Vorschau, 41. Spieltag

20. Januar 2019

Krefeld im direkten Duell auf der Flucht vor Nürnberg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Eisbären reisen nach Wolfsburg / Wild Wings zu Gast in Düsseldorf / Haie fordern Ingolstadt / Bayrisches Derby in Straubing / Tabellenführer Mannheim gegen Vorletzten aus Iserlohn / Ice Tigers wollen Big Points in Krefeld / Duell der Tabellennachbarn in Augsburg

Der Playoff-Kampf in der DEL ist voll entbrannt: Bereits um 14:00 Uhr wollen die Eisbären Berlin in Wolfsburg endlich wieder einen Sieg einfahren, um nicht sich auf Rang neun liegend die Verfolger vom Leib zu halten. Gleichzeitig wollen die Schwenninger Wild Wings im vierten Anlauf endlich ein Tor gegen die Düsseldorfer EG erzielen.

Um 16:30 Uhr steigt am Pulverturm das Derby zwischen den Straubing Tigers und dem EHC Red Bull München, derweil es Primus Mannheim mit dem Tabellenvorletzten aus Iserlohn zu tun bekommen. In Ingolstadt will der ERC mit einem Sieg gegen die Kölner Haie einen neuen Angriff auf die Top6 starten. SPORT1 meldet sich um 16:45 Uhr live aus Krefeld, wo die THOMAS SABO Ice Tigers mit einem Sieg gegen die Pinguine mächtig Boden auf die Top10 gutmachen wollen. Zum Abschluss des 41. Spieltags reisen die Pinguins Bremerhaven zu den Augsburger Panthern. Magenta Sport zeigt alle

Die zuletzt strauchelnden Eisbären müssen erstarkte Grizzlys ran. Die Hausherren gewannen am 40. Spieltag deutlich mit 7:0 bei den Playoff-Kandidaten THOMAS SABO Ice Tigers, wohingegen Berlin mit gegen Mannheim mit 0:7 unter die Räder kam. Für die Hauptstädter war es bereits die fünfte Niederlage in Folge. Die Historie spricht für die Wolfsburger, die sechs der letzten acht Heimspiele gegen die Eisbären für sich entscheiden konnten, zuletzt am 39. Spieltag mit einem 4:2 Sieg.

In dieser Saison gewann die DEG bisher dreimal zu Null gegen Schwenningen. Dabei schossen die Wild Wings insgesamt 81 Mal erfolglos auf das  gegnerische Tor. Die Düsseldorfer kamen nach dem Sieg im Rheinischen Derby beim DEL WINTER GAME noch nicht gut zurück in den Ligaalltag. Nach zwei Niederlagen gegen München und Straubing liegen sie nur noch drei Punkte vor den viertplatzierten Kölnern.

Die Haie sind beim ERC Ingolstadt gefordert. Die Ingolstädter möchten Revanche für die Niederlage beim letzten Aufeinandertreffen in Köln, als sie mit 2:5 unterlagen. Mit einem Sieg würden die Oberbayern, eine gleichzeitige Niederlage Augsburgs vorausgesetzt, auf den wichtigen sechsten Platz vorrücken. Damit würde auch der Vorsprung des KEC auf Ingolstadt auf zwei Punkte schrumpfen.

Das Heimderby für Straubing gegen München war die letzten Male eher unerfreulich für die Tigers. Die letzten drei Partien am Pulverturm gingen an München und insgesamt haben sie sogar die letzten acht Aufeinandertreffen im Nachbarduell gewinnen können. Ein Ergebnis gegen den Trend würde Straubing helfen, wieder Anschluss an die Top6 herzustellen, die derzeit fünf Zähler entfernt sind.

Beim letzten Heimspiel der Adler gegen Iserlohn bewies Mannheim seine Treffsicherheit mit einem 6:2-Erfolg gegen die Sauerländer. Außerdem waren sie in den drei bisherigen Aufeinandertreffen der Saison 2018/19 siegreich. Iserlohn konnte am letzten Spieltag nach zehn Niederlagen in Folge beim 5:2 gegen Krefeld wieder ein Erfolgserlebnis einfahren. Es wird sich zeigen, was sie dem Tabellenersten im vierten Saisontreffen entgegenzusetzen haben.

Zum vielleicht schon vorentscheidenden Spiel um Platz zehn bittet Krefeld die THOMAS SABO Ice Tigers zum Duell. Derzeit trennen die Pinguins sieben Punkte von den elftplatzierten Nürnbergern, die auch noch zwei Spiele mehr zu absolvieren haben. Im Kampf um das letzte Playoff-Ticket kommt es damit zu einem „Sechs-Punkte-Spiel“. Das erste Heimspiel der Saison ging an die Pinguine, die vorher jedoch siebenmal in Folge vor heimischer Kulisse gegen die Franken unterlagen. Das letzte Treffen der beiden Teams endete vor gerade einmal einer Woche mit einem 4:3-Erfolg der Ice Tigers.

Das Abendspiel am Sonntag bestreiten die Augsburger Panther gegen die Pinguins. An der Küste konnte Bremerhaven zwei Siege einfahren und auch ohne Gegentor bleiben, doch in der Fuggerstadt gewann der AEV das Nord-Süd-Duell mit 4:1. Für die Panther ist das Treffen die Möglichkeit, an den Seestädtern in der Tabelle wieder vorbeizuziehen. Die Pinguins wollen indes einen weiteren Verfolger abschütteln.