International

15. Mai 2019

Last-Minute Sieg für Deutschland

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Deutsches Team gewinnt 3:2 / Slowakei verspielt 2:1 Führung noch kurz vor Schluss / Platz eins in Gruppe A gefestigt

Der Siegeszug geht weiter: Die deutsche Nationalmannschaft setzt ihre Siegesserie bei der IIHF-WM 2019 fort. Gegen Gastgeber Slowakei drehte das Team von Bundestrainer Toni Söderholm die Partie erst kurz vor Schluss und gewann in Kosice mit 3:2 gegen den WM Gastgeber. Markus Eisenschmid hatte die Partie erst spät ausgeglichen und Leon Draisaitl traf noch später zum vierten Sieg im vierten Spiel. Kleiner Wermutstropfen: Youngstar Moritz Seider musste in 53. Minute verletzt vom Eis.

Das DEB-Team und die Slowakei starteten auf Augenhöhe in Spiel vier. Hochkaräter fehlten aber zunächst, durch disziplinierte Abwehrleistungen, auf beiden Seiten. Beide Teams entwickelten über das erste Drittel eigene Druckphasen, für Tore reichte es aber noch nicht. Nach drei gespielten Minuten in Durchgang zwei jedoch, gelang dem DEB-Team durch Marc Michaelis die Führung. Der Gastgeber erhöhte daraufhin die Taktzahl und setzte Deutschland unter Druck. Hinzu kamen diverse Strafzeiten, die in der 29. Minute zur fünf gegen drei Situation führte. Dem Druck nicht mehr standhaltend, musste Deutschland einen Doppelschlag der Slowaken hinnehmen und verspielte durch die Tore von Andrej Sekera (29.) und Libor Hudacek (30.) binnen 85 Sekunden die Führung.

Die Antwort der DEB-Auswahl ließ zunächst sich auf sich warten. Während die Slowaken die Defensive mit gefährlichen Angriffen beschäftigte, fehlte vorn die Durchschlagskraft. In der 53. Minute kam mit der Verletzung durch Moritz Seider, nach einem Check von hinten, der nächste Rückschlag für Deutschland. Das Söderholm-Team steckte allerdings nicht auf und warf in der Schlussphase alles in Richtung slowakisches Tor. Als der starke Goalie Mathias Niederberger seinen Platz zwischen den Pfosten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers räumte, netzte Markus Eisenschmid (59.) mit einer platzierten Direktabnahme unter die Latte ein. Als sich bereits alles auf eine Verlängerung vorbereitete, schickte Frederik Tiffels Leon Draisaitl auf die Reise und dessen Schuss schlug 27 Sekunden vor der Schlusssirene zum Sieg in den Maschen ein.