen. Wolfsburg hat damit die Viertelfinal-Qualifikation ebenso sicher in der Tasche wie die Augsburger Panther, die sich gegen die Krefeld Pinguine mit 3:1 durchsetzen konnten. Einen 4:1-Befreiungsschlag landeten die Eisbären Berlin gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Bei den Iserlohn Roosters setzten sich die Kölner Haie durch Philip Gogullas entscheidenden Treffer in der Overtime mit 2:1 durch. Charakter zeigten auch die Schwenninger Wild Wings mit dem 4:1 über den ERC Ingolstadt.  
 

Münchens Frank Mauer

"Wir hoffen, dass wir die Adler diese Saison nochmal wiedersehen."

Beim Topspiel zwischen Spitzenreiter EHC Red Bull München und den Adlern aus Mannheim entwickelte sich erwartungsgemäß eine Begegnung auf hohem Niveau und Playoff-Level. Die Gäste aus der Kurpfalz nutzten ihre Chancen eiskalt. In Volleymanier bugsierten erst Brent Raedeke und dann Luke Adam das Spielgerät zur 2:0-Fühurung in die Maschen. Steve Pinizzottos Anschlusstreffer beantwortete Marcus Kink nur 41 Sekunden später mit dem dritten Adler-Tor. Nach dem ersten Wechsel wurden die Hausherren stärker und gingen in die Offensive. Brooks Macek schaltete zum 2:3 aus Sicht der Gastgeber am schnellsten und der Nationalstürmer war es auch, der im letzten Durchgang das 3:3 markieren konnte. David Wolf ließ Mannheim aber erneut jubeln. Sinan Akdag machte Sekunden vor dem Ende alles klar für die Gäste, die nun nur noch einen Punkt Rückstand auf den Tabellenführer haben. 

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht und waren die aktivere Mannschaft. Mannheim hat konzentiert verteidigt und die Chancen eiskalt genutzt. Wir hoffen, dass wir die Adler diese Saison nochmal wiedersehen. Insgesamt haben die Zuschauer ein hochklassiges Spiel gesehen“, sagte Münchens Stürmer Frank Mauer.

Beide Zugänge und ein Rückkehrer treffen

In Berlin traf Zugang Marc-Louis Aubry früh zum 1:0 für seine Eisbären gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Die von beiden Seiten sehr physisch geprägte Partie blieb in der Folge lange torlos, bis zum Ende des zweiten Abschnitts die Hauptstädter wieder jubeln durften. Der zweite Zugang im Bunde, Charles Linglet sowie der lange verletzte Marcel Noebels nur 32 Sekunden später, sorgten für eine 3:0-Führung nach 40 Minuten. Jonas Müller erhöhte im letzten Drittel auf 4:0 und machte so den Erfolg der Eisbären perfekt. Bremerhavens Cody Lampl erzielte noch den Ehrentreffer für die Küstenstädter.

Grizzlys Wolfsburg – Straubing Tigers 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 0:0, 1:0) SO
 

5366 Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers


Tore: 1:0 Armin Wurm (7:31), 2:0 Tyson Mulock (8:42), 2:1 Tim Miller (32:51), 2:2 Scott Timmins (48:12), 3:2 Mark Voakes (65:00)

Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt 4:1 (0:1, 1:0, 3:0)
 

5345 Schwenninger Wild Wings - ERC Ingolstadt


Tore: 0:1 Petr Taticek (2:55), 1:1 Jerome Samson  (25:53), 2:1 Marc El-Sayed (47:04), 3:1 Simon Gysbers (50:45), 4:1 Marc El-Sayed

EHC Red Bull München – Adler Mannheim 3:5 (1:3, 1:0, 1:2)
 

5360 EHC Red Bull München - Adler Mannheim


Tore: 0:1 Brent Raedeke (9:00), 0:2 Luke Adam (17:22), 1:2 Steven Pinizzotto (19:05), 1:3 Marcus Kink (19:46), 2:3 Brooks Macek (34:45), 3:3 Brooks Macek (42:44), 3:4 David Wolf (45:02), 3:5 Sinan Akdag (59:53)

Düsseldorfer EG – Thomas Sabo Ice Tigers 3:2 (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 1:0) SO
 

5371 Düsseldorfer EG - Thomas Sabo Ice Tigers


Tore: 1:0 Henry Haase (8:51), 1:1 Andrew Kozek (13:02), 2:1 Marcel Brandt (50:02), 2:2 Yasin Ehliz (59:40), 3:2 Rob Collins (65:00)

Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)
 

5375 Eisbären Berlin - Pinguins Bremerhaven


Tore: 1:0 Louis-Marc Aubry (5:47), 2:0 Charles Linglet (38:55), 3:0 Marcel Noebels (39:27), 4:0 Jonas Müller (44:32), 4:1 Cody Lampl (59:25)

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:1) OT
 

5350 Iserlohn Roosters - Kölner Haie


Tore: 0:1 Alexander Sulzer (1:41), 1:1 David Dziurzynski (23:08), 1:2 Philip Gogulla (64:10)

Augsburger Panther – Krefeld Pinguine 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
 

5354 Augsburger Panther - Krefeld Pinguine


Tore: 0:1 Daniel Pietta (5:57), 1:1 Gabe Guentzel (15:16), 2:1 Trevor Parkes (23:55), 3:1 Mark Cundari (38:43)