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03. November 2019

Krefeld Pinguine siegen in Mannheim, Overtime-Siege für Köln und Düsseldorf

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Krefeld beim Meister in Mannheim erfolgreich / Straubing gewinnt gegen Berlin / Haie bezwingen Ingolstadt in Verlängerung / Düsseldorf schlägt Wild Wings in der Overtime / Heimerfolg für München gegen Bremerhaven / Wolfsburg dreht Partie bei den Panthern / Iserlohn Roosters siegen gegen Ice Tigers

Im ersten Spiel des 17. Spieltags siegten die Krefeld Pinguine mit 6:3 bei den Adlern Mannheim und fügten den Kurpfälzern damit die dritte Niederlage am Stück zu. Die Straubing Tigers bleiben durch den 5:3-Sieg gegen die Eisbären Berlin weiterhin erster Verfolger von Ligaprimus München. Dahinter folgt die Düsseldorfer EG, die 3:2 nach Verlängerung gegen die Schwenninger Wild Wings gewann. Mit einem 3:2-Sieg gegen den ERC Ingolstadt holten die Kölner Haie vier Punkte zum zweiten Mal an diesem Wochenende einen Overtime-Sieg. In den Abendspielen gewann Tabellenführer Red Bull München 1:0 gegen die Fischtown Pinguins. Dabei feierte Kevin Reich den ersten Shutout der Saison. Die Iserlohn Roosters schlugen die THOMAS SABO Ice Tigers mit 4:1 und die Grizzlys Wolfsburg drehten die Partie in Augsburg und siegten nach Overtime mit 2:1.

Bereits nach drei Minuten gingen die Krefeld Pinguine in Mannheim durch das Tor von Kai Hospelt in Führung. Im zweiten Drittel erhöhte Alex Trivellato (24.) für die Gäste, bevor Borna Rendulic in der 31. Minute den Anschlusstreffer für die Adler machte. Die Pinguine hatte allerdings die passende Antwort parat. Per Doppelschlag von Philipp Kuhnekath (33.) und William Besse (34.) zogen die Rheinländer davon und in den letzten Sekunden des Mittelabschnitts gelang Chad Costello in Überzahl das 5:1. Im Schlussdrittel verwaltete Krefeld sicher die Führung und Chad Costello (53.) erzielte sein zweites Powerplaytor. Die beiden Tore von Markus Eisenschmied (55.) und Brent Raedeke (58.) änderten nichts mehr an der Mannheimer Niederlage.

In einer temporeichen Partie brachte Michael Conolly die Straubing Tigers in der 14. Minute in in Führung. Diese währte allerdings nur 52 Sekunden, bis Leo Pföderl für die Eisbären Berlin wieder ausglich. Die Gäste spielten im Mittelabschnitt auffälliger, doch Mitchell Heard traf in der 40. Minute zur erneuten Führung für die Niederbayern und 35 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels erhöhte Fredrik Eriksson auf 3:1. Zwar brachte Lukas Reichel (47.) die Hauptstädter wieder heran, doch Straubing antwortete per Doppelschlag durch Jeremy Williams (53.) und Tim Brunnhuber (54.). Den Schlusspunkt bildete Marcel Noebels (57.) mit seinem zweiten Treffer zum 5:3 Endstand. 

Red Bull München tat sich im Olympia-Eissportzentrum lange schwer gegen hart kämpfende Bremerhavener. Auch aus einigen Überzahlsituationen konnte der Tabellenführer in den ersten beiden Drittel kein Profit ziehen. Erst in der 41. Minute erzielte Robert Sanguinetti für München den ersten Treffer des Tages. Weil die Defensive der Red Bulls auch noch im Schlussdrittel sicher stand, konnte Bremerhaven kein Tor erzielen und der Tabellenführer gewann auch das achte Heimspiel der Saison.