Der 33. Spieltag

28. Dezember 2018

Krefeld feiert Sieg gegen die Adler nach Buzzer Beater

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Pinguine fahren in letzter Sekunde ein 5:4 gegen Primus Mannheim ein / Ingolstadt gewinnt zu Null gegen die DEG / Straubing beendet Augsburgs Serie / Haie holen Sieg in Schwenningen / Pinguins zerlegen Wolfsburg im Nordduell / Red Bulls drehen das Spiel gegen Berlin

Sieg im letzten Moment: Die Krefeld Pinguine haben Tabellenführer Adler Mannheim mit 5:4 geschlagen. Der entscheidende Treffer fiel 0,2 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit und mit dem Dreier haben die Seidenstädter jetzt sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Nürnberg. Die Ice Tigers haben jedoch eine Partie weniger absolviert.

In Ingolstadt setzte sich der ERC mit 1:0 gegen die Düsseldorfer EG durch und beendete damit auch eine Serie der Rheinländer, die nach 19 Spielen mit Toren im Schlussdrittel erstmals wieder leer ausgingen. Ebenfalls eine Serie endete in Augsburg, wo sich die Panther nach neun Heimsiegen in Folge den Straubing Tigers mit 2:5 geschlagen geben mussten. Mann des Abends war Stefan Loibl, der einen Hattrick beisteuerte.

Meister München drehte gegen die Eisbären Berlin ein 0:2 und 1:3 in ein 4:3 nach Penaltyschießen, derweil die Pinguins Bremerhaven die Grizzlys Wolfsburg im Nordduell mit 8:1 zerlegten. Die Kölner Haie fuhren in Schwenningen ein 4:1 ein.

In der Neuauflage des letzten Finales brachte Gastgeber München gegen Berlin mehr Energie aus Eis und hatte auch ein Mehr an Chancen, aber dennoch waren es die Gäste, die einen ihrer seltenen Vorstöße durch Louis-Marc Aubry (15.) zur Führung nutzen. Nach dem Seitenwechsel passten die Berliner ihr Spiel dem Ergebnis an und es entwickelte sich eine flotte Partie. James Sheppard (27.) erhöhte auf 2:0, ehe Andreas Eder (33.) den Meister heranbrachte. Jamison MacQueen (36.) stellte zügig den alten Abstand wieder her, doch Justin Shugg (39.) sorgte für Spannung im Schlussabschnitt. Drei Minuten vor dem Ende besorgte Trevor Parkes den Ausgleich und nach einer torlosen Verlängerung sicherte Trevor Parkes dem Titelverteidiger den Extrapunkt.

Im Nordduell zwischen Bremerhaven und Wolfsburg verkürzte Spencer Machacek zehn Sekunden nach dem Seitenwechsel die 2:0-Führung der Hausherren, doch die Antwort der Pinguins fiel deftig aus. Nicholas Jensen (25.), Rylan Schwartz (26.) und Chad Nehring (27.) besorgten binnen 140 Sekunden die Vorentscheidung und ein Doppelpack von Jan Urbas (33., 36.), der von einer Gehirnerschütterung wieder in der Kader zurückkehrte, machte das Ergebnis bereits vor dem letzten Durchgang mehr als deutlich. Justin Feser (47.) setzte den Schlusspunkt zum 8:1-Endstand.

Neun Siege in Folge feierte Augsburg zuletzt vor heimischer Kulisse, doch Straubing schickte sich im Derby an, die Serie zu brechen. Matt Fraser (14.) und Adam Payerl (34.) konnten zunächst zweimal eine Führung der Gäste durch Michael Connolly (1.) und Stefan Loibl (23.) egalisieren, doch der zweite Treffer von Loibl (36.) sicherte den Tigers eine Führung vor dem Schlussabschnitt. Hier kam Straubing durch Jeremy Williams (42.) schnell zu einer Zwei-Tore-Führung und spielte in der Folge weiter seinen Stiefel runter. Mit einem Emptynetter komplettierte Stefan Loibl 70 Sekunden vor dem Ende seinen Hattrick.